Zusammenhalt spielt eine wichtige Rolle / Spannendes 7:7 gegen Mörfelden
Bezirksoberliga die ideale Spielklasse

Astrid Kraft und die Damenmannschaft des SC Klein-Krotzenburg fühlen sich in der Bezirksoberliga sehr wohl.
  • Astrid Kraft und die Damenmannschaft des SC Klein-Krotzenburg fühlen sich in der Bezirksoberliga sehr wohl.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Klein-Krotzenburg – Die Tischtennisdamen des SC Klein-Krotzenburg spielen seit fünf, sechs Jahren konstant in der Bezirksoberliga. Davor gingen die Hainburgerinnen sogar – in anderer Besetzung – in der Oberliga auf Punktejagd und waren damit eines der großen Aushängeschilder der Region. „Einige Spielerinnen aus dieser Zeit haben den Verein verlassen, die Bezirksoberliga ist für uns die ideale Klasse“, sagt SC-Spielerin Astrid Kraft.

Das verdeutlicht der Blick in die Region: Heusenstamm, Ober-Roden, Hausen, dazu das Derby gegen den TTC Seligenstadt – gleich vier Vereine liegen in der unmittelbaren Nähe, die Fahrten sind nicht allzu weit und die Spielpaarungen attraktiv. Und auch von der Mannschaftsstärke passt die Spielklasse gut. „Wir haben nur einen Sechser-Kader, das wird es auch einmal ganz schnell eng, wenn eine Spielerin krankheitsbedingt ausfällt“, meint Kraft. Da kann es durchaus passieren, dass die Klein-Krotzenburgerinnen mal zu dritt antreten müssen.

Am vergangenen Wochenende startete der Sportclub mit zwei Partien in die neue Bezirksoberliga-Saison. Nach einer 5:8-Niederlage am Freitag beim TTC Heusenstamm folgte am Samstag an eigenen Platten ein hart umkämpftes 7:7 gegen den TTC Mörfelden. Durch eine Spielverlegung kam es zu diesem „Doppel-Spieltag“. „Es ist in Heusenstamm trotz der Niederlage besser gelaufen, als wir das erwartet hatten“, betont Kraft. Nach einem 1:1 nach den Doppeln zog Gastgeber Heusenstamm zunächst auf 4:1 davon, beim 6:5 waren die Klein-Krotzenburgerinnen aber wieder bis auf einen Zähler heran. Zu mehr reichte es allerdings nicht. Die Punkte für die Hainburgerinnen holten Astrid Kraft (2), Julia Geißler und Simone Hofmann sowie das Doppel Hofmann/Kraft. Zum Team zählte außerdem noch Tina Stiegelmeier.

Gegen Mörfelden stand die Nummer eins Anja Krüger wieder zur Verfügung und Klein-Krotzenburg rechnete sich gute Chancen auf den ersten Saisonsieg aus. Doch 29:26 Sätze und 524:481 Bälle reichten am Ende nicht ganz, beide Seiten trennten sich mit einem 7:7-Unentschieden. Nach den Doppeln (1:1) wurde es gleich richtig dramatisch, die ersten drei Einzel gingen allesamt über fünf Sätze. Klein-Krotzenburg geriet mit 1:3 in Rückstand, ehe Julia Geißler mit einen 11:8 im fünften Durchgang die Aufholjagd einläutete. Mit fünf Siegen hintereinander legten die Hainburgerinnen eine 6:3-Führung vor. Beim 6:5 war Mörfelden wieder im Rennen, Anja Krüger holte in vier Sätzen den siebten Punkt für die Heimmannschaft. Anschließend aber gaben Simone Hofmann und Astrid Kraft die letzten beiden Einzel ab, so dass die Gäste noch zum glücklichen 7:7 ausglichen. Klein-Krotzenburg verpasste mit viel Pech den ersten Saisonsieg.

Der soll nun nach den Herbstferien bei der TSG Oberrad 2 folgen. Ziel der Klein-Krotzenburgerinnen ist der Klassenerhalt, die Mannschaft will auch in den kommenden Jahren in der Bezirksoberliga spielen. „Wir sind keine junge, dynamische Mannschaft mehr, die weiter nach oben will“, erklärt Astrid Kraft. Die SC-Spielerinnen kennen sich schon sehr lange, spielen seit zehn, zwölf Jahren zusammen. „Uns gehen anschließend auch gemeinsam eine Pizza essen oder ein Gläschen Sekt trinken“, sagt Astrid Kraft. Der Zusammenhalt ist den Klein-Krotzenburgerinnen wichtiger, als eine höhere Spielklasse. „Wir haben ein sehr gutes Gemeinschaftsgefühl“, berichtet Kraft über die allzeit gute Stimmung im Team. Und die lassen sich die SC-Spielerinnen auch nicht durch ein Unentschieden wie gegen Mörfelden verderben. Zumindest nicht allzu lange.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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