C-Mädels sind eine tolle Truppe

Gleich klingelt es wieder: Die C-Mädels der HSG Rodgau Nieder-Roden (weißes Trikot) gewannen zuletzt bei der TSG Bürgel mit 25:17, feierten damit im dritten Spiel den dritten Sieg.
  • Gleich klingelt es wieder: Die C-Mädels der HSG Rodgau Nieder-Roden (weißes Trikot) gewannen zuletzt bei der TSG Bürgel mit 25:17, feierten damit im dritten Spiel den dritten Sieg.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Nieder-Roden – In der vergangenen Saison verpassten die Handball-C-Mädchen der HSG Rodgau Nieder-Roden knapp die Meisterschaft auf Bezirksebene, am Ende belegten die Nieder-Röderinnen nach einer 11:12-Niederlage gegen die TSG Bürgel den vierten Platz. Zuvor waren die Rodgauerinnen in den Überkreuzspielen mit 16:25 und 19:22 an der Sportunion Mühlheim gescheitert.

In dieser Saison werden die Karten neu gemischt. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Aus dem Zwölfer-Kader der HSG aus der vergangenen Saison sind noch acht Spielerinnen übrig, vier wechselten in die B-Jugend. Gleichzeitig kamen elf Mädchen aus dem D-Jugendbereich nach oben, so dass Trainerin Anna Passing und Betreuerin Anna Graf in der Spielzeit 2018/2019 ein großer Kader mit 19 Spielerinnen zur Verfügung steht. Da lassen sich Ausfälle deutlich besser kompensieren als in der vergangenen Runde. Am vergangenen Wochenende etwa beim 25:17-Sieg bei der TSG Bürgel fehlten drei Leistungsträgerinnen, dennoch fuhren die Nieder-Röderinnen mit einem starken 13er-Kader nach Offenbach und sicherten sich überlegen den dritten Sieg im dritten Spiel.

Auch die Ligenzusammensetzung ist neu. In der vergangenen Saison spielten die C-Mädchen auf Bezirksebene noch in zwei Sechsergruppen, in dieser Saison gibt es eine Zehner-Gruppe. „Das ist eine gute Sache“, sagt Andrea Graf, die die Mannschaft selbst lange Zeit trainierte, das Traineramt dann aber vor rund zwei Jahren an Anna Passing weitergab. Eine junge und eine erfahrene Trainerin, das passt in ihren Augen sehr gut zusammen. „Ich der vergangenen Saison haben wir dreimal gegen den gleichen Gegner gespielt, das war nicht so schön“, erklärt Andrea Graf. Nun spielen die Nieder-Röderinnen in einer normalen Runde mit Hin- und Rückspiel. Die neu Herausforderung mit neuen und mehr Gegnern macht allen Spielerinnen deutlich mehr Spaß. Nachdem der TSV Klein-Auheim in dieser Saison den Sprung in die Oberliga geschafft hat, stellen die SG Bruchköbel und Nieder-Roden auf Bezirksebende die stärksten Mannschaften. Die HSG Rodgau will oben mitspielen, die Meisterschaft ist durchaus erreichbar. Das erste von zwei Knallerspielen gegen Bruchköbel findet am Sonntag, 4. November, in der Dreispitzhalle in Bruchköbel statt. Aktuell stehen beide Favoriten mit jeweils 6:0 Punkten an der Tabellenspitze. Aufgrund der Herbstferien steht nun allerdings erst einmal eine mehrwöchige Pause an, erst am Sonntag, 21. Oktober, sind die Nieder-Röderinnen gegen die JSG Buchberg wieder in einem Punktspiel gefordert.

„Ganz wichtig ist uns der Teamgeist“, sagt Andrea Graf über ihre Arbeit mit den Mädels. „Wir brauchen auf dem Parkett eine Mannschaft. Wir trainieren zusammen, gewinnen zusammen – und verlieren auch zusammen.“ Auch der Spaß steht ganz oben auf der Liste, „wir haben da wirklich eine tolle Truppe zusammen“, erklärt die HSG-Betreuerin. Und natürlich ist auch die persönliche Weiterentwicklung einer jeden einzelnen Spielerin ein wichtiger Punkt, auf den Anna Passing und Andrea Graf schauen. „Wir fördern die Spielerinnen, die noch nicht ganz so stark sind, damit sie den nächsten Schritt machen“, erklärt Andrea Graf. Und sollten beide Trainerinnen einmal keine Zeit haben, greift die „Patin“ ein. Wie jede HSG-Jugendmannschaft haben auch die C-Mädchen einen Paten beziehungsweise eine Patin. In diesem Falle ist das Jana Heßler, Spielerin aus dem Oberliga-Kader der HSG-Frauen (wo übrigens auch Anna Passing spielt), die die Mädels dann zusätzlich motiviert. Wie überhaupt die Tatsache, dass sowohl Trainerin als auch Patin in der ersten Damenmannschaft der HSG spielen für die C-Mädchen ein ganz besonderer Anreiz und Ansporn ist.

Und die Mädels sind ehrgeizig. Nicht nur bei ihren Punktspielen. In der Vorbereitung führten Anna Passing und Andrea Graf eine zusätzliche dritte Trainingseinheit pro Woche, die auf Wunsch der Spielerinnen nun auch während der Saison beibehalten wird. „Die Mädchen kommen gerne ins Training“, ist Andrea Graf zufrieden. Und wenn dann solche Erfolge wie im bisherigen Saisonverlauf herauskommen, dann wissen Trainerduo und Spielerinnen: „Alles richtig gemacht.“

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