FC Teutonia hat die Gruppenliga im Visier

Akrobatische Einlage: Der FC Teutonia Hausen (weißes Trikot) gewann zum Rundenauftakt in der Kreisoberliga Offenbach bei der TSG Mainflingen mit 2:0.
  • Akrobatische Einlage: Der FC Teutonia Hausen (weißes Trikot) gewann zum Rundenauftakt in der Kreisoberliga Offenbach bei der TSG Mainflingen mit 2:0.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Mühlheim/Obertshausen – Die Region ist in der Saison 2019/2020 mit drei Mannschaften in der Kreisoberliga Offenbach vertreten: Neben der Kickers-Viktoria Mühlheim, die erst im Nachsitzen die Klasse erhalten hat, und der Spvgg. Dietesheim mischt nun auch Aufsteiger Teutonia Hausen mit. Und alle drei Teams legten am ersten Spieltag erfolgreich los.

So gewannen die Mühlheimer bei der SG Heusenstamm-Zrinski überraschend klar mit 5:0, Alexander Michalke trug sich gleich dreimal in die Torschützenliste ein. Stark auch die Leistung der Spvgg. Dietesheim, die nach späten Toren von Emir Selmanovic (85.) und Attila Manav (89.) gegen Gruppenliga-Absteiger FC Dietzenbach mit 2:0 die Oberhand behielt. Beide Mannschaften haben ihren Kader im Sommer kräftig durcheinandergewirbelt, das war vor allem in der ersten Hälfte sichtbar. Nach dem Wechsel kamen die Dietesheimer dann besser ins Spiel und siegten verdient.

In Mainflingen überraschte Aufsteiger Teutonia Hausen mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg beim amtierenden Mainpokal-Sieger und Dritten der vergangenen Saison. Apropos Mainpokal: Als Drittplatzierter in diesem Jahr beim beliebten Ostkreis-Turnier hatten die Hausener natürlich ausreichend Gelegenheit, Platz und Gegner zu studieren. „Mainflingen war zu Beginn gut in der Partie, wir haben ein wenig gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, meinte Teutonia-Spielausschussmitglied Thomas Lamperstorfer. Und die Teutonen schlugen noch in der ersten Hälfte zweimal zu: Cengiz Veisoglu, Zugang vom Verbandsligisten TS Ober-Roden, traf doppelt zur 2:0-Pausenführung (21., 40.). Nach der Pause und den Platzverweisen für die Mainflinger Marvin Schwarzkopf (57./Rot nach Notbremse) und Bilal El Assraoui (83./Gelb-Rot) spielten die Gäste den Vorsprung sicher herunter. „Mainflingen hat noch der eine oder andere Urlauber gefehlt, das soll unsere Leistung aber nicht schmälern“, erklärte Lamperstorfer.

Und nochmals zum Mainpokal: 2019 in Mainflingen waren die Hausener zum zweiten Mal nach der Premiere 2018 in Froschhausen mit dabei. „Das ist eine große Ehre“, sagt Lamperstorfer, „aber das Turnier reißt die Vorbereitung doch auseinander, die Einheiten sind nur schwer zu dosieren.“ Daher gaben die Hausener nach Turnierende nochmals richtig Gas und intensivierten das Training mit drei Einheiten pro Woche, die auch vorerst beibehalten werden sollen. Lamperstorfer sieht den FC Teutonia bei „etwa 80 Prozent“, es ist also noch Luft nach oben.

Nach oben, das ist auch das Thema des Aufsteigers, der nach einem vierten und zwei dritten Plätzen „überfällig“ (Lamperstorfer) war, endlich in die Kreisoberliga aufzusteigen. „Wir wollen unter die Top Fünf“, sagt das Spielausschussmitglied mit Blick auf den gut besetzen Kader der Hausener, auch wenn in Yüksel Düsgün (Leistenburch) und Attila Yilmaz aktuell zwei Leistungsträger ausfallen, Düsgün auf jeden Fall noch einige Monate nicht zur Verfügung steht. Ziel in dieser Saison ist eine gute Runde, eher kurz- als mittelfristig wollen die Teutonen aber wieder an das Tor zur Gruppenliga anklopfen. Auch dafür ist der Traditionsverein eigentlich überfällig: Letztmalig spielte der FC Teutonia in der Saison 2003/2004 in der siebten Liga.

Nächster Gegner der Hausener ist an diesem Sonntag, 18., um 15 Uhr auf eigenem Gelände der FC Offenthal, der sich am ersten Spieltag gegen den TSV Dudenhofen knapp mit 3:2 durchgesetzt hatte. Auch die Kickers Viktoria Mühlheim genießt an diesem Spieltag Heimvorteil und trifft auf Aufsteiger Spvgg. 03 Neu-Isenburg 2. Dann wird sich auch zeigen, was der klare Auswärtssieg in Heusenstamm Wert ist. Die Spvgg. Dietesheim tritt zum Traditionsduell am Berliner Platz bei der SG Egelsbach an. Beide Mannschaften standen sich einst auch schon zu gemeinsam Zeiten in der Landesliga Süd (heute: Verbandsliga) gegenüber.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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