TSV Dudenhofen sichert sich in Dietzenbach den ersten Sieg
Frühzeitiger Klassenerhalt das Ziel

Dennis Borchardt (links) und der TSV Dudenhofen gewannen in Dietzenbach mit 5:0. Gegen Dietesheim will der TSV an diesem Sonntag vor eigenem Publikum nachlegen.
  • Dennis Borchardt (links) und der TSV Dudenhofen gewannen in Dietzenbach mit 5:0. Gegen Dietesheim will der TSV an diesem Sonntag vor eigenem Publikum nachlegen.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Dudenhofen – In der vergangenen Saison in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach raufte sich Jürgen Rödler, Trainer des TSV Dudenhofen, in der Hinrunde regelmäßig die Haare. Hier ein verletzter Spieler, da ein angeschlagener Kicker. Und wieder drei Mann im Urlaub. Und so startete die Saison für die Rodgauer so richtig erst im Herbst – und endete beinahe mit dem Abstieg.

Weil der Turn- und Sportverein in der ersten Saisonphase viele wichtige Punkte abgab und erst, als alle Urlauber auch konditionell wieder auf der Höhe waren, zur Aufholjagd startete. Die dauerte bis zum letzten Spieltag, erst in den letzten 90 Minuten sicherten sich die Dudenhöfer mit einem 7:3-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Kickers Viktoria Mühlheim den Klassenerhalt.

Nach Veränderungen auf der Vorstandsebene und dem späten Klassenerhalt fing der TSV allerdings erst sehr spät mit seinen Planungen für die neue Runde an. Die Folge: es tat sich recht wenig. Kapitän Tobias Jonas hing die Kickstiefel an den Nagel, Christopher Sommer und Mario Witt schlossen sich der zweiten Mannschaft an. In Dominik Jurik, Yassine El Issami und Anis Mokhlis wechselten drei Spieler zum Gruppenliga-Absteiger FC Dietzenbach, Ahmad Allaw verließ den Klub mit unbekanntem Ziel. Als Neuzugänge begrüßte Jürgen Rödler lediglich Sebastian Fischer sowie den ehemaligen Jügesheimer Gruppenspieler Jens Dittrich, die beide zuletzt pausiert hatten.

Die Voraussetzungen für die neue Spielzeit 2019/2020 waren damit erneut nicht einfach. Den letzten Härtetest vor dem offiziellen Punktrundenstart verloren die Dudenhöfer mit 0:5 – im der ersten Runde des Offenbacher Kreispokals gegen den Ligarivalen und Meisterschaftsaspiranten TSG Neu-Isenburg, der allerdings einige Stammspieler geschont und nur die zweite Garde auf den TSV-Kunstrasen geschickt hatte. Und auch im ersten Punktrundenspiel gingen die Rodgauer leer aus, beim FC Offenthal gab es eine 2:3-Niederlage. Eine Woche später ging es schon wieder gegen die TSG Neu-Isenburg. Dieses Mal trat die Mannschaft des neuen Trainers Murat Kilinc in Bestbesetzung an. Dudenhofen wehrte sich tapfer, war vor allem in der zweiten Hälfte ein mehr als ebenbürtiger Gegner, unterlag aber mit 2:5.

Vor dem Kellerduell bei Gruppenliga-Absteiger FC Dietzenbach am vergangenen Wochenende wuchs damit schon der Druck auf den Turn- und Sportverein, der nach der A-Liga-Meisterschaft 2014 mittlerweile das sechste Jahr in Serie in der höchsten Spielklasse im Kreis Offenbach beheimatet ist. In Dietzenbach hatten die Rodgauer einige Anlaufprobleme, die Unsicherheit nach den ersten beiden Niederlagen war der Mannschaft doch anzumerken. Die Rodgauer vergaben einige gute Chancen, ehe Simon Heinrich zehn Minuten vor dem Pausenpfiff gegen einen schwachen Gegner das erlösende 1:0 erzielte. Nach dem Seitenwechsel überzeugte Dudenhofen dann auch spielerisch, Heinrich legte noch dreimal nach und der läuferisch überragende Brian Hrbaty machte mit dem 5:0 den Deckel drauf. „Gut war, dass wir nichts zugelassen haben und einmal zu Null gespielt haben, das war wichtig für die Defensive. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren wir auch kämpferisch gut unterwegs und in der zweiten Hälfte auch läuferisch deutlich überlegen“, meinte Dudenhofens Trainer Jürgen Rödler.

Die Rodgauer spielten bereits am Donnerstag (Partie bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) bei der SG Egelsbach, einem Gegner auf Augenhöhe. Am Sonntag, 1. September, geht es um 15 Uhr im Heimspiel gegen die Spvgg. Dietesheim. Wichtig ist, dass die Saison dieses Mal für den TSV ein bisschen früher anfängt. Und der Klassenerhalt frühzeitig eingetütet wird. Damit sich der Trainer nicht wieder die Haare raufen muss.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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