Gemaa erst im Finale gestoppt

Die C-Junioren der Gemaa Tempelsee (links) belegten beim Turnier in Nieder-Roden den zweiten Platz.
  • Die C-Junioren der Gemaa Tempelsee (links) belegten beim Turnier in Nieder-Roden den zweiten Platz.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Nach zehn Jahren als Trainer – angefangen hatte er mit der Mannschaft schon zu Bambinizeiten – war Frank Bartenstein, ehemaliger Erstmannschaftsspieler der Offenbacher Kickers und Meistermacher des OFC-B-Teams, beim Hans-Dries-Gedächtnisturnier der SG Nieder-Roden letztmalig als Cheftrainer der C-Junioren des SV Gemaa Tempelsee im Einsatz.

Sein Sohn Ben wechselt nun in die Hessenliga zur TS Ober-Roden, „er hat bereits als Dreijähriger bei uns im Garten gekickt“, erinnert sich Bartenstein, der weiterhin das Amt des Vorsitzenden des 2010 gegründeten Fördervereins der Gemaa inne hat, an die Karriereanfänge des Sohnemanns, der mit links genauso gut wie mit rechts kicken kann. Nachfolger Bartensteins als Trainer der C-Junioren wird in Thorsten Geißler ein ehemaliger Torhüter, der bereits unter Bartenstein bei den Kickers im Tor gespielt hat. Der zukünftige Ex-Trainer hat mit dem Förderverein genug zu tun: Zwei weitere, still liegende Tennisplätze sollen in naher Zukunft in weitere Fußballflächen umgewandelt werden.

Beim Turnier in Nieder-Roden marschierten die Offenbacher souverän durch die Vorrunde. Mit einem 7:0-Sieg gegen die JSG Linden/FC Tuba Pohlheim erwischte die Gemaa einen Traumstart in das Turnier. Es folgte ein 3:0-Sieg gegen Germania Ober-Roden 2 sowie ein 0:0 gegen den FC Sulzbach. Zu diesem Zeitpunkt stand der SV Gemaa allerdings bereits als Gruppensieger fest. „Wir haben das Halbfinale erreicht und bisher kein Gegentor kassiert, damit sind wir schon mal zufrieden“, zog Bartenstein nach der Gruppenphase ein kleines Zwischenfazit. Und diese kleine Serie setzte Tempelsee auch in der Runde der besten Vier fort, gewann das Halbfinale gegen den FSV Erbach sicher mit 3:0. Im Endspiel gegen den Gruppenligisten TS Ober-Roden 2 allerdings zog die Gemaa mit 0:3 den Kürzeren und beendete das Turnier somit als Zweitplatzierter.

In der abgelaufenen Punktrunde spielte der SV Gemaa in der Gruppenliga Frankfurt, erreichte hier mit dem jüngeren Jahrgang 17 Punkte und sicherte sich als Zwölfter und Drittletzter den Klassenerhalt. Meister wurde überlegen die zweite Mannschaft von Rot-Weiss Frankfurt, weitere klangvolle Namen in dieser Liga waren etwa die SG Bruchköbel, die Spvgg. 05 Oberrad oder der 1. FC Langen. Das vorletzte Saisonspiel bei Absteiger FC Hanau 93 entschieden die Offenbacher mit 9:2 klar zu ihren Gunsten. Bei einer Niederlage in diesem „Endspiel“ wäre die Gemaa abgestiegen. Mit diesem Kader könnte Tempelsee in der kommenden Runde eine gute Rolle in der Gruppenliga spielen. Zwei Spieler verlassen den Verein, der Rest bleibt voraussichtlich zusammen. Um in der Gruppenliga bestehen zu können, müsste das auch so bleiben.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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