Aufsteiger Obertshausen/Heusenstamm legt einen guten Saisonstart hin
Großer Zusammenhalt als dickes Plus

Katharina Schmidt-Dengler und die HSG Obertshausen/Heusenstamm legten mit 4:2 Punkten als Aufsteiger in der Bezirksoberliga einen guten Saisonstart hin.
  • Katharina Schmidt-Dengler und die HSG Obertshausen/Heusenstamm legten mit 4:2 Punkten als Aufsteiger in der Bezirksoberliga einen guten Saisonstart hin.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Obertshausen/Heusenstamm – Das war ein sehr guter Start, es läuft nach Plan“, sagt Jens Wintterlin, Trainer der Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Obertshausen/Heusenstamm. Auch wenn die HSG am vergangenen Wochenende bei der HSG Dreieich mit 26:29 (9:15) verloren. Mit 4:2 Punkten legte der Aufsteiger einen guten Start hin.

Wintterlin, der zuvor verschiedene Jugendteams und zuletzt drei Jahre lang die ersten Herren der SG Hainhausen trainiert hatte, hatte die HSG-Frauen nach dem Abstieg 2018 aus der Bezirksoberliga übernommen. Ganze fünf Punkte hatte Obertshausen/Heusenstamm in der Spielzeit 2017/2018 gesammelt. In der Bezirksliga A blieb die Mannschaft zusammen, allerdings kehrten in Rückraumspielerin Tanja Jenzikowski – mit 123 Treffern die zweitbeste Torschützin in der vergangenen Spielzeit – nach einer Babypause und Kreisläuferin Marsha Langkamm nach einer Verletzungspause zwei Leistungsträgerinnen in den Kader zurück. Und der war nicht zu stoppen, rannte mit seinem Tempohandball die Bezirksliga A in Grund und Boden und sicherte sich mit nur drei Niederlagen zwei Punkte hinter Klassenprimus TSG Bürgel 2 die Vizemeisterschaft.

Mit Zuversicht startete die Spielgemeinschaft aus TG Obertshausen und PSV Heusenstamm nun in die Bezirksoberliga-Saison. Die Mannschaft blieb zusammen, in Evelyn Hanikel und Janine Koch kehrten zwei Spielerinnen nach längeren Verletzungspausen zurück. Zudem verstärken in Bianca Kohaupt, Trainertochter Wiona Wintterlin und Ann-Christin Müller drei mit Zweitspielrecht ausgestattete Jugendspieler der SG Hainhausen den Kader. Die bisherigen drei Partien bestätigen die Erwartungen des Trainers. Zum Rundenauftakt überraschte der Aufsteiger mit einem 28:24-Sieg beim Vorjahresdritten HSG Kinzigtal, anschließend folgte ein 27:21-Sieg gegen den TV Langenselbold 2. Bei der HSG Dreieich verlor Obertshausen/Heusenstamm zuletzt mit 26:29. „Die hatten das erste Spiel deutlich verloren und waren vor eigenem Publikum hoch motiviert“, sagte Wintterlin über den Gegner, der schon deutlich führte, ehe Obertshausen/Heusenstamm in den letzten fünf Minuten mit einem 5:0-Lauf noch etwas Ergebniskosmetik betrieb. „Die Niederlage geht in Ordnung“, gibt der HSG-Trainer zu.

Als große Stärke seiner Mannschaft nennt Wintterlin die mannschaftliche Geschlossenheit und den großen Zusammenhalt. „Die sind ein dickes Plus. Es macht sehr viel Spaß, mit dieser Mannschaft zu trainieren und arbeiten. So führte die gemeinsame Abschlussfahrt die Handballerinnen nach der vergangenen Saison auf den Hoherodskopf an den Fuße des Vogelsbergs, bei zwei Hochzeiten von Mitspielerinnen versammelte sich die komplette Mannschaft vor dem Standesamt. Natürlich gibt es auch Schwächen, an denen es zu arbeiten gilt: „Im Angriff müssen wir noch durchschlagskräftiger werden“, meint der Trainer, der bei seiner jungen Truppe aber noch reichlich Potenzial sieht.

Weiter geht es für Obertshausen/Heusenstamm nach einer einwöchigen Pause am Sonntag, 3. November, mit einem weiteren Gastspiel beim TV Altenhaßlau. Insgesamt bestreitet die HSG vier von fünf Begegnungen auf fremden Parkett. An schließend stehen allerdings drei Heimspiele hintereinander auf dem Programm. „Wir können in dieser Liga gut mitspielen“, sagt Jens Wintterlin, „wir werden einen mittleren Tabellenplatz, also zwischen Rang fünf und acht erreichen, das kann ich guten Gewissens sagen.“

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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