Herren 30 der TSG gewinnen Kopf-an-Kopf-Rennen

Mit einem Trainingslager in Oberstdorf (Oberallgäu) legten die Tennisherren 30 der TSG Bürgel den Grundstein für den Titelgewinn in der Bezirksliga A.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Hinter den Tennisherren 30 der TSG Bürgel liegt eine fast schon dramatische Saison in der Bezirksliga A. Dabei blieben die Offenbacher die Saison über ungeschlagen, sicherten sich mit 15:1 Punkten die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Dennoch war die abgelaufene Medenrunde nichts für schwache Nerven. Denn in der SSG Langen mussten sich die Bürgeler mit einem mehr als hartnäckigen Konkurrenten auseinandersetzen, beide Mannschaften lieferten sich bis zum letzten Ballwechsel ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Denn nicht nur die TSG Bürgel, sondern auch die Langener eilten von Sieg zu Sieg – und brachten es am Rundenende ebenfalls auf 15:1 Punkte. Allerdings wies die TSG das um vier Punkte bessere Matchverhältnis auf – und bejubelte daher den Titelgewinn und den Aufstieg. Dagegen ist noch nicht endgültig sicher, ob auch der Zweitplatzierte Langen aufsteigen darf.

Die Herren 30 der TSG hatten bereits 2017 – noch als Sechser-Team – den Aufstieg angepeilt, scheiterten aber mit 8:2 Punkten als Tabellenzweiter an Meister TS Steinheim (10:0). In dieser Saison nun bekamen die Offenbacher personellen Zuwachs, stellten daher erstmals zwei Vierermannschaften. „Mit der ersten Mannschaft wollten wir aufsteigen“, sagt Mannschaftsführer Stefan Reiner. Vor Rundenbeginn schauten sich die Bürgeler in aller Ruhe die Leistungsklassen der Konkurrenz an, rechneten sich daher durchaus Chancen auf den Titel aus. Gleich am ersten Spieltag gab die TSG allerdings einen Punkt ab – bei der SSG Langen reichte es nur zu einem 3:3. „Da war aber schon zu erkennen, dass diese beiden Mannschaften die stärksten in dieser Liga sein würden“, meint Reiner. Und so war es dann auch. In den folgenden Partien fuhren sowohl die TSG Bürgel als auch die Langener Sieg um Sieg ein und lagen gemeinsam an der Spitze.

Den Ausschlag zu Gunsten der Offenbacher gab letztlich die Tatsache, dass die TSG auch die spannenden Matches in der Regel zu ihren Gunsten entschied und kaum Matchpunkte abgab. „Auch der TK Langen oder die Hanauer haben zwei, drei sehr gute Spieler in ihren Reihen“, betont Reiner. Doch auch in diesen engen Partien verließen die Offenbacher in der Regel als Sieger den Platz. „Dass wir dieses einzelnen Spiele gewonnen haben, war der Schlüssel zum Aufstieg“, erklärt der TSG-Mannschaftsführer. Er selbst bestritt einige sehr knappe Matches. Zwar besiegten die Offenbacher beispielsweise den THC Hanau letztlich deutlich mit 6:0, sowohl Reiner (3:6, 7:5, 6:4) als auch Thomas Werner (1:6, 6:0, 6:3) gewannen ihre Einzel aber erst nach drei hart umkämpften Sätzen. Mit Blick auf den Rivalen SSG Langen waren die Offenbacher in jedem Match bis in die Haarspitzen motiviert, die Punkte einzufahren. Und das gelang. Zum erfolgreichen Team der Medenrunde 2018 zählten neben Stefan Reiner und Thomas Werner noch Julian Pierro, Patrick Grimm (herausragende Bilanz mit jeweils 8:0 Siegen in Einzeln und Doppeln), Olly Kurz, Gregor Sahler, Liviu Toma und Jörg Werner.

Die TSG-Spieler sind zuversichtlich, dass sie auch in der Bezirksoberliga mithalten können. „Oben mitmischen“ ist durchaus realistisch, ein Platz unter den ersten Drei das Ziel. Bei optimalem Verlauf könnte sogar der erneute Titelgewinn ein Thema werden.

Die zweiten Herren 30 belegten übrigens in der abgelaufenen Runde ebenfalls in der Bezirksliga A den vierten Platz. „Das ist auch völlig okay, mehr als Platz drei war nicht drin“, erklärt Stefan Reiner. Insgesamt hatte die TSG Bürgel in der Medenrunde 2018 25 Mannschaften, darunter elf Jugendteams, an den Start geschickt. Dazu kamen vier weitere Teams im Bereich der U8/U9 sowie drei Hobbymannschaften. „Die TSG hat in den vergangenen zwei, drei Jahren viele Mitglieder hinzugewonnen“, berichtet Stefan Reiner.

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