HSG Dietzenbach hofft auf Traumstart

Ja, wieder ein Tor. Trainer Julian Wurm freut sich über einen Treffer der Dietzenbacher Handballerinnen. In Pfungstadt feierte der Landesliga-Aufsteiger mit 27:24 einen gelungenen Rundenauftakt.
  • Ja, wieder ein Tor. Trainer Julian Wurm freut sich über einen Treffer der Dietzenbacher Handballerinnen. In Pfungstadt feierte der Landesliga-Aufsteiger mit 27:24 einen gelungenen Rundenauftakt.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Dietzenbach – Mit einer begeisternden Runde sicherten sich die Handballerinnen der HSG Dietzenbach in der vergangenen Saison in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau bereits am vorletzten Spieltag die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Landesliga Süd.

Ziel des Aufsteigers ist natürlich der Klassenerhalt. Aber wie realistisch ist dieser? Julian Wurm, mittlerweile in der vierten Saison Trainer der ersten HSG-Damen, hält den Ligaverbleib auf jeden Fall für machbar. „Ich denke, dass wir besser aufgestellt sind als die beiden letzten Aufsteiger, die direkt wieder abgestiegen sind“, sagt er. In der Saison 2016/2017 erwischte es die HSG Oberhessen, die mit 6:38 Punkten den direkten Weg zurück in die Bezirksoberliga Offenbach/Hanau antreten musste, ein Jahr später ereilte die HSG Kinzigtal das gleiche Schicksal. Wobei Kinzigtal mit 15:29 Punkten Elfter wurde, mit 17 Pluspunkten, also einem Sieg mehr, hätte die Mannschaft die Runde auf Platz sechs abgeschlossen, derart spannend war der Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga in der vergangenen Spielzeit.

Die HSG Dietzenbach startete am vergangenen Wochenende mit einem 27:24 (13:12)-Sieg beim TSV Pfungstadt in die Saison. „Das war natürlich ein Superstart, Pfungstadt hat in der vergangenen Saison gerade so die Klasse gehalten. Daher waren das zwei ganz wichtige Punkte für uns“, meinte Wurm nach dem Auftakterfolg bei einem möglichem Mitkonkurrenten. Der TSV belegte in der abgelaufenen Spielzeit zwar Platz sechs, kam aber nur auf 16:28 Punkte – also auf einen Zähler mehr als Absteiger Kinzigtal. In Pfungstadt überzeugte Dietzenbach mir guter Defensivarbeit, so dass den Gastgeberinnen in der ersten Viertelstunde nur vier Tore gelangen. Mit unnötigen Ballverlusten hielt die HSG Pfungstadt aber im Spiel, so dass es bis zum Ende spannend blieb.

An diesem Samstag (17.30 Uhr, Phil ipp-Fenn-Halle) erwarten die Dietzenbacherinnen mit der TuSpo Obernburg ein ähnliches Kaliber. Denn auch die Mannschaft aus Unterfranken sicherte sich in der vergangenen Saison erst auf den letzten Drücker den Klassenerhalt. „Wenn wir da erneut zwei Punkte holen, wäre das ein Traumstart, der uns die nötige Sicherheit geben sollte“, sagt Trainer Julian Wurm. Allerdings zuckten auch die Dietzenbacherinnen beim ersten Ergebnis der Obernburgerinnen in dieser Runde schon ein wenig zusammen: Die TuSpo besiegte die TuS Zwingenberg mit 44:34. „Es spielten wohl nicht die besten Abwehrreihen gegeneinander. Da müssen wir ansetzen“, blickt Wurm voraus. „Das ist unser erstes Heimspiel in der neuen Liga, da wollen wir natürlich punkten.“

In Nadine Lang, Tram Nguyen, Sandra Berker (alle Karriereende) und Elisabeth Weber (TV Neuhof, bedingt durch einen Umzug) stehen zwar vier Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung, dennoch ist der Kader der HSG Dietzenbach sehr gut aufgestellt. In der ehemaligen Drittliga-Spielerin Isabel Rotter (HSG Sulzbach/Leidersbach, ihre Schwester Carolin spielt bereits in Dietzenbach) und der ehemaligen Oberliga-Spielerin Laura Noll (Sportunion Mühlheim) verpflichtete der Aufsteiger zwei sehr gute Verstärkungen, die die Qualität der Mannschaft weiter anheben. Laura Noll spielt ihre Stärken im Rückraum aus, Isabel Rotter am Kreis. Beide sollen und wollen ihren Teil dazu beitragen, dass die Dietzenbacherinnen möglichst schnell die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren.Am Samstag gegen Obernburg soll der zweite Schritt folgen.

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