Junge Handballerinnen wollen unter die besten vier Teams der Liga
HSG setzt auf Ausgeglichenheit und Zusammenhalt

Durchgesetzt. Nora Helmstädter und die Handballerinnen der HSG Dreieich gewannen in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau gegen die HSG Obertshausen/Heusenstamm mit 29:26.
  • Durchgesetzt. Nora Helmstädter und die Handballerinnen der HSG Dreieich gewannen in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau gegen die HSG Obertshausen/Heusenstamm mit 29:26.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Dreieich – Nach der 18:31-Auftaktniederlage beim Vorjahresmeister HSG Hanau und einer vierwöchigen Punktspielpause gewannen die Handballerinnen der HSG Dreieich ihr zweites Saisonspiel in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau gegen die HSG Obertshausen/Heusenstamm mit 29:26 (15:9).

Die HSG – gegründet 2007 aus den Handball-Abteilungen der SKG Sprendlingen und des SV Dreieichenhain, in diesem Jahr kam noch der HSV Götzenhain hinzu – absolviert nach dem Aufstieg 2017 – als Tabellenzweiter hinter dem souveränen Meister HSG Hanau – ihre dritte Saison in der Bezirksoberliga. Nach Platz zehn im ersten Jahr mit 19:29 Punkten belegten die Dreieicherinnen in der vergangenen Saison punktgleich mit dem Dritt- (HSG Kinzigtal) und Viertplatzierten (HSG Oberhessen) mit 24:20 Zählern den fünften Platz. Dementsprechend wollen sich die Dreieicherinnen in dieser Spielzeit verbessern. „Wir wollen besser als in der vergangenen Saison abschneiden, Die Top Drei oder Vier sind das Ziel“, sagt Sascha Lenhardt. Unter Predrag Zuljevic in der vergangenen Saison noch Co-Trainer, trainiert der Götzenhainer nun gemeinsam mit Robin Bittner im ersten Jahr die HSG-Mädels. „Robin und ich haben früher schon gemeinsam gespielt, wir haben eine ähnliche Auffassung von Handball. Als ich bei ihm angefragt habe, hat er sofort zugesagt, mit mir die HSG zu trainieren“, erklärt Lenhardt.

Die Stärken seiner Mannschaft sieht er vor allem in der Ausgeglichenheit. So stehen in Franziska Seyffert, Laura Schrenk und Jacqueline Werner gleich drei Torfrauen zur Verfügung. „Die haben alle drei ein Niveau, bewegen sich auf Augenhöhe“, haben die Dreieicher auf dieser Position die Qual der Wahl. „Und das zieht sich durch die komplette Mannschaft“, ist Lenhardt mit seinem 16er-Kader mehr als zufrieden. „Wenn wir wechseln, verzeichnen wir keinen Leistungsabfall.“ Dazu kommt ein enormer Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Der ist auch ein Ergebnis der vergangenen Saison, als mehrere Leistungsträgerinnen ausfielen. „Das hat die Mannschaft zusammengeschweißt“, erklärt der HSG-Trainer. Natürlich gibt es auch Dinge zu verbessern. „Wir müssen unsere technischen Fehler noch deutlich minimieren“, blickt Lenhardt auf kommende Aufgaben voraus. Und ein bisschen Abgezocktheit und Cleverness fehlt der Mannschaft auch noch. Was allerdings nicht verwundert: Nur eine Spielerin ist älter als 30 Jahre, alle anderen bewegen sich zwischen 18 und Mitte 20. Die Mannschaft ist noch sehr jung „manchmal wollen wir noch zu viel“, sagt der Coach.

So war es auch in der vergangenen Partie gegen die HSG Obertshausen/Heusenstamm. Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde setzte sich Dreieich zunehmend ab und hatte die Partie sicher im Griff. Die letzten fünf Minuten mit einem 0:5-Lauf trübten den guten Gesamteindruck allerdings etwas. Das Endergebnis von 29:26 spiegelte den Spielverlauf daher nicht ganz wider.

Wichtig war für die Dreieicherinnen aber vor allem der erste Saisonsieg vor eigenem Publikum, so soll es in den kommenden Wochen weitergehen, um das angestrebte Saisonziel zu erreichen. Konkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze sind vor allem Titelverteidiger Hanau (verzichtete am Ende der vergangenen Runde auf den Aufstieg und ließ der HSG Rodgau Nieder-Roden 2 den Vortritt), die HSG Oberhessen und der aktuelle Spitzenreiter SG Hainburg, der bisher alle drei Saisonspiele für sich entschied. Genau diese Hainburgerinnen sind an diesem Samstag, 26., um 17.30 Uhr der nächste Gegner der HSG Dreieich. Sascha Lenhardt sagt über die Spielklasse: „An einem guten Tag kann jede Mannschaft gegen jeden Gegner mithalten. Ob es auch reicht, ihn zu schlagen, ist etwas anderes. Die Liga ist sehr spannend und qualitativ sehr hochwertig.“ Die Dreieicherinnen wollen in Hainburg nicht nur mithalten, sondern zumindest einen Punkt mit auf die Heimfahrt nehmen.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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