HSG strebt Platz unter den ersten Fünf an

Viktoria Ebert ist mit aktuell 30 Treffern die erfolgreichste Torschützin der Oberliga-Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden.
  • Viktoria Ebert ist mit aktuell 30 Treffern die erfolgreichste Torschützin der Oberliga-Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Nieder-Roden - Mit 4:2 Punkten starteten die Handballerinnen der HSG Rodgau Nieder-Roden erfolgreich in ihre dritte Saison in der Oberliga Hessen. Nach Platz drei in der vergangenen Runde streben die Nieder-Röderinnen in dieser Runde einen Platz unter den ersten Fünf an.

„Die lange Pause hat uns gar nicht gut getan“, meinte HSG-Trainer Florian Lebherz, der die Nieder-Röder Frauen in der zweiten Saison trainiert. Gemeint waren die zwei spielfreien Wochenenden Ende September und Anfang Oktober. In dieser Phase zog sich Laura Keller eine Muskelverletzung zu, sie fehlte zuletzt in Kriftel. Torfrau Jana Menge war zwar trotz einer Handverletzung wieder mit dabei, spielte aber noch mit angezogener Handbremse. Zu allem Überfluss verletzte sich nun in Kriftel auch noch Jana Heßler. Eine genaue Diagnose stand zu Wochenbeginn allerdings noch aus.

„Im großen und ganzen bin ich mit dem Start zufrieden, es hatte keiner damit gerechnet, dass wir das Topspiel in Oberursel gewinnen“, sagte Lebherz. Beim Zweiten der vergangenen Saison triumphierten die Nieder-Röderinnen gleich im ersten Saisonspiel mit 39:30. Nach einem überzeugendem 37:25-Erfolg im ersten Heimspiel gegen den TSV 1913 Eintracht Böddiger folgte nach einer zweiwöchigen Pause am vergangenen Wochenende bei der TuS Kriftel mit 23:24 (13:14) die erste Niederlage. Nach schwachem Start hatten die Nieder-Röderinnen zwischenzeitlich schon mit 6:12 in Rückstand gelegen. „Auch wenn Kriftel der Absteiger aus der 3. Liga ist, haben wir personell die bessere Mannschaft. Wir haben aber zu viele technische Fehler gemacht, die den Gegner immer wieder ins Spiel gebracht haben. Hauptgrund für die Niederlage war aber unsere schlechte Torausbeute“, meinte Lebherz.

Vor seiner zweiten Oberliga-Runde mit der HSG hatte der Trainer einige Veränderungen im Kader vornehmen müssen. Insgesamt sechs Spielerinnen verließen die Mannschaft, fünf neue kamen dazu. Darunter in Kreisläuferin Janine Brodbeck (SG Bruchköbel, 104) und Rückraumspielerin Janina Hess (HSG Sulzbach/Leidersbach, 82) zwei Spielerinnen, die in der vergangenen Saison gemeinsam 186 Tore erzielten. Erfolgreichste Torschützen in der HSG bisher ist allerdings Viktoria Ebert mit 30 Treffern, darunter elf Siebenmetern. Die Rückraumschützin gilt quasi als sechster Neuzugang, nachdem sie in der vergangenen Runde mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war.

An diesem Samstag, 20. Oktober, treffen die Nieder-Röderinnen um 19.30 Uhr, vor eigenem Publikum auf die TGS Walldorf. „Die hatten einen großen personellen Aderlass und sind schlecht gestartet“, sagt Florian Lebherz über den Tabellensechsten der vergangenen Spielzeit, der aktuell mit 2:4 Punkten nur den vorletzten Platz einnimmt. Allerdings warnt er eindringlich davor, die älteste Mannschaft der Liga und deren große Erfahrung zu unterschätzen. Das war nämlich in der vergangenen Saison der Fall. Und da verloren die Nieder-Röderinnen ihr Heimspiel gegen Walldorf mit 24:28. „Die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel sind die gefährlichsten“, sagt Lebherz. Weil diese mit Ehrgeiz und Kraft gerade gegen favorisierte Teams einiges erreichen können.

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