In Bestbesetzung zur Meisterschaft

Seligenstadt – Gipfeltreffen in der Tischtennis-Kreisliga Ost: An diesem Samstag, 6. April, gastiert Spitzenreiter TTC Seligenstadt 3 um 18 Uhr beim ärgsten Verfolger TG Offenbach. Die Ausgangslage zwei Spieltage vor dem Rundenende: Die Einhardstädter führen mit 25:7 Punkten mit einem Zähler Vorsprung auf die Offenbacher die Tabelle an. Bedeutet: Ein eigener Sieg und die Seligenstädter stehen als Meister fest.

Vor Rundenbeginn war in Seligenstadt wochenlang diskutiert worden, in welcher Liga der TTC mit seiner ersten Mannschaft nach dem Abstieg aus der 3. Liga aufschlagen würde. Hessen- und Oberliga waren im Gespräch, auf den letzten Drücker meldete Seligenstadt doch für die Regionalliga – und liegt nach 16 Niederlagen abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die zweite Mannschaft, die in der vergangenen Saison aus der Verbandsliga abstieg, nimmt in der Bezirksliga Gruppe 4 den zweiten Platz ein – und den Herren 3 winkt die Meisterschaft in der Kreisliga.

„Unser Saisonziel war ursprünglich ein Platz im oberen Tabellendrittel“, erklärt TTC-Abteilungsleiter Harald Günther. Weil den Seligenstädter Verantwortlichen klar war, dass die dritte Mannschaft nicht immer in Bestbesetzung spielen würde. Was dann allerdings oftmals der Fall war. „Das war zu Rundenbeginn nicht vorhersehbar“, meint Günther. Die Folge: Die Seligenstädter stürmten an die Tabellenspitze. In der Rückrunde spielte der TTC bisher nur zweimal nicht mit seiner stärksten Formation – beide Begegnungen gingen verloren: 6:9 beim TTV Offenbach 2 sowie 6:9 im jüngsten Heimspiel gegen den SC Klein-Krotzenburg 2.

„Klein-Krotzenburg war ein Derby, das hat ohnehin einen ganz anderen Charakter. Zudem sind wir mit zwei Mann Ersatz angetreten“, berichtet Harald Günther. So lagen die Seligenstädter nach den Doppeln bereits mit 1:2 in Rückstand. Zwar gelang im ersten Einzel durch René John der 2:2-Ausgleich, doch mit vier Einzelsiegen hintereinander zum 2:6 sorgten die Klein-Krotzenburger bereits für die Vorentscheidung. Die Hainburger, mit 13:19 Punkten nur auf Rang acht der Tabelle angesiedelt, sind in den vergangenen Wochen so etwas wie der Favoritenschreck der Liga. Der SC gewann nicht nur das Derby in Seligenstadt, sondern erreichte auch beim Tabellenzweiten TG Offenbach ein achtbares 8:8. „Die Liga ist sehr ausgeglichen“, zeigt sich Günther allerdings nicht verwundert, „die Mannschaften, die die hinteren Plätze einnehmen, stehen nicht dort, weil sich schlechter sind, sondern mehr Personalsorgen hatten.“ So gab es auch für den Spitzenreiter in der Hinrunde einige enge Partien: Beim aktuell Vorletzten TG Lämmerpsiel 2 reichte es nur zu einem 8:8, beim Drittletzten SG Nieder-Roden 3 gab es sogar eine 7:9-Niederlage. Der TTC benötigt schon seine beste Sechs, um Meister zu werden. „In Bestbesetzung sind wir auf jeden Fall konkurrenzfähig für ganz vorne“, sagt Harald Günther.

Bei der TG Offenbach geht es nun um die Meisterschaft. „Wenn wir da gewinnen, sind wir Meister“, verdeutlicht Günther den Stellenwert der Partie. „Es sieht gut aus, dass wir in Bestbesetzung antreten können. Und dann haben wir auch gute Chancen“, sagt der Abteilungsleiter. So wie im Hinrunden-Aufeinandertreffen zwischen beiden Mannschaften, dass die Seligenstädter sicher mit 9:3 zu ihren Gunsten entschieden.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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