In drei Jahren in die Kreisoberliga

Kevin Klein (links) erzielte in der Partie gegen die TSV Lämmerspiel das 1:0 für Teutonia Hausen. Am Ende gewann der A-Liga-Spitzenreiter mit 4:2, Lämmerspiel rutschte auf Platz vier ab.
  • Kevin Klein (links) erzielte in der Partie gegen die TSV Lämmerspiel das 1:0 für Teutonia Hausen. Am Ende gewann der A-Liga-Spitzenreiter mit 4:2, Lämmerspiel rutschte auf Platz vier ab.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Lämmerspiel – Am vergangenen Wochenende gastierte die TSV Lämmerspiel in der Fußball-Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 zum Spitzenspiel bei Klassenprimus Teutonia Hausen. Die Gastgeber spielten in der ersten Hälfte wie aus einem Guss und legten eine 3:0-Führung vor. Am Ende behielt Hausen mit 4:2 (3:0) die Oberhand und verteidigte den ersten Platz, während die Lämmerspieler auf den vierten Platz abrutschten. Die Treffer für die Teutonia erzielten Kevin Klein, Sebastian Mandel, Erik Ahmetaj und Sandro Lorenzo Sanchez. Für die TSV waren André Reinhard und Nico Heinz erfolgreich.

„Wir haben die ersten 30 Minuten verschlafen“, sagt TSV-Trainer Pedro Rufino, der nach einem Jahr als U19-Trainer bei Kickers Offenbach nach Lämmerspiel zurückkehrte und mit der TSV einst in der Verbandsliga Süd spielte. „Wir waren nicht aggressiv genug, haben zu viel Respekt gezeigt. Hausen hat uns überrannt“, meinte er. Zur Pause lag die TSV zurecht in Rückstand, kam aber nach einer Systemumstellung in der zweiten Hälfte besser ins Spiel. Nach dem Treffer zum 3:1 hofften die Lämmerspieler nach einer Notbremse eines Teutonia-Spielers vergebens auf den Elfmeterpfiff, der Schiedsrichter ließ weiterspielen. „Das 3:2 war möglich“, bedauerte Rufino. Und dann wäre es sicherlich noch einmal spannend geworden. So aber erzielte Hausen das vorentscheidende 4:1, der zweite Treffer für die TSV war nur noch Ergebniskosmetik. „Hausen war insgesamt die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Wir haben in der zweiten Hälfte gut dagegengehalten und die zweite Hälfte auch gewonnen, aber das reicht eben nicht“, schmunzelte Rufino.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der TSV-Trainer trotz der zweiten Niederlage im elften Spiel zufrieden. „Unser Ziel war Platz vier bis sechs. Das es so gut läuft hatten wir uns erhofft, aber das war nicht zu erwarten. Die Teutonia wird Meister, die ist einfach eine Klasse besser als die anderen Mannschaften in dieser Liga. Wir können um Platz zwei bis fünf mitspielen“, erklärt Rufino. Dabei hatten im Sommer einige erfahrene Kräfte die TSV verlassen, die auf junge Spieler aus der Region setzt. Rund drei Viertel der Spieler sind zwischen 18 und 21 Jahren alt und kommen zum Großteil aus Lämmerspiel. „Die Mannschaft hat sich in der kurzen Zeit extrem weiterentwickelt, das ist ein großer Erfolg“, lobt der Lämmerspieler Trainer.

Einer der großen Pluspunkte der TSV ist die große Gemeinschaft. Und das bezieht sich auf alle drei Seniorenteams im Klub. „Die Jungs sitzen auch nach dem Training noch zusammen“, erklärt Rufino und hofft, noch lange mit der aktuellen Mannschaft zusammenarbeiten zu können. „So eine tolle Gemeinschaft erlebt man nur noch selten“, sagt er. Und die eingeschworene Truppe hat ein gemeinsames Ziel. „In dieser Saison müssen wir nicht aufsteigen, auch nicht in der nächsten“, sagt Rufino. Aber in drei Jahren, da wollen die Lämmerspieler wieder in der Kreisoberliga spielen, so wie zuletzt in der Saison 2004/2005. Drei Jahre lang spielte die Turn- und Sportvereinigung sogar in der Verbandsliga Süd, die sie in der Spielzeit 2001/2002 auf Rang acht, der besten Platzierung der Vereinsgeschichte, abschloss.

Die nächste Aufgabe an diesem Sonntag, 14., ist wieder eine besondere: Um 15 Uhr stellt sich der neue Tabellenzweite Espanol Offenbach in Lämmerspiel zum Verfolgerduell vor. „Ich kenne die Mannschaft sehr gut, sie ist technisch sehr stark. Es macht Spaß, sich mit solchen Teams zu duellieren“, freut ich Pedro Rufino auf die anstehende Aufgabe.

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