JSK hofft auf den großen Wurf

Torjäger: Savvas Konstantinidis erzielte bisher elf Treffer für den JSK Rodgau.
  • Torjäger: Savvas Konstantinidis erzielte bisher elf Treffer für den JSK Rodgau.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Jügesheim – Drei Mannschaften machen sich in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost noch Hoffnungen auf die Meisterschaft – oder zumindest auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd. Der JSK Rodgau führt mit 60 Punkten die Tabelle an, Verfolger Germania Großkrotzenburg (59) hat allerdings eine Partie weniger absolviert. Auch der Drittplatzierte Türk Gücü Hanau (56) hat die Hoffnung auf einen der ersten beiden Plätze noch nicht aufgegeben. Zumal die Hanauer am letzten Spieltag auf eigenem Gelände noch auf Großkrotzenburg treffen. Eine Partie, die auch Spitzenreiter JSK Rodgau mit großem Interesse erwartet.

Dass die Jügesheimer derzeit wieder auf Platz eins stehen, haben sie nicht nur ihren eigenen Erfolgen, sondern auch ausgerechnet dem Stadtrivalen SG Nieder-Roden zu verdanken, der zuletzt in Großkrotzenburg mit 2:0 triumphierte. JSK-Trainer Andreas Humbert schickte prompt einen Kasten Bier in den südlichsten Rodgauer Stadtteil.

Nach drei dritten Plätzen (2016 noch als TGM SV Jügesheim) soll dem JSK in dieser Saison endlich der große Wurf – der Aufstieg in die Verbandsliga Süd – gelingen. Schließlich haben die Jügesheim im vergangenen Sommer an ihrer Schwachstelle – dem Angriff – gearbeitet. Trotz 75 erzielter Treffer absolvierte der JSK die vergangene Runde ohne echten Stürmer – in Dominik Fischer erzielte ein offensiver Mittelfeldspieler, der zwangsläufig im Angriff ran musste, mit 15 Toren die meisten Treffer. Also legten die Rodgauer in der Offensive nach, verpflichteten in Savvas Konstantinidis (Spvgg. 03 Neu-Isenburg) und Jan Fröhlich (Kickers Obertshausen U19) zwei Angreifer sowie in Clemens Freitag (ebenfalls Neu-Isenburg) und Dennis Profumo (TS Ober-Roden) zwei Spieler für die offensive Außenbahn. Und auch Mittelstürmer Petrit Hulaj aus der eigenen Jugend zählte immer häufiger zum Kader. Konstantinidis stellt mit bisher elf Toren gemeinsam mit Profumo den erfolgreichsten Jügesheimer Torschützen, beim jüngsten 2:1-Sieg beim SVG Steinheim erzielte der ehemalige Hessenliga-Spieler aus Neu-Isenburg beide Treffer für die Humbert-Elf. Freitag traf bisher neunmal und auch die Jungfüchse Fröhlich (3) und Hulaj (2) stellten bereits ihr Gefährlichkeit unter Beweis. Ordentliche Zahlen, mit bisher 60 Toren stellt der Spitzenreiter aber nur den fünftbesten Angriff der Liga. Gepaart mit der zweitbesten Defensive der Liga reicht das aber aktuell für Rang eins.

Die letzten vier Partien haben es für den JSK allerdings nochmals in sich. Neben den Kellerkindern VfR Wenings und Germania Niederrodenbach geht es noch zur heimstarken SG Rosenhöhe und am letzten Spieltag gegen die Wundertüte und den amtierenden Offenbacher Kreispokalsieger SV Pars Neu-Isenburg. An diesem Sonntag, 28., stellt sich um 15 Uhr der VfR Wenings in Jügesheim vor. „Da haben wir eine schwere Aufgabe vor der Brust“, warnt Humbert vor den Büdingern, die auf eine handvoll (spielstarke) Rumänen und (kampfstarke) Tschechen setzen und damit Erfolg haben. Das musste der JSK bereits beim hart umkämpften 3:1-Sieg im Hinrundenspiel feststellen. „Die Jungs sind fit, wir hätten weiter spielen können“, sagt Humbert rückblickend auf die Osterpause. Zumal den Spitzenreiter auch keine Verletzungssorgen plagen, die von einer Überlastung im sportlichen Bereich herrühren könnten. „Wir können in den letzten vier Partien nochmals richtig Gas geben“, ist der JSK-Trainer zuversichtlich. Gegen Wenings sind – ohne den Gegner zu unterschätzen – drei Punkte das erklärte Ziel der Jügesheimer.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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