Jügesheimer Fußballer wollen über dem Strich bleiben / Auftakt mit zwei Heimspielen
JSK zuversichtlich in die zweite Saisonhälfte

Jubeln wollen die Fußballer des JSK Rodgau in dieser Verbandsliga-Saison noch oft. Mit Siegen gegen die direkten Konkurrenten SV der Bosnier und SG Bornheim/Grün-Weiß wollen die Jügesheimer in den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres den Grundstein zum vorzeitigen Klassenerhalt legen.
  • Jubeln wollen die Fußballer des JSK Rodgau in dieser Verbandsliga-Saison noch oft. Mit Siegen gegen die direkten Konkurrenten SV der Bosnier und SG Bornheim/Grün-Weiß wollen die Jügesheimer in den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres den Grundstein zum vorzeitigen Klassenerhalt legen.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Jügesheim - Vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. So lautet die bisherige Bilanz des Fußball-Verbandsligisten JSK Rodgau vor dem letzten Testspiel an diesem Samstag, 22., gegen den bayrischen Landesligisten Viktoria Kahl. Anpfiff im Maingau-Energie-Stadion ist bereits um 12 Uhr – damit alle Beteiligten anschließend noch ausgiebig Fastnacht feiern können.

Mit dem bisherigen Verlauf der (fast abgeschlossenen) Vorbereitung zeigt sich der neue Trainer Maik Rudolf, der Ende Dezember die Nachfolge von Andreas Humbert (pausiert) antrat, sehr zufrieden – trotz einer Reihe von Ausfällen. „Die erste halbe Stunde beim 3:3 gegen den SV Leusel war das beste in der bisherigen Vorbereitung“, meinte er. Da setzten die Jügesheimer auf heimischen Kunstrasen den Gießen/Marburger Gruppenligisten von Beginn an mit engagiertem Pressing unter Druck, kamen zu vielen Abschlüssen. Allerdings resultierte daraus nur ein Treffer – der einzige Vorwurf, den die Rodgauer sich machen müssen.

Begonnen hatte die Testphase gleich mit einem „echten Brocken“ - gegen den Ligarivalen und Aufstiegsaspiranten SC 1960 Hanau unterlagen die Rodgauer in einem kurzfristig vereinbarten Spiel mit 1:3. Anschließend besiegte der JSK den neu formierten Offenbacher Kreisoberligisten Kickers Viktoria Mühlheim (13 Zugänge in der Winterpause) mit 4:2 sowie den ambitionierten Gruppenligisten VfB Oberndorf mit 5:1. Gegen die SG Obbornhofen/Bellersheim (10:2) und den VfB Großauheim (14:0) ließen es die Jügesheimer richtig krachen, ehe am vergangenen Wochenende das 3:3 gegen Leusel folgte.

Nicht zufrieden dürfte Rudolf allerdings mit der Personalsituation sein. Savvas Konstantinidis verletzte sich gleich zu Beginn der Vorbereitung und stand damit ebenso wie die Langzeitverletzten Till Fakic und Nico Klein noch nicht zur Verfügung. Dazu kamen kleine Verletzungen und einige Urlauber, so dass die Ersatzbank bei den Testspielen in der Regel nur dünn besetzt war – Torhüter Lennart Lutz musste zwischenzeitlich sogar als Feldspieler ran. „Die, die da sind, machen das allerdings super“, lobt Rudolf. Und so schauen die Rodgauer zuversichtlich auf die verbleibenden Punktspiele voraus. „Wir hatten in der Vorbereitung viele positive Momente, die wollen wir mitnehmen“, sagt Maik Rudolf.

Zwar standen die Rodgauer die komplette Saison über auf einem Nichtabstiegsplatz, der Klassenerhalt ist aber noch lange nicht in trockenen Tüchern. Um auf die Sollstärke von 16 Mannschaften zu kommen, müssen fünf Teams absteigen, der Vorsprung der Jügesheimer auf einen Abstiegsrang beträgt somit nur vier Punkte. Die Rodgauer starten mit zwei Heimspielen in die zweite Saisonhälfte: Am Sonntag, 1. März, geht es gegen Schlusslicht SV der Bosnier, eine Woche später gegen die aktuell punktgleiche SG Bornheim/Grün-Weiß, den Ex-Verein von Trainer Maik Rudolf.

Interessant wird vor allem die Partie gegen die Bosnier, die bis dahin bereits zwei Punktspiele absolviert haben. Bereits unter der Woche stand das Nachholspiel beim SC 1960 Hanau an, an diesem Samstag, 23., geht es zu Hause in einem weiteren Nachholspiel gegen Rot-Weiß Darmstadt. Das Schlusslicht dürfte damit schon einen Schritt weiter als der JSK sein, der dennoch auf drei Punkte hofft – so wie beim überzeugenden 5:0-Sieg im Hinrundenspiel. Immerhin gehen die Jügesheimer mit dem sechstbesten Angriff (46) und der drittbesten Defensive (30) in die verbleibenden zwölf Begegnungen. Die gute Tordifferenz ist fast schon ein Bonuspunkt für den Aufsteiger.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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