Kunstrasen wäre eine gute Sache

Engagiert und emotional an der Außenlinie: Peter Lack, Trainer beim Offenbacher Kreisoberligisten VfB Offenbach.
  • Engagiert und emotional an der Außenlinie: Peter Lack, Trainer beim Offenbacher Kreisoberligisten VfB Offenbach.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Seit Mai 2014 trainiert Peter Lack die Fußballer des VfB Offenbach. Der 57-Jährige führte Germania Ober-Roden 2003 nach 40 Jahren in die Hessenliga zurück, auch Viktoria Aschaffenburg trainierte er in Hessens Beletage.

Nach einer eineinhalbjährigen Pause heuerte er 2014 beim VfB an, sicherte mit den Offenbachern den Klassenerhalt und verpasste nur ein Jahr später in der Aufstiegsrunde als Zweiter nur knapp den Aufstieg in die Kreisoberliga. Der gelang dem VfB ein Jahr später als Meister. Nach den Plätzen sechs und vier mischen die Offenbacher auch in dieser Saison in der Spitzengruppe mit. Zudem holte Lack mit dem VfB 2017 (im Neunmeterschießen gegen die SG Rosenhöhe) und 2019 (2:1 gegen Gemaa Tempelsee) den Titel als Offenbacher Hallenstadtmeister. MEIN SÜDHESSEN sprach mit dem VfB-Trainer.

Herr Lack, wie sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Eigentlich bin ich ganz zufrieden. Wir haben eine gute Qualität im Kader und das sind gute Jungs. Bei dem einen oder anderen Spiel hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht. Mit ein bisschen mehr Spielglück wären ein paar Punkte mehr möglich gewesen. Aber unser Projekt ist ein anderes: Wir wollen den Verein voranbringen, was das Standing in Offenbach angeht. Und da sind wir auf einem guten Weg.

Hinter Regionalligist Kickers Offenbach und Gruppenligist SG Rosenhöhe ist der VfB als Vierter der Kreisoberliga aktuell die Nummer drei in Offenbach. Wo gibt es in Sachen Standing noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Im Jugendbereich müssen wir etwas machen. Die Trainingsverhältnisse sind nicht optimal. Wir haben einen Hartplatz und eineinhalb gute Rasenplätze. Wir teilen uns das Gelände mit der Fortuna und dem FC Maroc. Mit einem Kunstrasen wäre das kein Problem, da hätten wir sicher auch schon einige Jugendmannschaften am Laufen. Ich hoffe, dass sich in den kommenden Jahren in diesem Bereich etwas tut, ein Kunstrasenplatz wäre schon sehr gut. Aber da sind wir auf die Stadt angewiesen. Das wäre eine schöne Sache, da könnten wir einige Dinge vorantreiben.

Was muss sich in Bezug auf die Mannschaft noch verbessern?

Wir haben große Qualität, manchmal hat und aber die nötige Mentalität gefehlt. Nur mit Qualität und Talent gewinnt man nicht. Das hält sich noch nicht die Waage. Dennoch machen die Jungs das richtig gut. Die Mannschaft ist langsam gewachsen, das war über Jahre eine Puzzlearbeit. Und wir werden sicherlich die kommenden ein, zwei Jahre nicht schlechter. Ich bin sportlicher schon immer sehr ambitioniert, natürlich will man sich immer verbessern. Vielleicht klappt es einmal mit Platz zwei, das wäre eine schöne Sache.

Was ist in den verbleibenden Partien in der Kreisoberliga noch möglich?

Es gibt in dieser Saison keine zwei oder drei Mannschaften, die abgeschlagen sind. Bieber hat sich verstärkt, Aufsteiger Bürgel bisher eine sehr sehr gute Runde gespielt. Die Liga hat sich gut entwickelt, wir müssen Woche für Woche hellwach sein. Mal schauen, was noch geht, die Liga hat in Seligenstadt, Mainflingen, Neu-Isenburg oder Langen viele Topmannschaften. Es macht sehr viel Spaß in dieser Spielklasse. Mit Evangelos Zormpalas, der auch Co-Trainer ist, haben wir einen guten Stürmer dazubekommen. Und dann eher durch Zufall noch Innenverteidiger Sebastian Burmester vom Gruppenligisten MTV Gießen. Er kommt ursprünglich aus Norddeutschland, hat in Gießen studiert. Wir haben noch elf Spiele und wollen so viele Punkte wie möglich holen.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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