Meister oder Saisonverlängerung?

Die Jügesheimer Leon Hitzel (links) und Maikel Mesquita im Zweikampf mit Danny Kadioglu von der SG Rosenhöhe. Die Rodgauer gewannen das Offenbacher Kreisderby in der Gruppenliga Frankfurt Ost mit 4:2.
  • Die Jügesheimer Leon Hitzel (links) und Maikel Mesquita im Zweikampf mit Danny Kadioglu von der SG Rosenhöhe. Die Rodgauer gewannen das Offenbacher Kreisderby in der Gruppenliga Frankfurt Ost mit 4:2.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Jügesheim – Egal, wie die Saison in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost letztlich auch endet: Der JSK Rodgau hat sich auf jeden Fall verbessert. Nach drei dritten Plätzen (2016 noch als TGM SV Jügesheim) hat der JSK zumindest Platz zwei und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Süd – hier spielten die Jügesheimer (ebenfalls noch als TGM SV) letztmalig in der Saison 2010/2011 – sicher.

„Wir sind seit 20 Partien ungeschlagen, das ist sensationell“, schwärmt JSK-Trainer Andreas Humbert, der an diesem Samstag, 25., um 17 Uhr mit seinen Mannen gegen den SV Pars Neu-Isenburg das letzte Punktspiel in dieser Saison bestreitet. Und dann? Natürlich wollen die Rodgauer ihr letzten Heimspiel in dieser Saison gewinnen – und sie hoffen auf einen Patzer des Konkurrenten Germania Großkrotzenburg. Der Spitzenreiter führt vor den letzten 90 Minuten mit zwei Punkten Vorsprung auf die Rodgauer die Tabelle an, muss aber zeitgleich beim Tabellenfünften Türk Gücü Hanau ran. Die Hanauer durften bis vor wenigen Wochen selbst noch vom Aufstieg träumen, kassierten dann aber vier Niederlagen hintereinander und stürzten von Rang drei auf den fünften Platz ab. Dennoch erwartet die Großkrotzenburger eine hohe Hürde. Wie auch den JSK Rodgau.

„Pars wird eine schwere Aufgabe“, warnt Humbert vor den Neu-Isenburgern. Das Hinrundenspiel gewannen die Jügesheimer zwar mit 2:0, dennoch ist der Aufsteiger und amtierende Offenbacher Kreispokalsieger alles andere als Laufkundschaft. Nicht dabei auf Seiten des SV Pars ist allerdings der ehemalige Jügesheimer Oberliga-Liebling Islam Ispir, der beim jüngsten 3:0-Sieg der Neu-Isenburger gegen Türk Gücü Hanau die Rote Karte sah.

Die jüngste schwere Aufgabe nahmen die Rodgauer allerdings überraschend sicher – im Offenbacher Kreisderby bei der SG Rosenhöhe behielt der JSK nach Toren von Kapitän Dominik Goetze (2) und Dennis Profumo (2) mit 4:2 die Oberhand. Allerdings sah Jason Kunth kurz vor Spielende die Ampelkarte und fällt damit gegen Neu-Isenburg ebenso aus, wie Ismael Ballesteros, der gegen die Rosenhöhe mit einem Bänderanriss im Fuß ausschied. Für den Mittelfeldspieler ist die Saison damit gelaufen.

Und wenn es für die Rodgauer nicht zur Meisterschaft reicht? „Dann gehen wir eben in die Aufstiegsrunde“, sagt Humbert. Wer da der Gegner der Jügesheimer ist, ist noch völlig offen. Im Frankfurter Westen ist die FG Seckbach derzeit Zweiter, weist aber nur zwei Punkte Vorsprung auf den Türk SV Bad Nauheim auf, der zuletzt beim Vierten Spvgg. 05 Oberrad mit einem 3:2-Sieg überraschte. Dennoch sollten die Seckbacher Platz zwei mit einem Sieg gegen den Neunten FC Neu-Anspach eintüten. Völlig chaotisch geht es in der Gruppenliga Darmstadt zu. Zweiter ist hier der VfB Ginsheim 2 mit 69 Punkten. Dahinter folgt ein Trio mit jeweils 67 Zählern: FC Alsbach, SV Münster und der VfR Fehlheim, der am vergangenen Sonntag die Alsbacher mit 3:2 in die Knie zwang. In Alsbach und Ginsheim stehen sich am letzten Spieltag zwei Rivalen im direkten Vergleich gegenüber. Fest steht zumindest, dass die Jügesheimer am Sonntag, 2. Juni, mit einem Heimspiel gegen den Vertreter aus dem Frankfurter Westen in die Aufstiegsrunde starten. JSK-Trainer Andreas Humbert hat sich einige der möglichen Gegner bereits angeschaut. Aber vielleicht werden die Jügesheimer sogar noch Meister…

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