FSG Seligenstadt/Zellhausen mit Saisonstart zufrieden
Mittelfeldplatz nach Umbaumaßnahmen das Ziel

FSG-Spielerin Ronja Rohe (schwarzes Trikot) wird hier arg in die Mangel genommen. Die Spielerinnen aus Seligenstadt und Zellhausen hoffen auf einen guten Mittelfeldplatz in der Bezirksliga A.
  • FSG-Spielerin Ronja Rohe (schwarzes Trikot) wird hier arg in die Mangel genommen. Die Spielerinnen aus Seligenstadt und Zellhausen hoffen auf einen guten Mittelfeldplatz in der Bezirksliga A.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Seligenstadt – Mit 6:6 Punkten nehmen die Handballerinnen der FSG Seligenstadt/Zellhausen in der Bezirksliga A aktuell den sechsten Tabellenplatz ein. Sollte die Tendenz anhalten, wären Verantwortliche und Spielerinnen am Rundenende mit dieser Platzierung mehr als zufrieden.

„Wir haben viele Studentinnen in der Mannschaft und hatten einen gewissen Schwund im Rückraum“, sagt FSG-Trainer Thorsten Eimuth mit Blick auf die Sommerpause. Zwei Spielerinnen studieren in Marburg, eine absolviert ein Auslandssemester und eine weitere arbeitet als Au-pair-Mädchen in England. Und somit war schnell klar, dass eine ähnliche Platzierung wie in der vergangenen Saison – mit 15:29 Punkten belegte Seligenstadt/Zellhausen den achten Platz – in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge ist. „Kurzfristig mussten wir zu viel umbauen“, erklärt Eimuth, der die Mannschaft im Endspurt der Saison 2017/2018 noch als Bezirksoberligist übernommen hatte, den Abstieg in nur fünf Partien aber nicht mehr verhindern konnte, zu weit war die FSG schon abgeschlagen.

Eimuth spielte „gefühlt 100 Jahre“ bei der TG Hainhausen, wohnt aber schon längere Zeit in Zellhausen. Nach einer zweijährigen Pause schnürte er nochmals kurze Zeit in Seligenstadt die Turnschuhe, verletzte sich dann aber. „Letztlich lag Seligenstadt näher als Rodgau“, entschied er sich 2017 für das Engagement als FSG-Trainer. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ein Mittelfeldplatz ist möglich“, sagt er über die aktuelle Zielsetzung.

Mit dem Saisonstart ist er zufrieden. „Bruchköbel, Maintal und Isenburg/Zeppelinheim sind Gegner, gegen die man die Punkte abgeben kann“, sagt Eimuth. Alle drei Mannschaften mischen in der Spitzengruppe mit, Bruchköbel und Isenburg/Zeppelinheim sind Teams, die auch bis zum Rundenende dort oben zu erwarten sind. Bei der 20:25-Niederlage gegen die HSG Maintal „war allerdings mehr möglich, doch da haben wir die erste Hälfte verschlafen“, blickt der FSG-Trainer zurück. Wichtig war der Sieg am vergangenen Wochenende beim SV Erlensee. „Das sind die Punkte, die wir holen müssen“, sagte Eimuth nach dem kappen 13:12 (10:7)-Sieg. Erlensee gilt als eine der Mannschaften, die bis zum Rundenende um den Klassenerhalt kämpfen. Ebenso wie die TG Hanau, die als Tabellenletzter noch auf den ersten Punktgewinn wartet, und die HSG Oberhessen 2. Die Wetterauerinnen, mit 2:10 Zählern Tabellenvorletzter, sind an diesem Sonntag, 17., in der Sporthalle am Bürgerhaus in Zellhausen zu Gast. Anwurf ist um 16.30 Uhr. Und auch dann wird es im Lager der FSG-Mädels wieder heißen: „Das ist einer der Gegner, gegen den wir unsere Punkte holen müssen.“

Die Stärken seiner Mannschaft sieht Thorsten Eimuth – und da gibt ihm der jüngste Auftritt in Erlensee recht – in der Abwehr. „Da stehen wir im Normalfall sehr gut. Vorausgesetzt, wir sind vollständig. Wir müssen aber noch mehr in das Tempo gehen. Wir können das, vergessen das aber manchmal“, schmunzelt der FSG-Trainer. Hohes Tempo und daraus resultierende einfache Tore, das ist das Spiel, das Eimuth mag. Seine Mannschaft sieht er diesbezüglich „auf einem guten Weg.“ Und Studentinnen oder Au-pair-Mädchen kommen – in der Regel – irgendwann einmal wieder zurück in die Heimat. Und dann würde die jährlichen Umbauarbeiten bei der FSG Seligenstadt/Zellhausen vielleicht einmal ein wenig kleiner ausfallen.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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