Fünf Siege aus den ersten sechs Partien / Florian Strasser zurück in Neu-Isenburg
PPC nimmt den Aufstieg ins Visier

Nach Jahren der Wanderschaft kehrte Florian Strasser wieder zum PPC Neu-Isenburg zurück.
  • Nach Jahren der Wanderschaft kehrte Florian Strasser wieder zum PPC Neu-Isenburg zurück.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Neu-Isenburg - Die beste Zeit des Ping-Pong-Cubs (PPC) Neu-Isenburg liegt schon rund 20 Jahre zurück. „Damals haben wir noch höherklassig gespielt“, erinnert sich der erste Vorsitzende Gottfried Strasser. Dann verließen einige gute Spieler den Verein, es folgten zwei Abstiege. In den vergangenen Jahren waren die Neu-Isenburger fester Bestandteil in der Bezirksoberliga, hier hat sich der Verein etabliert.

Hier – genauer gesagt in der Gruppe 2 der BOL – spielt der PPC auch in dieser Saison. „Von der Leistungsstärke war in der Vergangenheit nicht mehr möglich“, erklärt Strasser. Das soll sich nun aber ändern. Nach Jahren der Wanderschaft und vielen Einsätzen in der Regional- und Oberliga kehrte sein Sohn Florian nach den Stationen TTC Langen, Eintracht Frankfurt und TG Obertshausen in diesem Jahr nach Neu-Isenburg zurück. „Um aufzusteigen, brauchst du einen Einser, mit dem das möglich ist. Den haben wir jetzt“, erklärt Gottfried Strasser. Ergo: Die Neu-Isenburger wollen in dieser Saison im Kampf um den Aufstieg ein gewaltiges Wörtchen mitreden.

Doch auch die Konkurrenz hat sich verstärkt. Nach fünf Partien führen der TV Bieber und Eintracht Frankfurt 2 mit jeweils 9:1 Punkten die Konkurrenz an, der PPC folgt mit 8:2 Zählern auf Rang drei. Diese drei werden auch den Meister sowie den Relegationsteilnehmer unter sich ausmachen. Zuletzt unterlagen die Neu-Isenburger im Spitzenspiel der Frankfurter Eintracht an den eigenen Platten mit 5:9. „Das war eine sehr unglückliche Niederlage“, bedauerte Strasser. Der PPC musste auf seine Nummer zwei Thorsten Eistert verzichten und gab zwei Partien kampflos ab. Der PPC lieferte der Eintracht einen heißen Kampf, lag nach den Doppel mit 1:2 zurück und gab sich auch bei einem 2:6-Rückstand noch nicht geschlagen. Großes Pech hatte Björn Schlabitz, der in seinem zweiten Einzel fünf Matchbälle vergab und am Ende in fünf Sätzen verlor. Der Neu-Isenburger gab alle drei Sätze jeweils mit 10:12 an seinen Gegenüber ab. „Mit ein bisschen Glück, gehen wir noch in das Entscheidungsdoppel“, meinte Strasser. So aber kassierte der PPC nach vier Siegen die erste Niederlage. Nun folgen drei – zumindest vom Papier her – leichtere Aufgaben (so an diesem Freitag, 15., gegen Schlusslicht TSG Oberrad 2), ehe am Nikolaus-Freitag das Gipfeltreffen in Bieber ansteht. „Da werden wir mit ein paar Leuten zur Unterstützung hinfahren und mal schauen, was dann passiert“ blickt Gottfried Strasser voraus.

Eine Damenmannschaft stellt der PPC seit vielen Jahren nicht mehr, nimmt aber in der aktuellen Runde mit vier Herren- und vier Jungenmannschaften am Spielbetrieb teil. „Vor 20 Jahren hatten wir eine sehr gute Jugendarbeit, viele der damaligen Jugendlichen spielen noch heute bei uns im Aktivenbereich“, sagt Strasser, der sich auch aktuell mit der Jugendarbeit in Neu-Isenburg zufrieden zeigt. „In diesem Bereich haben es alle Vereine schwer. Tischtennis ist kein einfacher Sport, Erfolgserlebnisse muss man sich hart erarbeiten“, sagt er. Vier Jungenmannschaften können sich aber auf jeden Fall sehen lassen. Zudem wird die Gemeinschaft im Ping-Pong-Club groß geschrieben. Das ist schließlich auch ein Grund dafür, warum Florian Strasser nach Neu-Isenburg zurückkehrte. „Abgemeldet aus dem Verein hat er sich ohnehin nie. Hier weiß er auch, was er hat“, sagt der Papa. Und vielleicht gelingt es dem PPC sogar, ein wenig an die erfolgreichen alten Zeiten anzuknüpfen. Wenn nicht in dieser, dann vielleicht in der nächsten Saison.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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