Punktgewinn sollte zum Klassenerhalt reichen

Das Hausener Doppel Thomas Picard (links) und Sven Brich unterlag zwar mit 0:3, am Ende aber machte die TGS mit einem 8:8 bei der TG Offenbach einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Bezirksklasse Gruppe 8.
  • Das Hausener Doppel Thomas Picard (links) und Sven Brich unterlag zwar mit 0:3, am Ende aber machte die TGS mit einem 8:8 bei der TG Offenbach einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Bezirksklasse Gruppe 8.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Hausen - In der Bezirksklasse Gruppe 8 erreichte die Tischtennismannschaft der TGS Hausen bei der TG Offenbach ein 8:8 und hat den Klassenerhalt damit zwei Spieltage vor Rundenende noch nicht 100-prozentig sicher. Der Vorsprung der Hausener, die damit weiterhin punktgleich (17:23) mit den Offenbachern sind, auf die Abstiegsplätze beträgt nur einen Zähler. Bereits am Freitagabend (20.) steht für die Turngesellschaft allerdings das vorentscheidende Heimspiel gegen Schlusslicht TTC Nordend Frankfurt 2 an. Und am letzten Spieltag (Freitag, 27. April) treffen die Hausener in einem weiteren Heimspiel auf den Tabellenvorletzten SV Blau-Gelb Frankfurt 2 und haben es damit in der eigenen Hand, den Ligaerhalt perfekt zu machen. Beide Frankfurter Klubs sind mit 2:38 Punkten bereits abgestiegen, allerdings spürt die TGS den Atem der TSV Heusenstamm auf dem dritten Abstiegsplatz (16:24) im Genick. Dennoch: angesichts des Restprogramms sollte der Klassenerhalt kein Thema mehr sein.

„In der Liga gibt es immer ein, zwei Mannschaften, die sind zu stark. So wie in dieser Saison der TV Dreieichenhain oder auch Eintracht Frankfurt. In diesem Jahr haben wir auch zwei Mannschaften, die für diese Klasse zu schwach sind“, sagt Gregor Bauer, derzeit verletzter Spieler der ersten TGS-Mannschaft und gleichzeitig Abteilungsleiter der Abteilung Tischtennis. Und außerdem noch Vorsitzender des Fördervereins, das sei aber nur am Rande erwähnt. Die Hausener, seit Jahren Dauergast in der Bezirksklasse, streben Jahr für Jahr den Klassenerhalt in dieser Liga an. „So zwischen Platz vier und sechs“, meint Bauer. Danach sah es auch in dieser Spielzeit aus, die TGS spielte eine gute Hinserie. In der Rückrunde allerdings fielen immer wieder Spieler verletzt aus, teilweise trat die Turngesellschaft mit zwei, drei Mann Ersatz an. „Die Hinrunde ist super gelaufen, die Rückrunde war sehr bescheiden. Die Personalprobleme hat uns noch einmal in die Bredouille gebracht“, sagt Gregor Bauer. Spiele gegen Gegner, die die Hausener in der Hinrunde noch klar gewonnen hatten, gingen verloren und plötzlich ging bei der TGS das Abstiegsgespenst um.

„Der Punktgewinn in Offenbach sollte uns aber zum Klassenerhalt reichen“, zeigte sich Bauer mit dem 8:8 bei der TGO zufrieden. Der Abteilungsleiter ist sich sicher, dass die Hausener die beiden noch ausstehenden Partien gewinnen. Alles andere wäre auch eine Überraschung. Zumal der direkte Konkurrent TSV Heusenstamm unter anderem noch nach Egelsbach zum Tabellenfünften muss.

„Der Start in Offenbach war etwas holprig“, blickt Bauer auf die Begegnung bei der TGO zurück. Nach den Doppeln lagen die Hausener mit 1:2 in Rückstand, gab dann überraschend auch die Einzel im hinteren Paarkreuz ab und war beim 3:6 schon auf der Verliererstraße. Doch dann gewannen Jens Koßmann (in dramatischen fünf Durchgängen) und Alexander Jöckel (in vier Sätzen) überraschend im vorderen Paarkreuz ihr jeweils zweites Spitzeneinzel und leiteten damit die Aufholjagd ein. Nun lief es bei der Turngesellschaft, die nicht zur zum 6:6 ausglich, sondern sogar mit 8:6 in Führung ging. Doch Offenbach schlug noch einmal zurück, gewann das letzte Einzel und auch das entscheidende Abschlussdoppel. „Mit dem 8:8 waren letztlich beide Seiten zufrieden“, erklärte Bauer, der von Außen kräftig mitfieberte. Neben Koßmann und Jöckel vertraten noch Thomas Picard, Sven Brich, Melanie Radloff und Marcel Götz in Offenbach die TGS-Farben.

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