Handballerinnen aus Isenburg/Zeppelinheim sind gut in die Saison gestartet
Qualität reicht auch für die Bezirksoberliga

Burcu Sahin beim Torwurf. Aktuell nehmen die Handballerinnen der HSG Isenburg/Zeppelinheim in der Bezirksoberliga den zweiten Platz ein.
  • Burcu Sahin beim Torwurf. Aktuell nehmen die Handballerinnen der HSG Isenburg/Zeppelinheim in der Bezirksoberliga den zweiten Platz ein.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Neu-Isenburg – Beim Blick auf die Tabelle der Bezirksliga A können die Handballerinnen der HSG Isenburg/Zeppelinheim mehr als zufrieden sein: Platz zwei mit 13:3 Punkten, Tabellenführer TV Flieden (13:1) liegt in Reichweite, hat aber eine Partie mehr ausgetragen. Im Gastspiel beim Klassenprimus aus Osthessen hatten die Neu-Isenburgerinnen ein 22:22 erreicht, ihre bisher einzige Saisonniederlage bezog die HSG beim aktuellen Tabellendritten SG Bruchköbel 2 mit 23:27.

Die HSG spielt mittlerweile in der dritten Saison in der Bezirksliga A. Nach dem Abstieg aus der Bezirksoberliga am Ende der Spielzeit 2016/2017 belegte die Mannschaft in den vergangenen Jahren die Plätze fünf und drei. Wobei Isenburg/Zeppelinheim in der vergangenen Saison lange Zeit die Tabelle anführte, am Ende aber der TSG Bürgel 2 und der HSG Obertshausen/Heusenstamm den Vortritt lassen musste. „Schuld“ daran waren nicht zuletzt vier Punkte Abzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls, die das Titelrennen beeinflussten.

Dieser Punktabzug droht der HSG auch in dieser Saison, so dass die Mannschaft zunächst einmal ein paar Zähler holen muss, um den Punktabzug, der allerdings erst in der Schlussphase der Saison in die Tabelle eingerechnet wird, auszugleichen. Und so ist das primäre Ziel der Mädels aus Neu-Isenburg und Zeppelinheim, zunächst genügend Zähler für den Klassenerhalt zu sammeln, ehe sich die Mannschaft in der Tabelle ein wenig weiter nach oben orientieren kann.

Und auch das ist kein einfaches Unterfangen. Der Kader der HSG besteht aktuell nur auch zehn Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen. Viel passieren darf also nicht. Die Mannschaft hat in den Augen der Verantwortlichen die Qualität, auch in der Bezirksoberliga zu spielen. Allerdings reicht die Quantität nicht, dazu wären schon 14 bis 16 Spielerinnen im Kader nötig, um auch den Führungsspielerinnen in allen Partien die nötigen Erholungspausen gönnen, beziehungsweise Ausfälle kompensieren zu können. Das zeigte sich auch am vergangenen Wochenende in der Begegnung beim Tabellenletzten TG Hanau. Isenburg/Zeppelinheim war mit nur zehn Spielerinnen in die Grimmstadt gefahren, siegte zwar locker mit 30:20, nahm aber in den letzten Minuten nach einer zwischenzeitlichen 13-Tore-Führung einen Gang heraus, um Kräfte zu sparen.

Daher sind die HSG-Verantwortlichen froh, dass die Jugendarbeit sehr gut läuft. Zwei A-Jugendliche trainieren bereits bei der ersten Mannschaft mit, die B-Mädchen nehmen in der Bezirksoberliga aktuell den siebten Platz ein. Trotz der guten Nachwuchsarbeit fällt es aber auch der HSG schwer, auf mehrere Jahre hinaus zu planen, weil viele der Mädchen nach Abschluss der Schulzeit auch gerne Mal ein Jahr „Work and Travel“ einlegen – und damit dem Verein nicht zur Verfügung stehen. Der HSG ist es daher wichtig, die Mädels zuvor gut auszubilden und über die Spaßschiene auf die Leistungsschiene zu führen. Denn wer viel Spaß an seinem Sport hat, ist auch bereit, mehr dafür zu tun.

Ganz so viel zu tun wie zuletzt hatten die Handballerinnen der ersten Mannschaft in dieser Woche nicht, die HSG Isenburg/Zeppelinheim ist an diesem Wochenende spielfrei. Weiter geht es erst am Sonntag, 1. Dezember, um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen die HSG Preagberg 2. Gegen den Tabellenneunten nehmen die Neu-Isenburgerinnen zwei weitere Punkte fest ins Visier. Auch mit kleinem Kader.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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