Rödermark-Trio in der Verbandsliga Süd

Thomas Lutz (links) und der JSK Rodgau verabschiedeten sich mit einem 3:3 gegen Meister Hanau 93 in die Sommerpause der Gruppenliga Frankfurt Ost. Die Jügesheimer beendeten die Saison auf dem dritten Tabellenplatz.
  • Thomas Lutz (links) und der JSK Rodgau verabschiedeten sich mit einem 3:3 gegen Meister Hanau 93 in die Sommerpause der Gruppenliga Frankfurt Ost. Die Jügesheimer beendeten die Saison auf dem dritten Tabellenplatz.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Rodgau/Rödermark – Nach der Hessenliga in der Vorwoche beendeten am vergangenen Wochenende auch alle übrigen Amateur-Fußball-Klassen die Punktrunde 2016/2017. Für eine Reihe von Vereinen geht es nun allerdings in die Saisonverlängerung, sprich in die Aufstiegsrunde, beziehungsweise Abstiegsrelegation.

Ranghöchster Vertreter der Region war Hessenligist Viktoria Urberach. Als klarer Außenseiter und Abstiegskandidat Nummer eins starteten die Rödermärker in die Runde – und stiegen mit nur elf Punkten sang- und klanglos wieder ab. Bitter: Gleich acht Punkte verspielten die Urberacher in den letzten vier Minuten: fünfmal kassierten sie nach der 86. Minute noch den entscheidenden Gegentreffer und verloren das Spiel, beim 2:3-in Griesheim gab die Dewitz-Elf sogar eine 2:1-Führung aus der Hand. Zumindest sicherte sich der FC Viktoria in dieser Phase auch drei Zähler (1:1 in Kelsterbach, 1:0-Sieg in Seligenstadt).

In der kommenden Saison spielen die Urberacher in der Verbandsliga Süd – und treffen dort auf Rödermark-Rivale TS Ober-Roden. Die Turnerschaft kassierte am letzten Spieltag in Neu-Isenburg eine 0:6-Klatsche, musste nach dem Abpfiff 15 Minuten zittern – erst dann stand fest, dass die Ober-Röder die Klasse dennoch gehalten haben. Glück gehabt, aber nach sieben Punkten aus den letzten vier Spielen mehr als verdient. Mit Aufsteiger Germania Ober-Roden, Meister der Gruppenliga Darmstadt, ist das Rödermark-Trio in der Sechsten Liga perfekt. Nach sechs Jahren Gruppenliga holten die Blau-Schwarzen am letzten Spieltag mit einem 4:1-Sieg gegen den TV Lampertheim tatsächlich noch den Titel und feierten den Aufstieg.

Rodgaus bester Verein, der JSK Rodgau, verpasste dagegen als Dritter der Gruppenliga Frankfurt Ost den Aufstieg in die Verbandsliga. Kurios: Die 66 Punkte, die die Jügesheimer holten, hätten in der Gruppenliga Darmstadt zum Titel gereicht. Der neu gegründete JSK legte aber eine Entwicklung hin, die vor Rundenbeginn so nicht zu erwarten war. Die beiden Gruppierungen aus TGM SV und TGS sind zu einer Einheit verschmolzen – auf und neben dem Platz. Der Aufstieg ist eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Gleich zwei Meisterschaften und Aufstiege feierte in der SG Nieder-Roden ein ehemaliger Verbandsligist. Die erste Mannschaft dominierte überlegen die Kreisliga A Offenbach Ost und blieb Saison übergreifend in 44 Spielen (41 Siege, drei Unentschieden) ungeschlagen. Erst am bedeutungslosen letzten Spieltag riss diese Serie mit einer 1:2-Niederlage gegen den Tabellendritten Teutonia Hausen. Allerdings merkte SGN-Vorstandsmitglied Matthias Dries an: „Wir haben auch noch nie so weit unten gespielt.“ Die zweite Mannschaft der Sportgemeinschaft holte gleich im ersten Jahr nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der C Ost den Titel.

Pech hatte dagegen der TSV Dudenhofen 3, der trotz Platz zwei in der C-Liga nicht an der Aufstiegsrunde zur B-Liga teilnehmen darf – weil gleichzeitig die zweite Mannschaft nach zwei Jahren in der A-Liga als Tabellenletzter abstieg. Und auch der JSK Rodgau 2 beendete die Saison in der Kreisoberliga Offenbach nur auf dem letzten Tabellenplatz. Dagegen steigt die TS Ober-Roden 2 als Zweiter der Kreisliga C Dieburg direkt in die B-Liga auf – und tauscht damit den Platz mit der TG Ober-Roden, die als Schlusslicht den Gang in die C-Klasse antritt.

Zufrieden sein durfte der TSV Dudenhofen mit seiner ersten Mannschaft in der Kreisoberliga Offenbach. Nach schwachem Start spielten die Rodgauer unter ihrem neuen Trainer Jürgen Rödler eine überzeugende zweite Saisonhälfte und belegten nach einem 4:3-Sieg gegen den Tabellendritten TSG Neu-Isenburg den elften Platz – mit zehn Punkten Vorsprung auf den Zwölften Wiking Offenbach. Ähnlich erfolgreich war die zweite Mannschaft von Germania Ober-Roden, die die Spielzeit in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald auf dem zehnten Rang abschloss. Nun haben die Mannschaften noch knapp vier Wochen Pause, ehe die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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