E1-Junioren der 03er spielen um die Meisterschaft mit
Schön, wenn Kinderaugen strahlen

Voller Einsatz. Die E1-Junioren der Spvgg. 03 Neu-Isenburg (graues Trikot) zählen zu den Topteams in der Kreisliga Offenbach.
  • Voller Einsatz. Die E1-Junioren der Spvgg. 03 Neu-Isenburg (graues Trikot) zählen zu den Topteams in der Kreisliga Offenbach.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Neu-Isenburg - Aktuell tummeln sich vier E-Junioren-Fußballmannschaften in der Spitzengruppe der Kreisliga Offenbach. Die SG Rosenhöhe marschiert vorne weg, gefolgt vom SC Hessen Dreieich, der Spvgg. 03 Neu-Isenburg und dem JSK Rodgau. Am vergangenen Samstag gastierte der seitherige Tabellenzweite aus Neu-Isenburg in Jügesheim beim JSK und rutschte nach einer 2:3 (0:1)-Niederlage auf den dritten Platz ab.

Trainiert wird die Spielvereinigung von einem jungen Trainertrio. „Wir kennen uns von der Ausbildung her, haben gemeinsam die Berufsschule besucht. Und wir sind privat befreundet“, erklärt Daniel Weger, der Teammanager der E1-Junioren. Gemeinsam mit Cheftrainer Etienne Below, Kapitän der U23-Mannschaft der 03er in der Kreisoberliga Offenbach, und Co-Trainer Björn Ackermann ist er seit dieser Saison für die E1-Junioren verantwortlich. Wobei Etienne Below die Jungs als F-Junioren schon einmal trainierte, dann aufgrund seiner Ausbildung allerdings eine einjährige Pause einlegte. Nun hat er vor einigen Monaten mit seinem beiden Kumpels das Training der jungen Nachwuchsfußballer wieder übernommen – und gleichzeitig eine weitere Ausbildung begonnen: Alle drei wollen den Trainer-B-Schein erwerben.

„Die Jungs sind einem in kürzester Zeit ans Herz gewachsen“, schwärmt Weger von der Arbeit mit den jungen Kickern, „es ist einfach schön zu sehen, wenn man Kinderaugen zum Strahlen bringt. Wir versuchen, den Kindern auch außerhalb des Sportplatzes etwas für das Leben mitzugeben.“ Dazu gehören in seinen Augen Teamgeist, Respekt und Zusammenhalt.

Aber auch der Fußball nimmt natürlich eine große Rolle ein. Das erste Ziel, die Qualifikation für die Kreisliga, hat die Mannschaft mit Bravour erledigt. Dafür wurde das Team in der Vorbereitung auch mit vier Spielern verstärkt. „Wir wollten einen größeren Kader, wollten alle Positionen doppelt besetzen, um mit der Konkurrenz auf Augenhöhe zu bleiben“, erklärt Weger. 13 Spieler gehören daher aktuell dem Kader an. Das ist sinnvoll – vor allem im Hinblick auf die kommende Saison, wenn die komplette Mannschaft – bis auf einen 2010er gehören alle Spieler dem Jahrgang 2009 an – in die D-Jugend und damit auf das Neunerfeld wechselt.

Dass die SG Rosenhöhe und der Lokalrivale SC Hessen Dreieich zu den Topfavoriten der Liga gehören, war den 03ern von Beginn an bewusst. „Aber ein Platz unter den Top Vier war schon unser Ziel. Dafür haben wir auch den Kader. Alles, was besser als Rang vier ist, ist für uns ein Bonus“, sagt der Teammanager, „wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir jeden Gegner schlagen.“ Das bekam auch Spitzenreiter Rosenhöhe schon zu spüren, der bisher neun Siege einfuhr und erst ein Spiel verlor – in Neu-Isenburg. An den ersten fünf Spieltagen kassierten die Offenbacher nur fünf Gegentreffer – genauso viele gab es auch bei der 2:5-Niederlage im Sportpark, wobei die 03er zwischenzeitlich schon mit 5:0 führten. Dagegen lief es zuletzt bei der 2:3-Niederlage beim JSK Rodgau nicht ganz so gut. Da fiel ein wichtiger Offensivspieler mit Fieber aus, „nach vorne kam zu wenig“, meinte Weger. Dennoch waren die 03er nach dem 1:2-Anschlusstreffer dran, das Spiel zu drehen, fingen dann aber einen Konter zum vorentscheidenden 1:3 ein und kassierten damit letztlich die zweite Saisonniederlage. Zwar sind die Rodgauer nicht zu unterschätzen (sie liegen in der Tabelle jetzt nur noch einen Zähler hinter der Spielvereinigung), dennoch erwartet Daniel Weger eher einen Dreikampf um die Meisterschaft. Mit der Rosenhöhe, dem SC Hessen und seinen 03ern.

Weiter geht es für die Neu-Isenburger an diesem Samstag, 10.15 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den JFV 2014 Dreieichenhain/Götzenhain. Der Westkreis-Rivale ist Tabellenletzter und somit nur Außenseiter. Auch die Konkurrenz steht vor lösbaren Aufgaben, so dass sich auch nach dem elften Spieltag weiterhin vier Mannschaften in der Spitzengruppe der Kreisliga tummeln werden.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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