SG kämpft mit Personalsorgen

Tobias Mai (rechts) und Hagen Oftring gewannen zwar das erste Herrendoppel in zwei Sätzen, dennoch unterlag die SG Urberach/Jügesheim dem Tabellenzweiten TGS Bieber mit 3:5.
  • Tobias Mai (rechts) und Hagen Oftring gewannen zwar das erste Herrendoppel in zwei Sätzen, dennoch unterlag die SG Urberach/Jügesheim dem Tabellenzweiten TGS Bieber mit 3:5.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Rodgau/Rödermark – Drei Spieltage vor Rundenende der Bezirksliga A Frankfurt, Gruppe 2, droht der ersten Badmintonmannschaft der Spielgemeinschaft Urberach/Jügesheim weiterhin der Abstieg. Mit 8:14 Punkten nimmt die SG den siebten und vorletzten Tabellenplatz ein. Die Konkurrenten BV Stockstadt/Zellhausen (9:13), TV Neu-Isenburg (9:13) und SKV Büdesheim 2 (11:11) liegen aber in Reichweite. Und gegen alle drei direkten Rivalen spielt das Team aus Rodgau und Rödermark in dieser Spielzeit noch.

„Wir haben immer wieder mit Personalproblemen zu kämpfen“, sagt Michael Wernert, stellvertretender Abteilungsleiter des KSV Urberach. Beruflich bedingt sind die Spielerinnen und Spieler der ersten Mannschaft auch am Wochenende gefordert: Als Pilot, Polizist oder im Sanitätsdienst. „Wir können schließlich nicht alle Spiele verlegen, das machen die Gegner irgendwann nicht mehr mit. Wir müssen daher Woche für Woche rotieren“, erklärt Wernert. In Bestbesetzung wäre für die Spielgemeinschaft eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte auf jeden Fall machbar. So aber gilt der Blick dem Kampf um den Klassenerhalt. Umso wichtiger war der überraschende Punktgewinn beim 4:4 am vergangenen Wochenende bei Spitzenreiter TS Klein-Krotzenburg. Den Hainburgern fehlte eine Dame im Team, somit gaben die Gastgeber zwei Partien kampflos ab. Hagen Oftring im ersten Herreneinzel sowie im ersten Herrendoppel gemeinsam mit Alexander Resch sicherten der SG die weiteren beiden Punkte zum Unentschieden. Zuvor hatte die SG ihr Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TGS Bieber mit 3:5 verloren.

Der Tabellenletzte der Liga steigt auf jeden Fall ab. Bei sechs Punkten Rückstand auf die SG Urberach/Jügesheim ist die zweite Mannschaft der TG Friedberg nicht mehr zu retten. Dann aber wird es spannend. Weil auch dem Vorletzten der Abstieg droht. Hier müssen sie Urberacher und Jügesheimer auch auf die Mannschaften der Gruppe 1 schauen. Die TG Dietesheim und die SG Brehmtal liegen derzeit mit jeweils 9:13 Punkten einen Hauch besser als die Spielgemeinschaft im Rennen. Noch aber stehen drei Spieltage aus. „Ein Sieg und ein Unentschieden sollten uns eigentlich zum Klassenerhalt genügen“, blickt Wernert voraus.

Insgesamt ist die SG Urberach/Jügesheim in dieser Saison mit drei Aktivenmannschaften in den verschiedenen Frankfurter Ligen vertreten. Die zweite Mannschaft nimmt in der Bezirksliga B derzeit mit 8:12 Punkten den vierten Platz ein, die dritte Vertretung wartet in der Bezirksliga C noch auf den ersten Punktgewinn. Für die vielen jungen Spieler der dritten Mannschaft ist die Umstellung von der Jugend auf den Seniorenbereich nicht einfach, zumal die Damen Alina Grabinski und Emilie Bitsch mittlerweile in die erste beziehungsweise zweite Mannschaft aufgerückt sind. Ob die Spielgemeinschaft in der kommenden Saison erneut eine dritte Mannschaft stellt, „hängt auch davon ab, was die jungen Leute planen“, blickt Michael Wernert voraus. Studium, Auslandsjahr und Beruf spielen da durchaus eine Rolle. „Für eine endgültige Aussage ist es aber noch zu früh“, sagt Wernert.

Nicht zu früh ist es für einen Hinweis auf das 41. Rödermark-Pokal-Turnier des KSV Urberach, das in diesem Jahr am 28./29. April wieder in der Sporthalle in Ober-Roden stattfindet. Für die erste Mannschaft der SG geht die Saison mit dem Heimspiel gegen Büdesheim 2 am Sonntag, 4. März, in den spannenden Endspurt. Eine Woche später am 10./11. März steht ein Doppelspieltag mit den Begegnungen in Neu-Isenburg und gegen Stockstadt/Zellhausen an.

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