SG Nieder-Roden will in Erfolgsspur zurück

Nieder-Rodens spielender Co-Trainer Christian Scharnagl sah bei der 1:2-Niederlage in Oberndorf nach 55 Minuten die Ampelkarte.
  • Nieder-Rodens spielender Co-Trainer Christian Scharnagl sah bei der 1:2-Niederlage in Oberndorf nach 55 Minuten die Ampelkarte.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Rodgau - Die SG Nieder-Roden hat in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost verloren. 1:2 beim neuen Spitzenreiter VfB Oberndorf. Für den furios gestarteten Aufsteiger bereits die dritte Niederlage hintereinander, die Gerhardt-Elf rutschte auf den sieben Platz ab. Grund zur Sorge? Sicher nicht.

Dass die SGN irgendwann einmal ein Tief durchlebt, war klar, gerade mit dieser jungen Truppe. Nach sieben Siegen und einem Unentschieden war die Sportgemeinschaft einfach einmal fällig. Natürlich müssen es nicht gleich drei Niederlagen hintereinander sein. Aber ein wirkliches Tief, das durchlebten die Nieder-Röder lediglich beim 0:5 im Aufsteigerduell beim SV Pars Neu-Isenburg. Da ging vorne nichts, und hinten noch viel weniger. So ein Spiel kommt immer Mal vor. In den beiden Partien gegen Germania Großkrotzenburg (4:5) und zuletzt in Oberndorf (1:2) zeigte sich der Aufsteiger schon wieder von seiner besten Seite. Es reichte einfach nicht zum einem verdienten, möglichen Punktgewinn.

Etwa in Oberndorf – gelegen im schönen Spessart. Die Sportgemeinschaft – ohne die Routiniers Sascha Berger und Frank Egerer, die unter der Woche nur einmal trainiert hatten und daher auf der Bank saßen – zeigte eine engagierte und gute Leistung. Janis Wagner, Zugang vom Ligarivalen FC Dietzenbach, brachte die Nieder-Röder nach 21 Minuten sogar in Führung. Doch die SGN pennte genau fünf Minuten während der 96-minütigen Spielzeit – und verspielte in dieser Phase alle drei Punkte. In der 42. Minute gelang den Hausherren zunächst der Ausgleich, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Freistoß traf der VfB sogar noch zum 2:1. Im zweiten Durchgang hatten die Rodgauer Vorteile, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Dennoch sind die Rodgauer mehr als zufrieden. Vier Partien sind es noch in der Hinrunde, vier bis sechs Punkte will Nieder-Roden noch einfahren, ehe mit dem Derby gegen den JSK Rodgau am 11. November die Rückrunde beginnt. 28 Punkte nach der ersten Saisonhälfte, damit hätte der Aufsteiger sehr gute Voraussetzungen geschaffen, um die nötigen 45 Zähler zu holen, die in dieser Liga zum Klassenerhalt nötig sind. Vor vier, fünf Jahren war die Sportgemeinschaft nach dem Abstieg in die A-Liga schon tot, nun spielt der ehemalige Verbandsligist wieder in der Gruppenliga. Und das mit vielen jungen Leuten aus Nieder-Roden und Umgebung. Die größte Überraschung bisher ist Eigengewächs Fabio Spataro. Während junge Spieler wie Benedict Ring oder Endrin Gashi bei Vereinen wie der TS Ober-Roden in der Jugend schon in der Gruppen- oder sogar der Hessenliga spielten, kämpfte sich Spataro mit der SGN auf Kreisebene durch die Jugendzeit. Und überzeugt in der Gruppenliga dennoch mit sehr guten Leistungen. Insgesamt sind die jungen Spieler im Nieder-Röder Kader sehr gut ausgebildet – und haben was im Kopf. In den kommenden Monaten dürfte sich das Leistungsvermögen des Aufsteigers damit weiter steigern.

Nächster Gegner der SG Nieder-Roden ist an diesem Sonntag, 14., mit Verbandsliga-Absteiger SG Bruchköbel der nächste Kracher. Vor eigenem Publikum wollen die Nieder-Röder ihre kleine Negativserie beenden und zumindest einen Punkt im Rodgauer Süden behalten. In einem weiteren Heimspiel erwartet die Sportgemeinschaft in einer Woche die SG Marköbel.

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