SGN-Tischtennisherren auf Titelkurs

Die ersten Tischtennisherren der SG Nieder-Roden liegen in der Bezirksoberliga Gruppe 1 mit 17:1 Punkten nach Ende der Hinrunde souverän auf dem ersten Platz.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Nieder-Roden – Mit acht Siegen und einem Unentschieden absolvierten die ersten Tischtennisherren der SG Nieder-Roden in der Bezirksoberliga Gruppe 1 eine herausragende Hinrunde, mit 17:1 Zählern liegen die Nieder-Röder mit vier Punkten Vorsprung auf den TTC Pfungstadt auf dem ersten Platz. Der Aufstieg ist aber gar nicht das primäre Ziel der Sportgemeinschaft. „Wir wollen einfach eine schöne Saison spielen, uns in der Mannschaft wohl fühlen und Spaß haben“, sagt Mannschaftsführer Vincenzo Risplendente. Denn die Meisterschaft in dieser Klasse haben die meisten SGN-Spieler schon einmal geholt. Markus Hock und Tuncer Özer spielten bereits für die TG Nieder-Roden in der Regionalliga, Risplendente und Andreas Aukal in der Oberliga, sie alle blicken bereits auf eine erfolgreiche Tischtenniskarriere zurück.

2014 hatten sich die Wege der TG Nieder-Roden und ihrer Tischtennisabteilung getrennt, die Turngemeinde hatte nach langwierigen Streitigkeiten beschlossen, die Abteilung zu schließen. Der langjährige Abteilungsleiter Gerd Bukow trieb daraufhin die Gründung des TTC Nieder-Roden voran, rund 60 bisherige Abteilungsmitglieder der Turngemeinde wechselten in den TTC. 2017 aber löste sich der TTC auf, die Spieler wechselten zur SG Nieder-Roden. „Der TTC bedeutete für alle Beteiligten einen sehr großen Aufwand“, berichtet Risplendente. Bereits 2016 hatten sich die Tischtennis-Sparten der TG Hainhausen und des TSV Dudenhofen der Sportgemeinschaft angeschlossen, ein Jahr später dann auch auf Initiative von Gerd Bukow der TTC Nieder-Roden.

Zum Zeitpunkt des Übertritts des TTC in die SG Nieder-Roden hätte sich die neu zusammengestellte erste Mannschaft auch in die Hessenliga einordnen können, entschied sich aber für einen Start in der Bezirksoberliga. Hier belegten die Nieder-Röder hinter dem TTC Groß-Rohrheim (38:6 Punkten) und dem VfR Fehlheim 2 (37:7) mit 35:9 Punkten den dritten Platz. „Bereits in der vergangenen Saison wäre der Aufstieg möglich gewesen, wir haben aber zu Rundenbeginn einige Federn gelassen“, erklärt Risplendente. Die Hinrunde beendete die Sportgemeinschaft mit 13:9 Punkten mit sieben Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Groß-Rohrheim auf Rang vier. In der Rückrunde waren die Nieder-Röder dann nicht mehr zu halten, gewannen alle elf Begegnungen, schossen unter anderem den Klassenprimus mit 9:5 von den eigenen Platten. Doch die Aufholjagd wurde am Rundenende nicht vom Erfolg gekrönt. In diesem Jahr spielt die SGN eine noch bessere Rolle, nachdem mit Julian Markovic vom TV Rembrücken eine echte Verstärkung an Land gezogen wurde.

„Langen und Fehlheim spielen durchaus auf einen ähnlichen Niveau wie wir“, sagt Risplendente über die Konkurrenz. Beim 8:8 gegen Fehlheim gaben die Nieder-Röder ihren bisher einzigen Punkt ab, in Langen gewann die SGN zum Abschluss der Hinrunde mit 9:1. „In Langen waren wir einen Tick besser und haben klar gewonnen“, blickt Risplendente zurück, „Fehlheim haben wir nicht ganz ernst genommen, die haben irgendwann gemerkt, dass hier was geht. Da hat uns der letzte Wille gefehlt.“ Ärgster Verfolger der Nieder-Röder ist damit aktuell der TTC Pfungstadt, gegen den Nieder-Roden das Hinrundenspiel mit 9:4 für sich entschieden hatte. Während Nieder-Roden zuletzt in Langen gewann, kam Pfungstadt beim Tabellendritten TV Dreieichenhain 2 mit 0:9 unter die Räder und musste sich zwei Tage später in Heppenheim mit einem 8:8 begnügen. „Pfungstadt hat zwei Ausnahmespieler in seinen Reihen, die anderen aber erreichen dieses Niveau nicht. Tischtennisspielen können alle, entscheidend in unserem Alter ist die Fitness“, sagt Risplendente, der seit über 30 Jahren Tischtennis spielt. Und immer noch jede Menge Spaß daran hat. Und der steht bei den routinierten Nieder-Rödern auch weiter im Vordergrund. „Wir müssen nicht Meister werden. Das ergibt sich...“ Wird es auch mit größter Wahrscheinlichkeit.

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