Spaß steht im Vordergrund

Die G-Junioren der SKG Rumpenheim (gelbes Trikot) hatten beim Hallenturnier auf dem Speed-Court in Gedern jede Menge Spaß.
  • Die G-Junioren der SKG Rumpenheim (gelbes Trikot) hatten beim Hallenturnier auf dem Speed-Court in Gedern jede Menge Spaß.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Jede Menge Spaß hatten die G-Juniorenfußballer der SKG Rumpenheim beim vierten Obere Nidder Junior-Cup in Gedern, ausgerichtet von der JSG Obere Nidder. Denn das Turnier am Fuße des Vogelsberges war kein gewöhnliches: Gespielt wurde auf einem Speed-Court, der lediglich 22,5 mal 13 Meter groß war – das Spielfeld also nur etwa rund ein Drittel der Hallengröße ausmachte. Der übriges Hallenboden war mit Teppich ausgelegt, Sitzbänke und Stehtische luden zum Verweilen ein. Wobei der Nachwuchs zwischen den Spielen lieber auf die Torwand schoss. Das besondere am Speed-Court war die Rund-um-Bande sowie die hohen Fangnetze. Der Ball flog somit so gut wie nie während der siebenminütigen Spielzeit ins Aus – das machte das Spiel besonders schnell – und auch anstrengend,weil die jungen Kicker ständig unterwegs sind.

Die Rumpenheimer waren sogar mit zwei Mannschaften vor Ort. Weil ein Teilnehmer wenige Tage vor dem Turnier absagte, schickten die Rumpenheimer kurzfristig zwei Teams nach Gedern. „Wir haben genug Kinder im Kader, so dass wir zwei Teams mit jeweils acht Spielern stellen konnten“, erklärte SKG-Trainer Antonino Brucia, der einen Tag vor dem Turnier seinen 33. Geburtstag gefeiert hatte. Brucia trainiert nicht nur den jüngsten Nachwuchs der SKG, sondern auch den ältesten – die A-Junioren. „Die Kleinen sind entspannter“, lacht Brucia, der zudem das Amt des Jugendkoordinators für die Kleinfeldmannschaften bei den Rumpenheimer ausübt. Und die Jugend steht bei der SKG, die mit der ersten Mannschaft in der Kreisliga A beheimatet ist, traditionell hoch im Kurs. Insgesamt 16 Jugendmannschaften stellt die SKG in der laufenden Spielzeit. „Den Kindern Spaß vermitteln“, nennt Brucia die obersten Maxime bei der SKG, „etwas anderes wollen wir hier gar nicht sehen. Das ist das oberste Gebot in Rumpenheim.“

Aber zurück zu den G-Junioren. Antonino Brucia kennt Michael Ehrlich, Inhaber der m.ehrlich Sport GbR, der seit vier Jahren erfolgreich mit der JSG Obere Nidder die Turniere in Gedern ausrichtet, schon länger. Bisher war Brucia mit seinen Jungs nur im Aschaffenburger Raum bei dieser Art von Turnieren am Ball, über die Internetseite des Veranstalters stieß er nun auf das Turnier in Gedern. „Für die Kinder sind diese Turniere das Schönste. Für die Trainer bedeuten sie Stress, weil sie die Kinder im Zaum halten müssen“, lacht der vielbeschäftigte Coach, der den jüngsten SKG-Nachwuchs gemeinsam mit Robert Janetzko und David Lewande trainiert.

Für die Kids stand auch in Gedern der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund, die Ergebnisse stehen nicht an erster, nicht Mal an zweiter oder dritter, sondern frühestens an fünfter Stelle. „So aber lernen die Kinder mal andere Mannschaften kennen“, erklärt Brucia. In Gedern etwa trafen die Rumpenheimer nicht nur auf die Vertretungen des Gastgebers, sondern auch auf die JSK Kefenrod, die JSG Limeshain oder den VfR Ilbenstadt. Vereine, deren Namen selbst viele Eltern der SKG-Kids bis dato nicht kannten, geschweige denn, gegen die die Rumpenheimer schon einmal gespielt haben. Ein alter Bekannter war allerdings auch dabei: Die G1-Junioren der SKG trafen in ihrer Gruppe auch auf die Kickers Viktoria Mühlheim.

Während die Spieler der G1 alle dem Jahrgang 2012 entstammen, gehören die Kicker der G2 allesamt dem Jahrgang 2013 an – und für sie war es die erste Teilnahme an einem Turnier mit Rund-um-Bande. Die G1-Junioren spielen bereits seit eineinhalb bis zwei Jahren gemeinsam Fußball und trainieren zweimal pro Woche. Die im Mai diesen Jahres neu gegründeten G2-Junioren jagen einmal pro Woche dem runden Leder hinterher. Wie gesagt, mit jeder Menge Spaß.

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