Spaß steht im Vordergrund

Die G-Junioren der Kickers Viktoria Mühlheim (blaues Trikot) hatten beim Hallenturnier auf dem Speed-Court in Gedern jede Menge Spaß.
  • Die G-Junioren der Kickers Viktoria Mühlheim (blaues Trikot) hatten beim Hallenturnier auf dem Speed-Court in Gedern jede Menge Spaß.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Mühlheim – Jede Menge Spaß hatten die G-Juniorenfußballer der Kickers Viktoria Mühlheim beim vierten Obere Nidder Junior-Cup in Gedern, ausgerichtet von der JSG Obere Nidder. Denn das Turnier am Fuße des Vogelsberges war kein gewöhnliches: Gespielt wurde auf einem Speed-Court, der lediglich 22,5 mal 13 Meter groß war – das Spielfeld also nur etwa rund ein Drittel der Hallengröße ausmachte. Der übriges Hallenboden war mit Teppich ausgelegt, Sitzbänke und Stehtische luden zum Verweilen ein. Wobei der Nachwuchs zwischen den Spielen lieber auf die Torwand schoss. Das besondere am Speed-Court war die Rund-um-Bande sowie die hohen Fangnetze. Der Ball flog somit so gut wie nie während der siebenminütigen Spielzeit ins Aus – das machte das Spiel besonders schnell – und auch anstrengend,weil die jungen Kicker ständig unterwegs sind.

„Das sind super aufregende Spiele“, schmunzelte Teammanagerin Annalena Müller auf der Tribüne, während Cheftrainer Goran Klisaric und sein „Co“ Boris Kober unten auf dem Court die jungen Kicker anfeuerten. Der G-Junioren-Kader der KVM verfügt über insgesamt 14 Spieler – alle aus dem älteren Jahrgang 2012 – von denen mit Blick auf die Turnierbestimmungen allerdings nur acht mitkicken durften. Über das Internet waren die Mühlheimer auf das Turnier in der Wetterau aufmerksam geworden.

Für die Mühlheimer Kids stand auch in Gedern der Fair-Play-Gedanke im Vordergrund, die Ergebnisse stehen nicht an erster, nicht Mal an zweiter oder dritter, sondern frühestens an fünfter Stelle. „So aber lernen die Kinder mal andere Mannschaften und auch andere Hallen und Sportplätze kennen“, erklärte Müller. In Gedern etwa trafen die Mühlheimer nicht nur auf die Vertretungen des Gastgebers, sondern auch auf die JSK Kefenrod, die JSG Limeshain oder den VfR Ilbenstadt. Vereine, deren Namen selbst viele Eltern der KVM-Kids bis dato nicht kannten, geschweige denn, gegen die die Mühlheimer schon einmal gespielt haben. Ein alter Bekannter war allerdings auch dabei: Die G-Junioren der KVM trafen in ihrer Gruppe auch auf die erste Vertretung der SKG Rumpenheim, die gleich mit zwei Mannschaften bei diesem Turnier vertreten waren.

Die G1-Junioren der Kickers Viktoria spielen bereits seit zwei Jahren gemeinsam Fußball. Die jüngeren Spieler der Jahrgänge 2013 und sogar 2014 trainieren bei den G2- und G3-Junioren. Insgesamt nehmen die Mühlheimer in der laufenden Runde mit 13 Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil. Bis auf die A-Junioren sind alle Jahrgänge besetzt, die B-Junioren nehmen aktuell in der Kreisklasse Offenbach 2 nach einem 1:1 bei der JSG Weiskirchen am vergangenen Wochenende den fünften Tabellenplatz ein. Richtig gut besetzt sind die Mühlheimer bei den C-Junioren, hier stellt die KVM gleich drei Mannschaften. Die erste Vertretung spielt in der Kreisliga und liegt punktgleich mit dem JSK Rodgau auf dem ersten Platz. Am vergangenen Wochenende besiegten die Mühlheimer den Tabellendritten Wiking Offenbach mit 3:1, bei zwölf Punkten Rückstand auf das Führungsduo spielen die Offenbacher im Titelrennen keine Rolle mehr.

Die G-Junioren sind – wie im Fußballkreis Offenbach – in der Fair-Play-Runde aktiv. Hier gibt es bekanntlich keine Tabelle und auch keine Ergebnisse, die veröffentlicht werden. Der Spaß am Fußball, an der Bewegung und an der Gemeinschaft stehen im Vordergrund. „Der Spaß ist das, was ganz oben angesiedelt ist“, sagt auch Annalena Müller. Das galt auch für das Turnier in Gedern. „Hauptsache, die Kinder können spielen und haben Spaß“, meint sie. Egal, wie oft der Ball im Tor liegt. Im eigenen. Oder im gegnerischen.

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