Niederlage im Gipfeltreffen / Aufstieg bleibt das Saisonziel
SVZ fehlt etwas der Zug

Lämmerspiels Alexander Rugulies (links) klärt vor Zellhausens Sebastian Ackermann. Klassenprimus TSV gewann das Spitzenspiel der Kreisliga A Offenbach 2 beim SVZ klar mit 4:0 und baute seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus. Zellhausen bleibt trotz der Niederlage Zweiter, spürt aber die Verfolger im Nacken.
  • Lämmerspiels Alexander Rugulies (links) klärt vor Zellhausens Sebastian Ackermann. Klassenprimus TSV gewann das Spitzenspiel der Kreisliga A Offenbach 2 beim SVZ klar mit 4:0 und baute seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus. Zellhausen bleibt trotz der Niederlage Zweiter, spürt aber die Verfolger im Nacken.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Zellhausen - Das Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 zwischen dem SV Zellhausen und der TSV Lämmerspiel war eine eindeutige Angelegenheit. Der Spitzenreiter aus dem Mühlheimer Stadtteil feierte mit einem 4:0 (2:0) einen überzeugenden Sieg und baute seinen Vorsprung an der Tabellenspitze nach dem zehnten Dreier im zehnten Spiel auf sechs Zähler aus.

Dabei hatte gerade die Konkurrenz große Hoffnungen auf den SVZ gesetzt, dass die Mainhausener dem Klassenprimus ein Bein stellen. Zellhausen bleibt Zweiter, verspürt mit Froschhausen, der SG Rodgau Nord, Hainstadt und der TSV Heusenstamm aber gleich vier Verfolger im Nacken. Der Kampf um Rang zwei könnte eine ganz spannende Angelegenheit werden.

Bereits nach zwei Minuten vergaben die Gastgeber eine sehr gute Gelegenheit, nach sechs Minuten gingen die Lämmerspieler dann durch Marco Schaub in Führung. „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die wurden sofort bestraft. Allerdings hätten wir bis zum ersten Gegentor in Führung gehen müssen“, sagte SVZ-Trainer Gregor Galla. Nico Heinz erhöhte auf 2:0 (19.) für die Lämmerspieler. Nach dem 0:3 durch Calvin Rufino (66.) war die Messe gesungen, Heinz sorgte mit seinem zweiten Treffer für den 4:0-Endstand (77.). „Die Niederlage war hochverdient, Lämmerspiel hat einfach eine enorme Qualität nach vorne“, gab Galla zu, „das war insgesamt kein guter Tag, auch wenn wir zwischen der 30 und 45 Minuten noch einmal versucht haben, das Spiel in die Hand zu nehmen.“ Wobei Galla beim Spitzenreiter auch Schwächen ausmachte. „Sie spielen stark nach vorne. Aber spielerisch war etwa im vergangenen Jahr Teutonia Hausen deutlich stärker“, stellte der SVZ-Trainer fest.

Nach dem enttäuschenden Abschneiden beim Mainpokal – Aus nach der Gruppenphase – zeigte sich der ehemalige Verbandsliga-Stürmer der Sportfreunde Seligenstadt mit dem bisherigen Saisonverlauf auf recht zufrieden. „Wir haben das gut hinbekommen“, sagt Gregor Galla mit Blick auf acht Siege aus zehn Partien. „Wobei es in den vergangenen Wochen etwas schwieriger geworden ist. Wir haben aktuell nicht mehr so den Zug, wie wir ihn bis in den September hinein gehabt haben. Wir sind nicht mehr so kompromisslos in unserem Spiel wie zuvor. Wir haben zuletzt viele Chancen ausgelassen, daran müssen wir arbeiten.“ Dabei hatten die Zellhausener vor der Niederlage gegen Lämmerspiel sieben Mal hintereinander gewonnen, gerade beim 4:2 in Dietesheim aber nicht wirklich geglänzt.

27 Treffer erzielten die Mainhausener bisher, das bedeutet in der aktuellen Rangliste nur Rang sechs – gemeinsam mit dem Tabellenelften Espanol Offenbach. Bis zum vergangenen Wochenende stellte der SVZ allerdings gemeinsam mit Lämmerspiel die beste Abwehr. Mit nun 13 Gegentoren liegt Zellhausen gleichauf mit dem Tabellendritten aus Froschhausen.

Ziel des SVZ bleibt nach wie vor der Aufstieg in die Kreisoberliga. Und sei es über die Aufstiegsrunde. Am diesem Sonntag, 13., steht um 15 Uhr das Derby bei der TuS Klein-Welzheim an. Die Klein-Welzheimer, die sich erst im Nachsitzen den Klassenerhalt gesichert hatten, spielten mit 13 Punkten bisher eine passable Saison, nehmen nach dem jüngsten 4:2-Sieg bei Italsud Offenbach den achten Tabellenplatz ein.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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