Trainer Seliger nach Auftaktsieg erleichtert

Carl-Philipp Erk steuerte 19 Treffer zum 41:23-Auftaktsieg der OFC-Handballer gegen die SG Bruchköbel bei.
  • Carl-Philipp Erk steuerte 19 Treffer zum 41:23-Auftaktsieg der OFC-Handballer gegen die SG Bruchköbel bei.
  • Foto: pal
  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Nach zuvor zwei Aufstiegen hintereinander hatten die Handballer der Offenbacher Kickers in der vergangenen Saison in der Landesliga Süd einen schweren Stand und stiegen am Rundenende mit 10:42 Punkten als Tabellenletzter direkt wieder ab. Vor der Saison in der Bezirksoberliga Offenbach/Hanau hat sich bei den Kickers personell nur wenig verändert. Das zum Teil aber sehr entscheidend. Zwei Spieler verließen den Verein, in Christian Seliger wurde ein neuer Trainer verpflichtet.

Drei Jahre lang stand die Familie im Vordergrund, nebenher war Seliger als Co-Trainer der zweiten Herrenmannschaft der HSG Rodgau Nieder-Roden aktiv und bot einmal die Woche ein Fördertraining an. Zuvor hatte er 2012 Rot-Weiß Babenhausen in die Oberliga Hessen geführt. „Es hat wieder gekitzelt und die Situation des OFC und meine persönliche haben zusammen gepasst“, nennt er die Gründe für sein Engagement in Offenbach.

Seliger investierte 13 Wochen in die Vorbereitung auf die neue Saison. „Die neue Konstellation nach einem Trainerwechsel und das Erarbeiten von körperlicher Fitness und einem leicht veränderten Spielsystem machen die lange Vorbereitung unabdingbar. Dort werden die Voraussetzungen für eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison geschaffen“, wird er auf der OFC-Homepage zitiert. Nachdem sich die Mannschaft in der vergangenen Saison in der Rückrunde mehr oder weniger selbst gecoacht hatte und einige Spiele sehr deutlich verlor, ist es dem neuen Trainer wichtig, dem OFC wieder den Glauben an sich selbst zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass die Mannschaft wieder näher zusammenrückt, um in Drucksituationen wieder besser dagegenzuhalten.

„Dass die Mannschaft nach dem Abstieg zusammen geblieben ist, spricht für den OFC, aber auch für die Mannschaft. Das hat vielleicht auch ein bisschen was mit meiner Wenigkeit zu tun“, sagt Seliger. Dass Dennis Epping und Wojtek Michalik aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen, zeichnete sich frühzeitig ab, in Philipp Kuhn (erweiterter Kreis) und Jan Beyer (fest) rückten zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben.

Mit dem 41:23 (26:12) gegen die SG Bruchköbel 2 legten die Kickers, die in der Bezirksoberliga oben mitspielen wollen, am vergangenen Wochenende einen überzeugenden Saisonstart hin. „Überrascht war ich nicht, eher erleichtert“, erklärt Seliger, der seine Jungs in der Vorbereitung vor allem gegen Ober- und Landesligisten spielen ließ. „Da waren auch gute Ergebnisse dabei, wir haben auch mal gegen einen Landesligisten gewonnen, in der Regel aber mit drei, vier Toren verloren“, sagt der OFC-Trainer, der umso gespannter war, wie sich die Kickers in der Bezirksoberliga präsentieren. Die zeigten den von ihm geforderten schnellen und sauberen Handball und nahmen die SG Bruchköbel 2 in der ersten Hälfte mit 26:12 förmlich auseinander. Nach der Pause beschränkte der der OFC, beim dem Carl-Philipp Erk mit 19 Toren herausragte, eher darauf, den Vorsprung zu verwalten. „Wir haben in der Abwehr mit hoher Intensität agiert und Bruchköbel damit überrascht. Es ist gut, dass wir gleich so schnell in den Tritt gefunden haben, das ist nach einem Abstieg nicht selbstverständlich“, analysierte der OFC-Coach die Partie.

Weiter geht es für die Kickers an diesem Samstag um 14 Uhr mit einem Gastspiel bei der dritten Mannschaft des TV Gelnhausen. Die dritte Vertretung des Drittligisten unterlag zum Rundenauftakt bei der HSG Rodgau Nieder-Roden 3 mit 29:36.

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