Klarer Erfolg im Gipfeltreffen / Aufstieg ist das Ziel
TSV eilt von Sieg zu Sieg

Lämmerspiels Alexander Rugulies (links) klärt vor Zellhausens Sebastian Ackermann. Klassenprimus TSV gewann das Spitzenspiel der Kreisliga A Offenbach 2 beim SVZ klar mit 4:0 und baute seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus. Zellhausen bleibt trotz der Niederlage Zweiter, spürt aber die Verfolger im Nacken.
  • Lämmerspiels Alexander Rugulies (links) klärt vor Zellhausens Sebastian Ackermann. Klassenprimus TSV gewann das Spitzenspiel der Kreisliga A Offenbach 2 beim SVZ klar mit 4:0 und baute seinen Vorsprung auf sechs Zähler aus. Zellhausen bleibt trotz der Niederlage Zweiter, spürt aber die Verfolger im Nacken.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Lämmerspiel – Das Spitzenspiel der Fußball-Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 zwischen dem SV Zellhausen und der TSV Lämmerspiel war eine eindeutige Angelegenheit. Der Spitzenreiter aus dem Mühlheimer Stadtteil feierte mit einem 4:0 (2:0) einen überzeugenden Sieg und baute seinen Vorsprung an der Tabellenspitze nach dem zehnten Dreier im zehnten Spiel auf sechs Zähler aus. Dabei hatte gerade die Konkurrenz große Hoffnungen auf den SVZ gesetzt, dass die Mainhausener dem Klassenprimus ein Bein stellen.

Dabei waren die Lämmerspieler ohne ihren Trainer angetreten: Pedro Rufino weilte im Urlaub in Kroatien. Jörg Bauer (Spielausschusschef) und der verletzte André Reinhard (zugleich stellvertretender Kapitän) hatten als Vertreter des Chefcoachs aber alles im Griff. Zwar vergaben die Gastgeber bereits nach zwei Minuten eine sehr gute Gelegenheit, nach sechs Minuten aber gingen die Lämmerspieler dann durch Marco Schaub in Führung. Nico Heinz erhöhte auf 2:0 (19.) für die Gäste. Nach dem 0:3 durch Calvin Rufino (66.) war die Messe gesungen, Heinz sorgte mit seinem zweiten Treffer für den 4:0-Endstand (77.).

„Wir hätten nach zwei Minuten schon zurückliegen können“, gab Lämmerspiels Fußball-Abteilungsleiter Roland Holzberger zu, „aber dann haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Die Tormaschine hat funktioniert. Wir haben sehr gut gespielt, unsere Defensive hat nur wenig zugelassen. Nach dem 3:0 war bei Zellhausen die Luft draußen. Aber der SVZ war nicht vier Tore schlechter. Ein 3:0 oder 3:1 wäre auch in Ordnung gewesen. Mir ist der Sieg ein bisschen zu hoch ausgefallen.“

Zufrieden zeigte sich der Abteilungsleiter auch in anderer Hinsicht: „Die Jungs, die von der Bank kommen, sind aus der eigenen Jugend und machen ihre Sache sehr gut. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison kaum verändert. Aber die Jungs sind reifer geworden und die Handschrift unseres Trainer ist natürlich zu erkennen. Ich bin überrascht, wie weit wir schon sind.“

Im zwölften A-Liga-Jahr soll der Turn- und Sportvereinigung nun endlich der große Wurf gelingen. „Die Jungs sollen sich das Ding holen“, sagt Holzberger. Sprich: sollen aufsteigen. Nach der Rückkehr in die A-Liga als B-Liga-Meister der Spielzeit 2007/2008 belegten die Lämmerspieler im ersten Jahr den 14. Platz, waren ansonsten immer unter den zehn besten Mannschaften zu finden. Beste Platzierung in den vergangenen zwölf Jahren war Rang drei in der Saison 2013/2014. „Wir haben gegen die starken Mannschaft oft gut ausgesehen, gegen die ‚Kleinen‘ aber immer wieder Punkte liegen lassen. Das soll uns in dieser Saison nicht passieren“, sagt der Abteilungsleiter.

Eines weiß Holzberger allerdings: „Irgendwann werden wir auch ein Spiel verlieren. Wahrscheinlich gegen irgendeinen Gegner, gegen den keiner damit rechnet. Irgendwann wird die Konzentration einmal nachlassen. Aber da kann man den Jungs dann nicht böse sein. Irgendwann wird so ein Ding kommen.“ Solange die Lämmerspieler bis dahin alle Partien gewinnen, wäre das angesichts der sechs Punkte Vorsprung nach nur zehn Partien wohl auch nicht weiter schlimm.

Bereits an diesem Freitag, 11., steht der Klassenprimus bei der Spvgg. Hainstadt auf dem Prüfstand. Die Hainstädter mischen wie Zellhausen im Kampf um Platz zwei mit, verspielten aber zuletzt beim 3:3 gegen den FC Alemannia Klein-Auheim eine 3:0-Führung. Dementsprechend sauer war Spvgg.-Trainer Stefan Ernst, der nun hofft, dass sich seine Mannen gegen den Tabellenführer rehabilitieren.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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