Zu hohe Fehlerquote

Die C-Junioren von Wiking Offenbach (blaues Trikot) unterlagen zuletzt in Dietesheim mit 1:2. Als Sechster hätten die Wikinger aktuell dennoch den Klassenerhalt in der Kreisliga sicher.
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  • hochgeladen von Paul Lohse

Offenbach – Klassenerhalt und oben mitspielen. Das waren zu Rundenbeginn die beiden Saisonziele der C1-Juniorenfußballer der SG Wiking Offenbach für die Spielzeit 2018/2019 in der Kreisliga Offenbach.

Was auf den ersten Blick ein wenig widersprüchlich klingt, hat aber einen ernsten Hintergrund. Denn von 14 Mannschaften halten lediglich die ersten sechs die Klasse. Alle anderen müssen sich in der kommenden Saison neu qualifizieren. Bedeutet im Umkehrfall: Wer die Klasse hält, spielt schon oben mit, weil er zu den sechs besten Mannschaften der Liga zählt. Die SG Wiking Offenbach hat aktuell zumindest ein Ziel sicher: Mit 34 Punkten nehmen die Offenbacher den sechsten Platz ein, der am Rundenende den Ligaverbleib bedeuten würde. Der Vorsprung auf die Spvgg. 03 Neu-Isenburg, die ein Spiel weniger absolviert hat, beträgt fünf Spieltage vor Saisonende allerdings nur drei Zähler – es bleibt spannend. Die Meisterschaft ist weitgehend entschieden – der JSK Rodgau führt mit zwölf Punkten Vorsprung uneinholbar die Liga an, nachdem der ärgste Verfolger Kickers Viktoria Mühlheim zuletzt viele Federn ließ. Platz fünf ist für die SG Wiking bei nur einem Punkt Rückstand aber durchaus noch möglich.

In den vergangenen drei Partien trafen die Offenbacher zweimal auf Gegner, die mit der SG Wiking auf Augenhöhe um die Plätze fünf bis sieben Spielen. Doch sowohl bei der Spvgg. 03 Neu-Isenburg (2:3), als auch am vergangenen Wochenende bei der Spvgg. Dietesheim (1:2) gingen die Offenbacher ebenso leer aus wie auch überraschend im Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten JFV Seligenstadt 2 (2:3).

„Unser Schwachpunkt waren zuletzt immer wieder individuelle Fehler“, sagt Wiking-Trainer Mostafa Filali. Trotz ordentlicher Leistungen führen diese Fehler immer wieder zu Gegentoren. „Und nach dem zweiten Gegentreffer lassen die Jungs die Köpfe hängen“, bedauert Filali, der die Mannschaft bereits im vierten Jahr trainiert. Natürlich kommen immer wieder neue Spieler dazu, einen Teil der Jungs kennt er aber schon seit der E-Jugend. Insgesamt gehören dem Kader der C1-Junioren 22 Spieler (einer aus dem Jahrgang 2005, alle anderen aus dem Jahrgang 2004) an, rund 25 weitere Jungs kicken in der C2-Mannschaft, die in der Kreisklasse Gruppe 2 den siebten Platz einnimmt. „22 Spieler sind eigentlich zu viele, schließlich wollen auch alle Jungs spielen“, meint Filali. Doch knapp 50 Kinder reichen nicht für drei Mannschaften. Damit alle Jungs zum Einsatz kommen, bestreiten die Offenbacher neben ihrem Punktspiel am Samstag am Sonntag noch ein Testspiel.

Gleich mehrere Begegnungen stehen für die Offenbacher Nachwuchsspieler am Sonntag, 28. April, an. Für das Wochenende nach Ostern hat Mostafa Filali auf dem Wiking-Gelände einen Leistungsvergleich mit insgesamt fünf Mannschaften an, darunter die SG Bruchköbel und die SG 99 Andernach aus Rheinland-Pfalz. Die Abschlussfahrt inklusive Turnier führt die SG Wiking in diesem Jahr Ende Juni zum 18. Oranje-Cup nach Ommen/Niederlande. 2017 waren die Jungs bei einem Turnier in Paris („Das war ein tolles Erlebnis“, meinte Filali), 2018 ging es nach Bremen.

Bereits am gestrigen Freitagabend (Partie bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) trafen die Offenbacher im Heimspiel auf den Tabellenneunten SSG Gravenbruch. Anschließend ruht in der Punktrunde der Ball, weiter geht es erst am Samstag, 4. Mai, mit einem Gastspiel beim 1. FC Langen 2.

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