Johanniter setzten auf Qualität - Hospizhelfer erhalten wichtige Fortbildung

Dorothea Mihm (Mitte, blaues T-Shirt) zeigt den Hopizhelfern die Handgriffe der somatischen Stimulation
  • Dorothea Mihm (Mitte, blaues T-Shirt) zeigt den Hopizhelfern die Handgriffe der somatischen Stimulation
  • hochgeladen von Ute Schmidt
Wo: Johanniter-Haus, Borsigstraße 56, 63110 Rodgau auf Karte anzeigen

Vierzehn ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Helfer vom Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. haben an einer 3-tägigen Fortbildung zur basalen Stimulation teilgenommen.

Die basale Stimulation ist ein anerkanntes Konzept, welches ursprünglich von Professor Andreas Fröhlich für die Sonderpädagogik entwickelt und dort erfolgreich eingesetzt wurde. Es unterstützt durch ganzheitliche, körperbezogene Kommunikation schwer beeinträchtigte Menschen und fördert ihre Wahrnehmungs-, Kommunikations-, und Bewegungsfähigkeiten. Durch eine spezielle Therapiemethode gelingt es, diese schwerstkranken Menschen elementar zu erreichen, sie aus ihrer Isolation heraus zu holen und mit ihnen in den nonverbalen Dialog zu gehen. Dabei setzt Basale Stimulation auf einfache Mittel wie beispielsweise ganz bewusste Berührungen. Ziel ist es, den eigenen Körper wahrzunehmen. Somit wird ein Zugang zu dem Schwerstkranken geschaffen – über die Grenzen seiner Beeinträchtigung hinweg.

Als Referentin stand Dorothea Mihm den Johannitern zur Verfügung. Sie hat langjährige Erfahrung als Palliativ-Care-Fachkraft im stationären wie auch ambulanten Bereich und ist Praxisanleiterin für die basale Stimulation. Von ihr wurde das Konzept, welches ursprünglich für Pflegefachkräfte entwickelt wurde, für Hospizhelfer überarbeitet.

Einfühlsam und sehr achtsam schulte sie in diesem Basisseminar die Ehrenamtlichen in der nonverbale Kommunikation und somatische Stimulation. Durch die vielen praxisnahen Übungen hat sie es bestens verstanden, den wichtigen theoretischen Teil der Ausbildung aufzulockern und gleichzeitig den Hospizhelfern genügend Zeit gegeben, die verschiedenen Bewegungsabläufe untereinander zu üben und eigene Erfahrungen dabei zu machen.

Dies erfordert selbstverständlich eine sehr achtsame Begegnung und entspricht der fürsorglichen und einfühlsamen Haltung, welche die Johanniter ihren anvertrauten Menschen entgegenbringen.

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