Teutonia Hausen schaut am letzten Spieltag zu

Kalt ist es mittlerweile nicht mehr. Im Gegenteil: Trainer Maik Henrich und Teutonia Hausen steht in der Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 ein ganz heißer Saisonendspurt bevor. Allerdings sind die Hausener am letzten Spieltag spielfrei und müssen im Kampf um Platz zwei auf einen Ausrutscher der KV Mühlheim hoffen.

Hausen – 2015 stieg der FC Teutonia Hausen aus der Kreisoberliga Offenbach ab. Unter Trainer Maik Henrich mischen die Hausener seitdem in der Spitzengruppe der A-Liga Gruppe 2 (ehemals: Ost) mit, belegten die Plätze vier und drei. Auch in dieser Saison wird es voraussichtlich nur zum dritten Platz reichen. MEIN SÜDHESSEN sprach vor der Partie am Sonntag, 20., bei der Spvgg. Dietesheim 2 mit Maik Henrich.

Herr Henrich, der FC Teutonia hat zuletzt gegen Espanol Offenbach mit 12:0 gewonnen. Das war eine recht eindeutige Angelegenheit…
Wir haben unsere Chancen gut ausgespielt. Die Offenbacher haben gleich zu Beginn zwei gelbe Karten kassiert, der Schiedsrichter war sehr konsequent. Ich hatte meine Jungs gewarnt, dass wir sehr diszipliniert bleiben müssen. Das ist uns gelungen. Die Offenbacher hatten wohl einen Feldspieler im Tor, unser Freistoßtreffer zum 1:0 sorgte für einige Unruhe bei den Gästen. Wir haben viel Spielfreude gezeigt, das war nach dem frustrierenden 1:1 gegen Mühlheim nochmals ein Befreiungsschlag.

Wie schon in der vergangenen Saison, droht der FC Teutonia im Endspurt auf Platz drei abzurutschen. Werden da Erinnerungen an die vergangene Saison wach?
Das war bereits ein Jahr zuvor ähnlich, damals haben wir zweimal Unentschieden gespielt und sind am Ende punktgleich mit Mainflingen Fünfter geworden. In der vergangenen Saison haben wir gegen Bieber verloren und wurden am Ende nur Dritter. Das war in der vergangenen Runde aber eine ganz andere Situation, da fehlten in der Rückrunde acht Stammspieler, das war nicht zu kompensieren.

Und in dieser Saison?
Da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir sind jetzt 13 Mal hintereinander ungeschlagen, hatten vor dem 1:1 gegen Mühlheim zehnmal in Serie gewonnen. Unsere letzte Niederlage war das 0:1 gegen Mainflingen im November vergangenen Jahres. Wir haben gegen Mainflingen und auch gegen Mühlheim jeweils den direkten Vergleich gewonnen. Zwei Spiele waren dabei, da haben wir Unentschieden gespielt, die waren unnötig. Das sind vier Punkte, die uns fehlen. Zum einen das 3:3 beim JSK Rodgau 2, als wir schon 3:1 führten und in der Nachspielzeit noch den Ausgleich bekommen haben. Zum anderen das 1:1 bei Espanol Offenbach. Die hatten einen Feldspieler im Tor und wir haben in der letzten Minute das 1:1 kassiert. Das Spiel mussten wir schon zuvor entscheiden. Mainflingen macht das in dieser Saison sehr stark, die haben eine sehr hohe Konstanz. Wir hatten in der Rückrunde fünf, sechs Abgänge, die die Quantität und die Trainingsqualität hochgehalten haben. Jan Blahut ist verletzt, wir haben viele junge Spieler, die sich beispielsweise auf das Studium konzentrieren. Da steht Fußball dann auch mal an zweiter Stelle. Zudem trainieren wir oft ohne Torhüter.

Bitter für den FC Teutonia: Am letzten Spieltag ist die Mannschaft spielfrei…
Wenn wir in Dietesheim gewinnen, haben wir 80 Punkte. Wann hat es das jemals gegeben, dass diese Punktzahl nicht zum Aufstieg reicht? Ich hoffe, dass die Gegner den Mühlheimern in den letzten beiden Partien Paroli bieten. Wir müssen abwarten, können nicht mehr aus eigener Kraft Zweiter werden.
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