»Orwisch Live« begeistert Publikum in der Kelterscheune.

Lea und Vanessa
 
Nameless Wonder

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Urberach, 12.03.16 jv – Ein mitreißendes Konzert und ein glücklicher Veranstalter: Dem Lions-Club Rodgau Rödermark ist es erneut gelungen, die Kelterscheune in Urberach zum »full house« zu machen. Fast vier Stunden lang begeisterten Bands und Solisten ihr Publikum mit Pop-, Rock-, Chanson- und Romantic-Sounds. Ein Programm voller Kontraste: Von Eigenkompositionen und -arrangements bis zum Evergreen zum jubelnden Mitklatschen war alles dabei.

Die jungen Künstler kamen überwiegend aus unserer Region und hatten zum Teil schon in den vergangenen Jahren bei Orwisch Live ihr Publikum begeistert, wie z.B. Fabian Liebig, der mit jazzigem Saxofonklängen die Gäste begrüßte. Die junge Lea Billing, die im vergangenen Jahr als erst 13-jährige an gleicher Stelle als Sängerin debütierte, trat diesmal wieder solo auf, aber auch im Duett mit Vanessa Groth, die dem Publikum ebenfalls schon bestens bekannt war, als vielseitige Musical-Sängerin.

Musikalisch begleitet wurden die beiden Sängerinnen durch die Gitarren von Eugen Haberstroh und Mick Liebig. Beide haben ihrerseits an diesem Abend nicht nur immer wieder als Musiker überzeugt, sondern vor allem auch als Organisatoren und Moderatoren des so erfolgreichen Events.

Neu zu entdecken waren »Jamila« und ihre kraftvolle Pop-Rock-Stimme und auch die Gruppe »Nameless Wonder«. In deren Mittelpunkt allerdings stand mit Saskia Malitz eine Künstlerin, die bereits in den vergangenen Jahren als Frontfrau der »Partycräääckers« voll präsent war. Damals als Sängerin und Saxofonistin, diesmal als Sängerin und Gitarristin. Sie und ihre Mitsängerinnen Lara Wenzel und Denise Golletz, rhythmisch begleitet von Lukas Soukup mit dem Cajón, begeisterten vor allem mit perfekt arrangierten Eigenkompositionen.

Den Namen »Leanaliisa« kannte bis dahin wohl niemand im Publikum. Aber nach den ersten Anschlägen auf dem Piano und den ersten Takten ihrer starken Chansons wird diese in Finnland geborene, vielseitige Profi-Künstlerin gewiss niemand mehr vergessen. Mit viel Charme und Witz verstand sie es zudem, das Publikum in ihre Songs gekonnt mit einzubinden.

Im stilistischen Kontrast dazu Moritz Liebig, der mit Gitarre, virtuosem Rapgesang und einer raffinierten eigenen Loop-Technik den Singer-Songwriter-Sound unserer Zeit verkörperte.

Danach wiederum ein weiterer Kontrast, das Zwei-Generationen-Duo »Anna & Peter«. Sie: Gesang. Er: Gitarre. Beide: Hits der 60er und 70er, die aus hundert Publikumskehlen begeistert mitgeschmettert wurden. Die lautstark verlangten Zugaben brachten den Zeitplan der Veranstalter zusätzlich durcheinander.

Zur Beruhigung war es da hilfreich, dass sich zum Schluss Dave Stöcklein an sein E-Piano setzte und demonstrierte, wie man mit Romantic-Sound ein Publikum zum Hinschmelzen bringt. Xavier Naidoo ist nach Stöckleins eigenem Bekunden sein musikalischer Orientierungspunkt. Aber nachdem er seinen Part beendet hatte, stand eine im Publikum gehörte Meinung nicht allein: »Besser als Xavier Naidoo«.

Lions Präsident, Prof. Dr. Uwe Köhler, bedankte sich bei den Künstlern sehr herzlich: Alle hatten auf ein Honorar für ihren Auftritt verzichtet. So bleibt der Erlös des Abends ungeschmälert und geht – wie immer bei Lions – voll in verschiedene soziale Projekte in unserer Region.

Gleichzeitig lud Köhler aber auch schon zur nächsten Konzertveranstaltung des Lions Clubs ein: Am 22. Mai ist »Soundsation« in der Kulturhalle von Ober-Roden zu Gast, ein 28-köpfiger Chor der Spitzenklasse. Sein vielfältiges Repertoire umfasst komplexe Jazzarrangemts, Pop, Crossover und Ethno. »Es gibt nur wenige Chöre in der Welt, denen es gelingt, in dieser Ensemblegröße harmonisch wie rhythmisch höchst komplexe Arrangements so präzise ‚auf den Punkt‘ zu bringen und ‚groovig‘ zu interpretieren.« Karten sind im offenen Verkauf in der Kulturhalle erhältlich.

www.lc-rodgau-roedermark.de
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