Der Pilgerweg St. Jost – Eine Wanderung im Fischbachtal/Odenwald am Samstag, 08. August 2015 mit spirituellen Impulsen

Jodokus oder Jost, lebte als Pilger, Priester und Einsiedler im 7. Jahrhundert. St. Jost ist Patron der Pilger, Schiffer, Krankenhäuser, Blinden und Bäcker. Im Mittelalter wurde ihm im Odenwald eine Waldkapelle gewidmet, die heutige St. Jost-Ruine.

Wir treffen uns um 09.00 Uhr mit unseren Rucksäcken in Niedernhausen an der St. Johannes der Täufer Kirche und spazieren von dort aus etwa eine halbe Stunde zur St. Jost-Ruine. An der Gedenkstätte dort mit Kreuz und Altar gibt uns Joachim Dietermann (Pfarrer) den ersten Impuls für unseren Pilgertag.

Über die bekannte Wegkreuzung „Zwölf Apostel“ wandern wir hinauf zum „Rimdimdim“, übersetzt „rundherum“, weil sich da auf fast 500 m Höhe ein wunderbarer Panoramablick auf die gesamte Umgebung erschließt, den wir bei einer Pause, die wir uns nach gut 7 km verdient haben, genießen wollen.

Gegen 11.30 Uhr geht es noch rund 100 Höhenmeter weiter hinauf zum Kaiserturm auf der Neunkircher Höhe (605 m), der zweithöchsten Erhebung des Odenwaldes und dem Scheitelpunkt unserer Pilgerwanderung. Während des etwa halbstündigen Abstiegs nach Neunkirchen freuen wir uns auf die ausgiebige Mittagspause. Wir treffen dort nach insgesamt 12,6 km gegen 13.00 Uhr ein.

Gestärkt und erfrischt machen wir uns gegen 14.30 Uhr auf die Füße und wandern von nun an fast ausschließlich abwärts über Eichwäldchen und Fischbachquelle, vorbei an Marienteich- und Dieter-Held-Hütte etwa eineinhalb Stunden (5,4 km) zum „Alten Lichtenberger Brunnen“. Wenn wir dort verschnauft haben, folgt die seelische Stärkung mit einem weiteren Impuls von Joachim Dietermann.

Über den Kernbacher Steinbruchbrunnen, den keltischen Ringwall Heuneburg (500 vor Christus) und den Eselsbrunnen führt uns der Pilgerweg zum malerischen Renaissanceschloss Lichtenberg, das ursprünglich als Ritterburg im frühen 13. Jahrhundert entstand. Nur noch eine Viertelstunde dauert das letzte Wegstück hinunter nach Niedernhausen. Dort beschließen wir gegen 17.30 Uhr nach 21,6 km unsere Rundwanderung, wenn die St. Johannes der Täufer Kirche geöffnet hat, mit einem Dankgebet und einem Lied.

Der Pilgerweg wird als anspruchsvoll beschrieben, weil er von rund 200 m ü. NN auf rund 600 m ü. NN und wieder hinunter führt. Mit den beschriebenen Pausen lässt er sich mit normaler Kondition gut bewältigen. Außerdem sind wir als Pilger unterwegs, die bekanntlich besonders sorgsam aufeinander achten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine freiwillige Spende zum Abschluss des Tages wird dem Delegato-Vereinszweck, der Förderung von benachteiligten oder behinderten Pilgern, zu Gute kommen.

Detailinformationen: www.delegato-ev.de, Anmeldungen: E-Mail post@delegato-ev.de, Tel. 0625785082.

Autor:

Cornelia Herpel-Mattutat aus Seeheim-Jugenheim

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