Gebührenanpassung der Abwasser-u.Trinkwassergebühren

Schon die Überschrift reizt mich auf diese Mitteilung der Gemeinde zu reagieren
"Gebührenanpassung"- Quatsch, das ist eine Gebührenerhöhung!
Auch unsere Gemeindevertrtung sollte langsam anfangen den Mitbürgen einfach die Warheit zu sagen! Die ist allemal verträglicher als die ewige Schönfärberei.
Dann wird vom Hauswasserzähler der Größe Qn 2,5 gesprochen. Wer von Ihnen, lieber Leser, weis was er für einen Hauswasserzähler er hat? Auf meinem kann ich das noch nicht einmal ablesen. Nun zu den nackten Zahlen.
Die Zählergebühr: Diese Gebühr ist weder abhängig von Energiekosten für Strom, Gas oder Diesel oder von der Inflationsrate noch vom Mindereinnahmen durch rückläufige Verbräuche. Diese Argumentation ist "Verarsche"!
von 0,84 €/Monat auf 1,74 €/Monat- das ist schlicht weg eine Erhöhung um 108 %.
Und das ist keine "Verarsche" sondern Wucher unter den oben aufgeführten Bedingungen der Unabhängigkeit von Energiekosten u.s.w..
Dagegen macht sich die Gebührenerhöhung, was das Abwasser betrifft, mit seinen 19% ja fast "lächerlich" aus. Aber zur gegen die, von der Gemeindevertretung selber angesprochenen Inflationsrate von 1,7 - 2,0 % , in meinen Augen auch eine Zumutung. Verwirrung wird dann noch gestiftet, dass man einmal von m/3 und dann von Litern spricht. Wer macht sich die Mühe und rechnet das mal um und nach?
Ins Absurte dann die Erhöhung der Niederschlagswassergebühr.
Bei einer Erhöhung um 0,01 €/qm/Jahr macht das bei einer Fläche von 200 qm gerade mal 2,- € im Jahr (!) aus. Das ist doch dann schon ein "Kleiner" Unterschied zur Erhöhung der Abwassergebühr um etwa 1,62 €/Person/Monat, oder? Geradezu eine Aufforderung, noch mehr Flächen zu versiegeln, richtet sich absolut gegen Umweltüberlegungen die doch so weit wie möglich versiegelte Flächen vermeiden wollen. Das ganze ist ein kläglicher Versuch die desolate Haushaltssituation der Gemeinde auf dem Rücken derer zu verbessern, wobei es noch fraglich ist ob das so richtig weiter hilft, die sich nicht wehren können. Es gibt in der Gemeinde sicherlich Projekte die sich sehr gut als Prestigeprojekte bezeichnen lassen und auf die man vielleicht verzichten könnte. Für mich stellt sich die Frage- wann wird in Seeheim-Jugenheim endlich Politik für den Bürger gemacht?
Zum Schluß wieder einmal ein Spruch: Politiker haben auf fast jede kluge Frage eine, wenn auch unvernünftige Antwort. Sie haben aber für fast kein Problem eine vernünftige Lösung! Jürgen Fleißner

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen