Solidaritätsnote gegen Rechts

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über den Neujahrsempfang der Gemeinde Seeheim-Jugenheim und deren hilf- und ratlose Forderung nach einer Reformierung des Gemeindefinanzwesens schreiben.

Ein aktuelles und trauriges Ereignis, nämlich die „Rechte Hetze nach Holocaust-Gedenken“ (Echo online berichtet am heutigen Tage darüber), lässt mich nach Abwägung eine andere Priorität setzen.

Dass Bürgermeister Kühn und weitere Gemeindevertreter Zielscheibe rechtsradikaler Schmähungen und Drohungen sind, ist völlig inakzeptabel. Ich bin entsetzt darüber und bedaure die Vorfälle zutiefst.

Herr Kühn, verehrte Gemeindevertreterinnen und – vertreter, trotz aller bisweilen auch harschen Kritik an Ihrer Arbeit, versichere ich Ihnen in dieser Angelegenheit meine volle, uneingeschränkte Solidarität.

Ich hoffe, dass sich sehr viele Mitbürgerinnen und Mitbürger dieser anschließen, und hier ein deutliches Zeichen setzen.

Wegschauen – nach dem Vogel-Strauß-Prinzip – ist feige. Das kommt einem „Kopf in den Sand stecken“ gleich. Tun Sie es bitte nicht, engagieren Sie sich.

siehe auch
http://www.mein-suedhessen.de/jugenheim/politik/kunst-kommerz-oder-kontemplation-d14497.html

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