Stellungnahme zum Artikel "Kritik an geplanten Reihenhäusern" im DE vom 21.12.2011

Eigentlich schon überholt und irgendwie belanglos, da mich eigentlich nicht interessiert, was irgendwelche Schreiberlinge in die Welt setzen. Mein Begehren auf Abdruck der ursprünglich als notwendig erachteten Gegendarstellung wurde aus formalen und inhaltlichen Gründen vom DE abgelehnt. Formal, weil man behauptet, meine Darstellung nicht unterschrieben erhalten zu haben, was selbstverständlich unzutreffend ist. Inhaltlich, weil … ganz ehrlich, ich hab´s nicht kapiert. Fakt ist jedenfalls, dass sich auch die anderen beiden zitierten Anwohner … sagen wir … grob falsch wieder gegeben fühlen.

Deshalb, … die Art des Journalisten Hanisch, zu schreiben, ist unseriös. Da werden Versatzstücke aneinander gereiht, die den wahren Zusammenhang nicht erkennen lassen bzw. verfälschen. Zudem werden falsche Zitate verwendet sowie unzutreffende Behauptungen und gegenstandslose Unterstellungen getätigt:

Erstens …

Unwahr ist, dass ich dem Darmstädter Echo gegenüber erklärt hätte, nicht in einer geschäftlichen Beziehung zu einem der drei Investoren zu stehen. Diese Erklärung habe ich zu keiner Zeit abgegeben.

Tatsächlich wurde mir von Amtsträgern allerdings ein „Dienstverhältnis“ mit einem Bauträger mehrfach – auch schriftlich – unterstellt. Dies habe ich in aller Entschiedenheit als gegenstandslos zurückgewiesen, und mit Androhung einer strafbewehrten Unterlassungserklärung erwidert.

Wahr ist, dass ich auf Bitten der Eignerfamilie Fries und deren Rechtsanwältin versucht habe, den im Bieterstreit unterlegenen Bauträger als Käufer beizuführen. Daran ist nichts Ehrenrühriges. Ich habe diese Tatsache zu keinem Zeitpunkt geleugnet oder gegenteilig dargestellt.

Zweitens …

Unwahr ist die Behauptung von Herrn Thomas Kirsch, Geschäftsführer der Epple Hausbau GmbH, dass ich die Grundstücke – er meint sein Hausangebot – auf dem Fries-Gelände vermarkten wollte. Dies habe ich weder im Gespräch mit ihm je, noch in dem von ihm angeführten Anschreiben geäußert.

Wahr ist, dass ich am 16. August 2011 einen Termin wahrgenommen habe, mit dem Ziel, ihn von dem Vorhaben an diesem Standort abzubringen, und ihm alternative, aus meiner Sicht besser geeignete Baugrundstücke am Ort und im Landkreis angeboten habe.

Wahr ist ferner, dass ich dies in einem Schreiben vom 18. August 2011 an ihn auch dokumentiert habe. Interessierten Parteien gewähre ich Einsichtnahme.

Die Firma Epple ist gleichfalls Makler und hat ihren eigenen Vertrieb. Ich würde das Konzept der Hausbau GmbH nicht verkaufen wollen. Es ist für mich nicht überzeugend, gar unseriös.

Drittens …

Die im Text genannte Zahl aus dem Erlös des Grundstücksgeschäfts ist aus der Luft gegriffen. Ich habe aber erklärt, dass ich den tatsächlichen Erlös zur Verfügung gestellt hätte, um dieser absehbaren und beispiellosen Schlammschlacht den Boden zu entziehen. Nur nebenbei bemerkt: Das Ganze hier ist ein fatales Signal für jeden Gewerbetreibenden, um dem unsere Gemeindeverwaltung so verzweifelt, aber erfolglos, bemüht ist.

Schlussbemerkung

Ich habe bis zum heutigen Tage aufgrund meiner fachlichen und sachlichen Meinungsäußerung, einige substanzfreie, beleidigende Kritik und auch polizeiaktenkundige Drohungen erhalten. Ganz offenbar habe ich den Finger in die Wunde gelegt. Zu viele Fragen sind bis heute unbeantwortet. Warum soll mein Eigeninteresse zweifelhaft sein, wenn ich mich um den Wert meiner eigenen Immobilie sorge, die Sozialisierung von Mehraufwendungen zu Lasten des Steuerzahlers ablehne und den schrittweisen Niedergang meiner Gemeinde beklage?

Autor:

Stefan A. Koch aus Seeheim-Jugenheim

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