„Sag mal, Jonas!“ – von Hundehaltern und Joggern

„Sag mal, Jonas!“ – von Hundehaltern und Joggern

Ich gehe regelmäßig zum Joggen und dort begegnet man jedes Mal zwangsläufig Hundehaltern mit Ihren Tieren. Die große Mehrzahl der Begegnungen laufen freundlich ab und dafür bin ich dankbar. Der Hundehalter signalisiert dem Jogger idealerweise, dass er ihn bemerkt hat und kommuniziert mit dem Hund oder leint ihn sogar an. Man wünscht sich einen guten Morgen und der Jogger weiß, dass dieser Hund seine Bahn nicht kreuzen wird.

Ich habe keine Angst vor Hunden, es ist aber als Jogger sehr störend, wenn ein Hund die Bahn des Läufers kreuzt, ihn umrundet oder an ihm hochspringt. Das dann häufig Folgende „der will nur spielen“ kann sich der Hundehalter gerne sparen. Der Jogger will nämlich ganz offensichtlich nicht spielen, sondern unbehelligt und ohne Stolpern oder Stoppen seine Runde weiterlaufen.

Am letzten Sonntag gab es dann mit dem Hund Jonas eine der unerfreulichen Begegnungen. Jonas hat am Wegrand sein Geschäft verrichtet und eine gespannte orange Leine versperrte den Waldweg. Die Halterin bemerkte mich und ging vorbildlich sofort neben den Hund, hielt ihn aber leider nicht fest. Und so kam es, dass Jonas mir nachrannte und ich stehen bleiben musste. „Sag mal, Jonas“ herrschte die Halterin ihrem Hund entgegen. Jonas sagte aber nichts – leider aber auch nicht das Frauchen. Eine kleine Entschuldigung von Seiten der Hundehalterin hätte den Vorfall ganz einfach aus dem Weg geräumt, wenn es denn schon - sicherlich unbeabsichtigt - passiert ist.
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