Trainer Dirk Vollmar mit bisherigem Saisonverlauf beim A-Ligisten sehr zufrieden
Die „Blauen“ wollen 2020 noch einmal angreifen

Trainer Dirk Vollmar ist mit dem bisherigen Saisonverlauf bei der Spvgg. Seligenstadt sehr zufrieden. Die "Blauen" haben den zweiten Platz in der Kreisliga A2 weiterhin im Visier.
  • Trainer Dirk Vollmar ist mit dem bisherigen Saisonverlauf bei der Spvgg. Seligenstadt sehr zufrieden. Die "Blauen" haben den zweiten Platz in der Kreisliga A2 weiterhin im Visier.
  • hochgeladen von Paul Lohse

Seligenstadt - Mit 35 Punkten beendeten die Fußballer der Spvgg. Seligenstadt die erste Saisonhälfte in der Kreisliga A Offenbach Gruppe 2 auf dem fünften Tabellenplatz. Bei sechs Punkten Rückstand auf den Stadtrivalen TuS Froschhausen lieg Rang zwei noch in Reichweite, einzig der souveräne Spitzenreiter TSV Lämmerspiel (acht Punkte Vorsprung auf Froschhausen) liegt außer Reichweite.

Acht Jahre lang spielte der ehemalige Verbandsligist zuletzt in der Kreisoberliga Offenbach, ehe am Ende der Saison 2018/2019 der Abstieg in die A-Liga erfolgte – und das als amtierender Mainpokal-Sieger. Im Sommer trat Dirk Vollmar, 1999 Aufstiegsheld der Offenbacher Kickers, das Traineramt bei den „Blauen“ an. Er sagt über den bisherigen Saisonverlauf: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben im Sommer einige neue Spieler geholt. Bei anderen Spielern, die geblieben sind, saß der Frust nach dem Abstieg tief. Wir haben ein neues System eingespielt, das hat seine Zeit gebraucht“, erklärt der Ex-Profi.

Nach Offensivspieler Mike Shaffer, der bereits in der Winterpause der vergangenen Saison zur Sportvereinigung wechselte, holten die Seligenstädter im Sommer auch Torhüter Daniel Shaffer (RW Großauheim) und Kevin Shaffer von der DJK Sparta Bürgel und schicken damit drei Brüder in die Saison. Von der SG Nieder-Roden wechselte in Sascha Berger, Tim Kuprat und Gregor Niklarz ein Trio in die Einhardstadt, als vierter Rodgauer folgte der in Hainburg lebende Sebastian Langer von der SG Hainhausen. Über ihn sagte Dirk Vollmar: „Ich kenne ihn schon sehr lange und wollte ihn unbedingt haben. Ich habe seinen Weg immer verfolgt.“ Und nachdem Langer in Hainhausen sogar als Verteidiger ran musste, füllte er in Seligenstadt wieder die Rolle aus, in der er auch groß geworden ist: ganz vorne, im Angriff. „Weil er ein Strafraumstürmer ist, der seine Tore macht“, sagt Dirk Vollmar. Und der muss es als gelernter Angreifer schließlich wissen. Das bewies Langer bereits mit vier Toren beim Mainpokal. Und auch in der Kreisliga-Runde gelangen ihm bereits 13 Treffer.

„Wir mussten viele Rückschläge verdauen“, blickt Dirk Vollmar auf die erste Saisonhälfte zurück. Immer wieder verletzten sich Führungsspieler, die zum Teil längerfristig ausfielen. Wie etwa Alexander Ernst (Kreuzbandriss) oder Zugang Sascha Berger, der einen Kreuzbandriss aus Nieder-Roden mitbrachte. Dennoch zogen sich die Seligenstädter, oftmals mit nur dünnem Kader angetreten, sehr gut aus der Affäre. „Da habe ich so auch noch nie erlebt, dass ich in der Hinrunde nicht einmal mit der gleichen Mannschaft wie in der Vorwoche gespielt habe. Wir sind daher glücklich, dass wir nur sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz aufweisen“, sagt Vollmar.

Bereits beim Mainpokal erkannte der Seligenstädter Trainer nach dem ersten Spiel und einer mäßigen Leistung beim 1:0 gegen die TuS Klein-Welzheim: „Die Jungs sollten einige Sachen umsetzen, das haben sie gemacht, wenn auch im Zeitlupentempo. Aber die Geschwindigkeit bekommen wir noch hinein.“ Die Geschwindigkeit haben die „Blauen“ hineingekommen. Nach wechselhaftem Saisonstart verlor die Sportvereinigung von den letzten neun Partien nur eine – bei Klassenprimus TSV Lämmerspiel mit 2:3. Die „Blauen“ sind also auf einem guten Weg – auch wenn es in dieser Spielzeit nicht mit der Rückkehr in die Kreisoberliga klappen sollte. „Wir wollen aber 2020 noch einmal mit Schwung und Spaß angreifen“, hat Dirk Vollmar den zweiten Platz noch nicht aufgegeben. Das liegt auch nicht in der Natur des ehemaligen Stürmers.

Autor:

Paul Lohse aus Rodgau

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