Zellhäuser Piloten erfolgreich bei Opa Wolf Pokal

Raimung Blumör im Cockpit der Zellhäuser K-8. Mittlerweile ist er einer der Veteranen des alljährlichen Zielrutschens
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  • Raimung Blumör im Cockpit der Zellhäuser K-8. Mittlerweile ist er einer der Veteranen des alljährlichen Zielrutschens
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Bei bestem Wetter und super Temperaturen fand am Freitag der Opa-Wolf-Pokal in Bensheim statt. Vor der Kulisse des Melibokus nahmen fast 50 Piloten, davon 12 aus Zellhausen, an dem Traditionswettbewerb teil, bei dem es darum geht während der Landung, ohne Bremse auf der Kufe rutschend, so nahe wie möglich an einem Zielpunkt stehen zu bleiben. Dieses Ziel ist meistens ein sogenanntes "Lande-T" (eine Plane auf dem Landefeld), von dem nach dem Stillstand des Flugzeugs die Entfernung bis zu diesem gemessen wird. Je näher der Pilot am T zum stehen kommt, desto mehr Punkte erreicht er. Dieser Wettbewerb ist nur noch mit sehr wenigen, alten Flugzeutypen wie der in Zellhausen restaurierten "K-8" möglich.

Ob der Pilot trifft ist von mehreren Faktoren abhänging, wie z.B. dem Zustand des Grases oder den vorherschenden und ständig wechselnden Windverhältnissen. Es liegt also in der Hand des jeweiligen Piloten die Witterung, den Zustand des Bodens und vorallem mit welcher Geschwindigkeit er das Flugzeug aufsetzt und wie er dann auf das Ziel zusteuert entsprechend richtig einzuschätzen. Freud und Leid liegen hier oftmals sehr eng beieinander, wenn Flugzeuge weit über das Ziel hinaus rutschen oder ettliche Meter davor zum stehen kommen. Und auch wer das Ziel direkt trifft bekommt Punktabzug, da dieses nicht berührt werden darf.

Der Wettbewerb ist und bleibt natürlich ein Spasswettbewerb, bei dem es vorrangig darum geht eine lustige Tradition fortzuführen und die Kommunikation in der Segelfliegerwelt zu fördern. Erfunden wurde diese Art des Wettbewerbes übrigens von einem früheren Mitgliedes des LSV Seligenstadt-Zellhausen e.V., eben jenem "Opa Wolf", nach welchem dieses Event seit jeher bekannt ist.

So ist es auch nicht verwunderlich, das in der Einzelwertung ein Zellhäuser nach ganz vorne rutschen konnte. Tim Rachor kam zweimal direkt an das Ziel heran und sicherte sich damit mit ausreichend Vorsprung den ersten Platz. In der Manschaftswertung, bei welcher jeweils drei Piloten ein Team bilden, holte sich Vielbrunn den Titel jedoch dicht gefolgt von zwei zellhäuser Teams auf den Rängen zwei und drei. Somit dürfen wir uns auf nächstes Jahr freuen, wenn Vielbrunn als Mannschafts-Sieger den nächsten Opa-Wolf-Pokal ausrichten wird und damit eine einzigartige Tradition im deutschen Segelflug weiterführt.

Mehr Informationen zum Fliegen und Opa Wolf findest du auf www.segelfliegen-zellhausen.de

Autor:

LSV Seligenstadt-Zellhausen e.V. aus Seligenstadt

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