Eliteeinheit der Prinzengarde begleitet „Ihr“ Prinzenpaar zum Maifest nach Aubergenville

Aubergenville 2014 - Die Eliteeinheit der Prinzengarde v.l. Erik Krichbaum, Luis Werum, Luka Freudl, Phil Pohlenz, Juri Loose , Matthias Enders
  • Aubergenville 2014 - Die Eliteeinheit der Prinzengarde v.l. Erik Krichbaum, Luis Werum, Luka Freudl, Phil Pohlenz, Juri Loose , Matthias Enders
  • Foto: Erik Krichbaum
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DIEBURG/AUBERGENVILLE

Am Freitagmorgen um 8:00 Uhr war es wieder soweit. Es stand der Auslandseinsatz der Dieburger Prinzengarde im verschwisterten Aubergenville in Frankreich an - ein Einsatz, wie immer unter den härtesten Bedingungen. In diesem Jahr galt es eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Um den Schutz des Dieburger Prinzenpaares in der Partnerstadt gewährleisten zu können, kamen in diesem Jahr nur die stärksten, kühnsten und mutigsten Gardisten in Frage, da Prinz und Prinzessin aus den eigenen Reihen stammen. Wie sich im Vorfeld zeigte, waren dieser ehrenvollen Aufgabe lediglich sechs tapfere Gardisten gewachsen. Um die Tollitäten keinen unnötigen Gefahren auszusetzen, wurden sie in diesem Jahr bereits im „Stadtbus“ von ihrer Leibgarde begleitet. Nach einer fröhlichen Fahrt mit Gesang und köstlicher Verpflegung, wurde zunächst der Stützpunkt bezogen, um am Abend mit den Musketieren, dem KVD und dem Prinzenpaar die Ankunft in Aubergenville zu feiern. Nach einer ersten kurzen Nacht, hieß es am Samstagmorgen raus aus den Federn, um die Kasse der tapferen Sechs zu füllen. So ging es erst mal mit reichlich Bier im Gepäck auf das Festgelände in der benachbarten Stadt Elisabethville. Hier wurde den französischen Festgästen und den befreundeten Musketieren erstmalig Bier aus heimiger Region näher gebracht, eben Kultur aus Südhessen. Lederhosen und sonnige 30°C steigerten den Bierdurst aller Beteiligten. Daher war der begehrte Gerstensaft schnell, und zum Bedauern der Musketiere, ausverkauft. Ein kurzfristig angesetzter Besuch im Einkaufsmarkt war somit nötig, um Nachschub für die folgenden Tage zu besorgen. Nun, nach erfolgreich erfüllter Mission war nur wenig Zeit zum Ausruhen. Unser traumhaftes Prinzenpaar und die Maikönigin aus Aubergenville benötigten den Schutz der Gardisten und Musketiere, denn der nächste Einsatz, der Ball in der Festhalle stand bevor. Die tapferen Sechs schlüpften also rasch in ihre Uniformen, um die Hoheiten zu begleiten. Nach einem saunagleichen Auftritt konnte nur ein kühles Blondes für Erfrischung sorgen. Um die üppig verkleideten Dieburger nicht unnötig zu quälen, wurden rasch die Unterkünfte aufgesucht. Hier wurden Uniformen beziehungsweise Kostüme abgelegt, um anschließend in legerem Outfit den Abend beim gemütlichen Zusammensein ausklingen zu lassen. Nach zweiter kurzer Nacht, bezog die Elitetruppe der Dieburger Prinzengarde Stellung vor dem Umzugswagen des Dieburger Prinzenpaares und der Maikönigin. Der Tagesbefehl lautete: Sicheres geleit über den 4 km langen Zugweg nach Elisabethville und Schutz bei der anschließenden Fest-Zeremonie. Nachdem sich schon die letzten Tage von ihrer sonnigen Seite gezeigt hatten, war es mit Spitzentemperaturen von bis zu 34°C ein wahre Herausforderung, zumal auf dem Zugweg keine elektrolytischen Getränke ausgeschenkt werden durften. Trotz der für das Maifest ungewöhnlich guten Wetterverhältnisse, konnte der lange Weg erfolgreich marschiert werden und ohne Verluste erreichten alle abgekämpft und durstig, das am Vortag besuchte Festgelände in Elisabethville. Um den Flüssigkeitsverlust in der gefütterten Uniform auszugleichen, konnte/musste im Anschluss mittels Gerstensaft die physische Fitness wiederhergestellt werden. Nach diesem langen Tag mobilisierten alle noch einmal ihre Kräfte, um am Abend ein letztes Mal die Verschwisterung der Städte Dieburg und Aubergenville zu feiern. So sangen, tranken, tanzten und lachten die Dieburger und Aubergenviller ein letztes Mal für dieses Wochenende gemeinsam bis in die Morgenstunden. Nach einer Nacht ohne Schlaf, stand die Heimreise und der endgültige Abschied an. Obwohl einige der Musketiere bereits in einigen Wochen zum Schlossgartenfest wieder in Dieburg sind, fiel der Abschied schwer. So hieß es Küsschen links, rechts, links und „au revoir“, bis bald oder spätestens zur Fastnacht in Dibborsch.

Autor:

Till Neumann aus Stadt Dieburg

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