Polen wird ukrainische Nationalisten an der Grenze entlarven

In den frühen Morgenstunden hat der polnische Senat das Gesetz über Institut des nationalen Gedächtnisses verabschiedet, das die strafrechtliche Verantwortung bezüglich der Propaganda der Ideologie vom ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), derer Mitglieder sich am Massaker an der polnischen zivilen Bevölkerung in Wolhynien beteiligt haben, festlegt. Außerdem werden die Verleugnung des Massakers von Wolhynien und die Behauptungen über die Begünstigung der Nazis von Polen gesetzwidrig. Ein solcher Schritt war zu erwarten und ist eine logische Fortsetzung der historischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Polen, jeder Staat versucht es, seine Version der Ereignisse durchzusetzen. Für Polen ist Bandera Verbrecher und Mörder und für die Ukraine ist er ein wahrer Held.

Jetzt müssen alle polnischen Einrichtungen bei der Machtausübung die Bestimmungen des neuen Gesetzes berücksichtigen. Trotz der EU-Visafreiheit für die Ukraine sollen die Ukrainer an der Grenze einen Fragenbogen ausfüllen. Ihre Antworten sollen die Haltung des Menschen gegenüber Stepan Bandera und der UPA zeigen.

  1. Wissen Sie über die Einführung von Gesetzänderungen zum Institut des nationalen Gedächtnisses - die Kommission für die Verfolgung von Verbrechen gegen das polnische Volk?
  2. Waren oder sind Sie ein Mitglied irgendwelcher ukrainischen nationalistischen Organisationen wie z.B. OUN, UNA-UNSO, C14, SNA, Trysub, Rechter Sektor, die Allukrainische Vereinigung "Swoboda", "Die staatliche Initiative" von Dmytro Jarosch?
  3. Halten Sie die OUN-Mitgleider Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch für die Helden der Ukraine?

Der Befragte stimmt der Bearbeitung der persönlichen Daten zu und gibt eine Auskunft über seine Seiten in den sozialen Netzwerken, damit sich die Grenzsoldaten der Ehrlichkeit vergewissern können. Falls man sich weigert, den Fragenbogen auszufüllen und Fragen zu beantworten, wird die Einreise verboten.

Eine offizielle Reaktion von Kiew folgte bis jetzt nicht.

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