Tennis in GG: Damen 50 erfolgreich

Die Hessenligisten Ulrike Hohlüchter, Christina Wienecke, Brenda Deharde, Uschi Mauer-Emmerling, Petra Berndt und Ina Dielmann
  • Die Hessenligisten Ulrike Hohlüchter, Christina Wienecke, Brenda Deharde, Uschi Mauer-Emmerling, Petra Berndt und Ina Dielmann
  • hochgeladen von Gerhard Dinter

Interview mit Christina Wienecke, Mannschaftsführerin der DA 50 vom Tennisclub Rot-Weiß Groß-Gerau

Am vorletzten Spieltag schon stellte die in die Damen 50 aufgerückten frühere Damen 40-Mannschaft mit einem beeindruckenden 21:0 Erfolg gegen den bisherigen Tabellenzweiten TC Quellenhof Karben die Meisterschaft und den Aufstieg in die Hessenliga im kommenden Jahr sicher.
Es war schon beeindruckend, wie unsere Damen die Konkurrenz beherrschten, und der gesamte Vorstand und die Sportwarte gehen davon aus, dass auch im nächsten Jahr die Erfolge fortgesetzt werden und der Aufstieg in die Regionalliga erreichbar ist.
Der Verein gratuliert Christina Wienecke, Petra Berndt, Ulrike Höhelüchter, Ina Krämer-Dielmann, Uschi Maurer-Emmerling und Brenda Deharde.

Die Mannschaftsführerin Christina Wienecke ließ sich nach diesem Erfolg selbstverständlich gerne interviewen.

Frage: Ihr wart in einer Gruppe mit sechs hessischen Mannschaften und seid ungeschlagen Meister dieser Gruppe geworden. Ihr habt bei insgesamt fünf Spielen 82 Sätze gewonnen, der Tabellenzweite TC Karben nur 54. Das ist sehr beeindruckend. Waren die anderen Mannschaften zu schwach oder ihr zu stark?
Christina: Eine komplizierte Frage ist das. Ich glaube, dass unsere Stärke die Ausgeglichen-heit auf allen Spielpositionen ist. Wir haben keinen Überflieger, keinen Star. Außerdem stimmt die „Chemie“ in unserer Mannschaft.

Frage: Wer war Euer schärfster Konkurrent?
Christina: Im Prinzip war das erste Spiel unser schwerstes, weil unsere Nummer Eins, Petra Berndt, verletzt fehlte und wir zum Glück mit einem tollen Ersatz von den Damen 60 antreten konnten und somit die übliche Unsicherheit beim ersten Spiel schnell verflog.
Bedanken wollen wir uns noch für die Bereitschaft von Gabi Hala-Hofmann und Elke Husar, auf die wir ebenfalls zurückgreifen konnten.

Frage: Wird sich in der nächsten Saison für Euch etwas ändern?
Christina: Im Prinzip nicht. Wir werden im Winter wie bisher zwei Stunden Mannschaftstraining haben und darüber hinaus weiterhin zwei Stunden Doppeltraining haben. Einzeltraining haben wir in den Wintermonaten nicht. Ab und an verabreden wir uns zu einem Einzel.
Bewährt hat sich auch, dass wir während der Runde mit unseren Herren 55 ein spannendes Match spielen konnten. Wir haben zwar knapp verloren, aber viele Matches waren doch sehr eng. Spiele gegen Männer helfen uns immer weiter. Sie spielen etwas anders.

Frage: Wollt Ihr Euch nach Verstärkung umsehen?
Christina: Wenn jemand kommt, nehmen wir sie gerne auf, aber es gibt vermutlich in unserer Region wenige Frauen, die die entsprechende Spielstärke aufweisen.
Es kommt natürlich hinzu, dass wir mittlerweile eine verschworene Gemeinschaft sind, wir spielen ja schon viele Jahre zusammen: Vor drei Jahrzehnten spielte der harte Kern der Mannschaft bei den Damen, dann kämpften wir mit großem Erfolg bei den Damen 30 in der Oberliga, dann Damen 40 Verbands- und Oberliga, dann wechselten wir in diesem Jahr geschlossen in die Altersklasse Damen 50 der Verbandsliga.
Wir schlossen die Team-Tennisrunde überraschenderweise mit dem Aufstieg in die Hessenliga ab.

Frage: Glaubt Ihr, dass Ihr Euch In dieser Klasse halten könnt?
Christina: Ich glaube, unsere Mannschaft hat das Potenzial, sich auch in der Hessenliga zu halten und sogar vorne mitzuspielen.

Frage: Habit Ihr vor, vor Beginn der Runde wieder in ein Trainingslager zu fahren?
Christina: Das ist von der Mehrheit der Mannschaft fest eingeplant, um in die neue Saison gut zu starten. Mallorca ist dafür ein gutes Ambiente.

Frage: Christina, eine heikle Frage: Wie steht es denn um die Unterstützung durch die Ehemänner?
Christina: Alle Partner freuen sich sehr über die Erfolge ihrer Partnerinnen und werden auch im kommenden Jahr auf den Zuschauerrängen uns die Daumen drücken.

Euch viel Erfolg im nächsten Jahr.
Interviewer: Gerhard Dinter, Schriftführer des TC RW Groß-Gerau

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