ASYL IST MENSCHENRECHT – AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IM MEDIENSCHIFF

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Vergangenen Freitag öffnete die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ im Foyer der Weiterstädter Stadtbücherei ihre Pforten. Bis zum 13. November ist die dort zu den regulären Öffnungszeiten der Bücherei kostenfrei zu sehen.

Mehr durch Zufall kam der Präventionsrat der Stadt Weiterstadt bei einer seiner letzten Sitzungen auf die Spur der bis dato im Wohn-und Quartierzentrum gezeigten Ausstellung. Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat und dem Arbeitskreis Asyl organisierte man den zentralen Ausstellungsort, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu dieser aktuellen Thematik zu ermöglichen. Der Einladung zur Eröffnung kamen etwa 30 interessierte Bürger nach, die sich auf 28 einprägsamen Postern über die Beweggründe einer Flucht, die Suche nach Sicherheit, die Lebensgefahr und Verzweiflung der Flüchtlinge genauso informierten wie über statistisches Zahlenwerk (Stand 2013), aus dem klar hervorgeht, dass Deutschland bzw. Europa nicht alleine mit der Vielzahl der flüchtenden Menschen zurechtkommen muss. Die Nachbarstaaten der Krisengebiete kennen diese Problematik seit Jahren.
„Niemand verlässt seine Heimat und seine Familie aus Spaß“, so eröffnete Bürgermeister Ralf Möller die Ausstellung. Jeder hätte triftige Gründe dafür und keiner solle sie ohne Hintergrundinformationen hinterfragen. Dies träfe für die zur Zeit 80 Flüchtlinge im Notaufnahmelager in den Sporthallen „Am Aulenberg“ , die später nach Babenhausen in die Erstaufnahme weitergeleitet würden, genauso zu, wie auf die etwa 100 Asylanten in sogenannten Sammelunterkünften (z.B. Storckebrünnchen). Viele seien in Weiterstadt auch nur auf der Durchreise, so Möller, sie wollen – oft nach Schweden – zu Verwandten oder Freunden.
Volker Deusser vom Seniorenbeirat zeigte sich sehr erfreut, dass die Schautafeln vom Förderverein „Pro Asyl“ ausgeliehen werden konnten und nun einem breiteren Publikum zur Verfügung stehen. In dem Zusammenhang präsentierte er auch einen Videoclip, den der Arbeitskreis Kommunikation des Präventionsrates unter anderem mit Material des vor einiger Zeit am Braunshardter Tännchen stattgefundenen internationalen Begegnungsfestes hergestellt hat. Dr. Dietmar Brombach, der den Arbeitskreis Asyl repräsentierte, berichtete kurz über seine vielfältige Arbeit mit den Flüchtlingen, vor allem mit den Kindern und Jugendlichen. Er erhoffe sich durch die Ausstellung gerade in der Stadtbücherei die Möglichkeit, dass die interessierten Jugendlichen sich kompetente Informationen holen könnten, um dann mit Mitschülern zu diskutieren. In diesem Zusammenhang warf Möller ein, dass unter den derzeitigen Flüchtlingen viele Familien mit Kindern seien. Die im Kindergartenalter würden von engagierten Bürgerinnen betreut, denen man in absehbarer Zeit auch professionelle Hilfe zur Seite stellen wird.

Autor:

Kathrin Keil aus Weisterstadt

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