„Ein Handy für den Gorilla“
Neue Aktion des Nachbarschaftsvereins "Die Riedbahner e.V."

"Wir unterstützen die Aktion, weil wir es für wichtig halten, vorhandene Ressourcen zu recyceln." Patrick Meinhardt vom Tannenhof Meinhardt in Weiterstadt
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  • "Wir unterstützen die Aktion, weil wir es für wichtig halten, vorhandene Ressourcen zu recyceln." Patrick Meinhardt vom Tannenhof Meinhardt in Weiterstadt
  • hochgeladen von Kathrin Keil

Alle reden von Klimawandel, Ressourcenschonung und Umweltschutz. Der Nachbarschaftsverein „Die Riedbahner e.V.“ zeigt Jedem eine Gelegenheit, Gesagtes in die Tat umzusetzen.
Bei der Aktion „Ein Handy für den Gorilla“ werden alte, defekte Handys oder Tabletts gesammelt. Diese werden dann fachgerecht von einem großen Telefonanbieter recycelt, einschließlich der Datenlöschung nach neuestem technischem Standard. Der Erlös kommt einer Affenaufzuchtstation in Afrika zu Gute, die sich um junge Affen kümmert, die vornehmlich im Kongo durch Regenwaldbrandrodung und Bürgerkrieg zu Waisen wurden.

Warum ist das wichtig?

„Wir von den Riedbahnern haben uns aus mehreren Gründen dafür entschieden, diese Aktion zu unterstützen,“ erläutert Kathrin Keil (Vorsitzende). Rund 100 Millionen alte, nicht mehr gebrauchte Handys lägen in Schubladen in Deutschland herum, so Keil. Aus ihnen können wertvolle Rohstoffe rückgewonnen werden und so der oft unter menschenunwürdigen Bedingungen und umweltschädliche Abbau neuer Ressourcen geschmälert werden. Gleichzeitig unterstütze man damit die unschuldigen Opfer des Kampfes um die Rohstoffe.

Woher kommt die Idee?

Auf die Aktion sind Vereinsmitglieder bei einem Besuch im Darmstädter Vivarium aufmerksam geworden. „In Absprache mit dem Vivarium sammeln wir jetzt in Weiterstadt diese Handys ein und übergeben sie dann im Rahmen eines Familienevents dem Zoo“, erklärt Keil. Der Startzeitpunkt sei mit Absicht so gewählt worden, da sich gerade vor Weihnachten viele Menschen ein neues Handy wünschen und dann hätten sie gleich eine Möglichkeit, ihr altes sinnvoll weiterzureichen.

Wo wird gesammelt?

Einige Sammelstellen sind in Weiterstadt schon eingerichtet, andere in Planung. So steht eine Sammelbox im Sekretariat der Albrecht-Dürer-Schule, eine weitere in der Geschäftsstelle der Sportgemeinde Weiterstadt und seit letztem Wochenende auch eine im Verkaufsgewächshaus des Tannenhofs Meinhardt. Nächste Woche kommen zwei im Shoppingcenter LOOP 5 dazu und eine weitere folgt in der Carl-Ulrich-Schule. Die Orte wurden bewusst ausgewählt. Die Sportgemeinde mit ihren 2500 Mitgliedern und vielen Gastsportlern bietet einen guten Multiplikator für Weiterstadt. Das gleiche gilt für die Albrecht Dürer Schule und die Carl Ulrich Schule. Im Loop 5 können viele Menschen aus der umliegenden Region erreicht werden und die Kundschaft des Tannenhofs, die sich gerne regional versorgt, hat sicherlich auch einen Sinn für aktiven Umweltschutz, ließ der Verein verlauten. „Wir freuen uns sehr, dass viele uns so unkompliziert unterstützen wollen und sagen auf diesem Weg schon einmal danke dafür!“, so Keil. Auf der Homepage (www.die-riedbahner.de) und der Facebookseite des Vereins wird laufend aktualisiert, wo neue Sammelstellen eingerichtet werden.

Autor:

Kathrin Keil aus Weisterstadt

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