THE JUKES UND GOLDPLAY LIVE ROCKEN DAS WEITERSTÄDTER BÜRGERZENTRUM

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Das traditionelle Eröffnungskonzert der diesjährigen Weiterstädter Automobilausstellung im Weiterstädter Bürgerzentrum am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg!

Etwa 400 Zuschauer zog es ab 19:00 Uhr ins Bürgerzentrum. Sie alle kamen, um sich THE JUKES und anschließend GOLDPLAY LIVE anzuhören. Wie geplant begrüßte Stephan Geter (Vorsitzender des Weiterstädter Gewerbevereins) das Publikum gegen 20:00 Uhr und überließ dann schnell den Bands die Bühne.
Die lokale Opener-Band aus der Rödermark ist in Weiterstadt schon bekannt, konnte man sie doch schon bei Rock am Tännchen hören. Im letzten Jahr ernteten sie viele Preise ab, Januar kam ihr neues Album raus. Alles selbstgemacht, ein gefühlvoller Mix aus Rock, Folk und Reggae. Dass sie das alles auch live auf der Bühne rüber bringen können, zeigten sie am Samstagabend sehr erfolgreich. Unterstützt von Trompete und Percussion waren sie der Anheizer für diesen Abend. Mit ihrer unverbrauchten, jugendlichen Art brachten sie den Saal schnell in Stimmung. Unterstützt von TOBI, dem heimlichen Maskottchen und sozusagen Mädchen für alles der Band, der sich mit seiner Propellermütze unter das Publikum mischte und dem keiner so richtig widerstehen konnte. Er brachte die Gäste auf die Beine als es hieß, auf zur Polonäse durch den Saal. Die hatte dann zwar eher Polka-Charakter und sportlich ging es zeitweise im Laufschritt durch die Reihen, doch die Stimmung stieg und genau die wurde von GOLDPLAY nach der Umbaupause aufgenommen.
Als Coverband hat sich GOLDPLAY bereits in Deutschland einen Namen gemacht. Ihr großes Vorbild aus dem Britpop-Genre macht es ihnen da nicht ganz leicht. Doch mit Sven Ruppert als Leadsänger, Gitarrist und am Piano und den drei anderen Bandmitgliedern gelingt ihnen eine Show, die dem Original sehr nahe kommt. Mit seinem charismatischen Auftreten fing Ruppert das aufgeheizte Publikum schnell ein. Langsam starteten die vier Musiker aus Niederbayern. Soft und im Balladenstil stimmten sie ihre Zuhörer auf ihre Musik ein. Bunt, wie es auch Coldplay auf der Bühne gerne mag, sorgten sie für ein authentisches Flair. Bunte Schuhe, bunte Girlanden, ein bunt bemaltes Klavier, ja selbst die etwas abgehackten Bewegungen von Coldplay Frontmann Chris Martin imitierte Ruppert überzeugend. Spätestens bei „Something Like This“ hielt es kaum noch Jemanden auf den Stühlen, alle versammelten sich vor der Bühne, bunte Leuchtstäbe wurden ausgepackt und alles klatsche und wiegte im Takt. Da wurde die Frage, warum der Niederbayer mit seinem Publikum englisch sprach, schnell zur Nebensache. Immer wieder von Ruppert angefeuert, gab es jetzt kein Halten mehr, ganz egal ob man 20, 40 oder 60 Jahre zählte, die Stimmungswelle schwappte auf alle über. Zweimal klatsche das begeisterte Publikum ihre Lieblinge zurück auf die Bühne, die sich hoch erfreut zeigten und fast so viele Zugaben spielten wie vorher Konzertsongs. Der krönende Abschluss – passend zum Thema bunt – waren ein Dutzend riesige Luftballons, die die Band mit der zweiten Zugabe ins Publikum fliegen ließ und die fortan ihre Runden durch den Saal drehten.
„Ein gelungener Auftakt für die diesjährige WAA“ freute sich Geter und bedankte sich abschließend bei allen Helfern, dem begeisterten Publikum und den erschöpften Musikern.

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