BÜRGERINITIATIVE GEGRÜNDET

ENGAGIERTE RIEDBAHNER FORMIEREN SICH

Vergangene Woche gründeten einige engagierte Anwohner der Riedbahn die Bürgerinitiative „RETTET DIE RIEDBAHN“. Auslöser war das Verkehrschaos anlässlich des 1.11.2012, als durch die ausgewiesene Ableitung des abfließenden Verkehrs aus dem Einkaufszentrum LOOP 5 durch die Anliegerstraße Wiesenstraße diese über Stunden völlig verstopft war. Eine eilig einberufene Bürgerversammlung und eine durch Auflagen der Stadt verhinderte, dann aber doch spontan neu formierte Demonstration in den Tagen danach machten deutlich, dass sehr viele Anwohner über die momentane Verkehrssituation aufgebracht waren und sich von der Stadt im Stich gelassen fühlten. Daraus resultierend wurde die Bürgerinitiative (BI) gegründet.

Eine ähnliche Initiative gab es bereits 2009, die mit der Ausweisung der Wiesenstraße als Anliegerstraße einen Teilerfolg erringen konnte.

Ziel der neugegründeten BI sind grundsätzlich alle Belange der Riedbahn, der momentanen Verkehrssituation Folge leistend aber vornehmlich die durch zusätzliche und verstärkte Behördenkontrolle erwirkte Einhaltung der Anliegerstraße Wiesenstraße. Das erklärte Ziel der BI sei die Umwandlung der Wiesenstraße in eine Sackgasse, so die Initiatoren, denn eine ausreichende Kontrolle sei faktisch unmöglich und der Schleichweg „Wiesenstraße“ durch mehrmaliges gewolltes Ableiten und unter Ortskundigen eh schon bekannt und genutzt.

Daneben ist im Programm der BI zu finden, dass sie sich um die Anerkennung und Wahrnehmung der Riedbahn als Stadtteil der Stadt Weiterstadt bemüht und diese fördern möchte. Zwar ist die Riedbahn bereits offizieller Stadtteil, doch wird dies gerade von offiziellen Stellen der Stadt, der Verwaltung, den Parteien und anderen Verantwortlichen nicht im ausreichenden Maße wahrgenommen bzw. umgesetzt. So fehlen in Statistiken entsprechende Zahlen oftmals und es gibt keinen Ortsbeirat für die Riedbahn. Mit dem großen Industriegebiet trägt der Stadtteil maßgeblich zur Gewerbesteuer bei, die Anwohner profitieren jedoch kaum von einer Ausschüttung.

Weiterhin möchte die BI das aufkommende Gemeinschaftsgefühl der Riedbahner unterstützen, zum Beispiel in Form von zukünftigen Straßen- oder Kinderfesten oder Oster-und Adventsmärkten. Außerdem soll das Bürgerzentrum in der Sandstraße für Veranstaltungen mit eingebunden werden und es ist geplant, in Absprache mit der Stadt und anderen beteiligten Organisationen, dass Außengelände attraktiver zu gestalten, da eine parkähnliche Erholungsanlage in der ganzen Riedbahn nicht vorhanden ist.
Um alle interessierten Anwohner über das Programm und die weitere Vorgehensweise zu informieren, ist eine Eröffnungsveranstaltung für die zweite Januarhälfte geplant. Hierzu werden neben den Bürgern natürlich auch Vertreter der Stadt, der Parteien, der Industrie-und Gewerbebetriebe und anderer Organisationen eingeladen. Wer möchte, kann sich dann in eine Newsletterliste eintragen. Zusätzlich ist ein vierteljährlich erscheinender Flyer so wie ein Stammtisch alle zwei Monate angedacht.
Interessierte Bürger, die sich bereits vor ab über die Aktivitäten der BI informieren wollen, können dies bei Michael Fischer (06151/894982) oder Kathrin Keil (0160/94406115) tun.

Autor:

Kathrin Keil aus Weisterstadt

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