Jahreshauptversammlung Blasorchester Wixhausen
Viel Arbeit hinter der Musik

10 Jahre betreute Jürgen Jourdan den Bereich Sponsoring beim Sinfonischen Blasorchester der TSG Wixhausen. Nach der Ankündigung bei seiner letzten Wahl den Posten nur noch eine Amtszeit ausüben zu wollen, hatte der Orchestervorstand schon frühzeitig nach einer geeigneten Nachfolge gesucht. Manuela Götz tritt dabei in große Fußstapfen. Über 100.000 Euro konnte Jourdan in den vergangenen 10 Jahren insgesamt einwerben. Dabei ging es vor allem um Projekte für die Jugendarbeit wie das Ausstatten des Klassenmusizierens mit Instrumenten, die Beschaffung neuer Instrumente für das Große Orchester wie zuletzt das Marimbaphon oder die Produktion der inzwischen zwei CDs des Orchesters. Auch die bisherigen Benefizkonzerte für „Echo hilft!“ betreute er als kompetenter Ansprechpartner und Mittler zwischen Spendenempfängern, Zeitung und Orchester. Es ist eine Aufgabe im Hintergrund, für Konzertbesucher praktisch unsichtbar, aber unverzichtbar für die Existenzsicherung des Orchesters, für die Jourdan mit einem Präsent gedankt wurde.
Kleine Geschenke verteilt der Vorstand auch in unregelmäßigen Abständen an Personen, die sich in besonderer Weise für das Orchester engagieren. In diesem Jahr wurde so den Putzfeen gedankt, die Woche für Woche für Ordnung und Sauberkeit in den vereinseigenen Unterrichtsräumen sorgen: Anette Hippa, Ellen Frey, Claudia und Rainer Laumann.
Im Gegensatz dazu kann das Publikum bei mancher Veranstaltung durchaus sehen, dass weit mehr als die reine Musik zum Gelingen nötig sind. Ohne die fleißigen, nicht musikalisch aktiven HelferInnen, wäre beispielsweise eine Essens- und Getränkeausgabe bei der beliebten Sommerserenade nicht möglich. Abteilungsleiterin Ellen Frey bat daher darum, ein großes Dankeschön an all die Unterstützer aus dem familiären Umfeld und Freundeskreis weiterzuleiten.
Doch der Blick richtete sich auf der Jahreshauptversammlung nicht nur in die Vergangenheit. Auch die zukünftigen Termine verlangen eine vorausschauend außermusikalische Vorbereitung. So hatte die Bogenabteilung des Schützenvereins „Waidmannsheil“ e.V. Erzhausen bereits 2018 verkündet, dass sie dieses Jahr bedauerlicherweise auf Grund von Terminproblemen nicht beim Waldfest Ende Juni dabei sein können. Der Orchestervorstand sammelt zurzeit Ideen, welche attraktive Aktivität als Ersatz für den Wettbewerb „Robin Hood von Wixhausen“ für Unterhaltung sorgen wird.
Dabei kann sich der Vorstand auf eine stabile Besetzung verlassen. Außer dem geplanten und vorbereiteten Wechsel im Sponsoring gab es keine Änderung. Einstimmig gewählt wurden der stellvertretende Abteilungsleiter Michael Koller, Schriftführer Ruben Precht, die Ansprechpartnerin für die Jugendarbeit Julia Buß so wie eingangs erwähnt Manuela Götz fürs Sponsoring. Im Amt bestätigt wurden auch die beiden Notenwarte Bärbel Kraus und Benedikt Götz. Kathrin Deußer wird Anfang 2020 gemeinsam mit Caroline Dingeldey die Kasse prüfen. Neu besetzt ist mit Michael Koller der Posten des Vizedirigenten und die Jugend wird von Florian Grebe, Ben Gruner und Benjamin Bauer vertreten.
Letztendlich dient die ganze Organisation aber doch der Musik. Im Rückblick zeigten sich sowohl Dirigent Rainer Laumann als auch Julia Buß, die das Schülerorchester leitet, mit den Auftritten sehr zufrieden. Das Große Orchester, mittlerweile auf 80 Personen angewachsen, sammelte mit seinem letzten Benefizkonzert vor erneut ausverkauftem Großen Haus im Staatstheater Darmstadt wieder viel Lob und konnte mit gespendeten 8.070 Euro die bisher höchste Summe einspielen. Grundlage für die Qualität des Großen Orchesters ist aber die erfolgreiche Jugendarbeit. Nachdem im letzten Jahr fast alle Schüler ins Jugendorchester gewechselt sind, musste Julia Buß mit den verbliebenen 10 Kindern praktisch neu anfangen. Aber sie freut sich schon jetzt auf das Konzert 3Klänge im Mai: „Mein tiefes Blech ist der Hammer!“ Zumal an diesem Auftritt dann auch die 26 Kinder des aktuellen Klassenmusizierens mit auf der Bühne sitzen werden.
Im Großen Orchester machte ebenfalls ein Blechregister im vergangenen Jahr einen großen Entwicklungssprung. Das Posaunenregister wurde daher als „Satz des Jahres“ geehrt. Die gleiche Ehrung erhielt das Oboenregister für seine Anwesenheitsquote von 91.78%. Die wurde noch getoppt von Patrick Bräuer und Claudia Laumann, die mit 98,33% Anwesenheit als „Schatz des Jahres“ ausgezeichnet wurden.

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